Kultur und Geschichte in Griechenland begegnen Ihnen nicht nur in Museen und archäologischen Stätten. Sie begleiten Sie durch das ganze Land.
In Athen stehen Bauwerke der klassischen Antike mitten in einer modernen Millionenstadt. In Delphi blickt man von den Ruinen des Heiligtums über eine gewaltige Berglandschaft. In Olympia begann eine Tradition, die bis heute in den Olympischen Spielen weiterlebt. Auf dem Peloponnes erzählen Mykene, Epidaurus, Mystras und Monemvasia von völlig unterschiedlichen Epochen. Im Norden Griechenlands führen Vergina, Pella und Dion in die Welt der makedonischen Könige und Alexanders des Großen.
Doch Griechenland besteht nicht nur aus Antike.
Byzantinische Kirchen und Klöster, venezianische Festungen, mittelalterliche Städte, osmanische Spuren, Erinnerungsorte des Befreiungskampfes, Zeugnisse des Zweiten Weltkriegs und der Militärdiktatur sowie lebendige Traditionen zeigen, wie viele historische Schichten dieses Land besitzt.
Wer Griechenland bereist, bewegt sich deshalb nicht nur von Ort zu Ort.
Man reist gleichzeitig durch Jahrtausende.
DIE ANTIKE – EIN FUNDAMENT DER EUROPÄISCHEN KULTUR
Die griechische Antike hat Europa in einer Weise geprägt, die bis heute spürbar ist.
Philosophie, Demokratie, Theater, Geschichtsschreibung, Architektur, Medizin, Mathematik und die Olympischen Spiele sind eng mit der griechischen Welt verbunden.
Athen entwickelte sich im 5. Jahrhundert v. Chr. zu einem der wichtigsten politischen und kulturellen Zentren der Antike. Auf der Akropolis stehen mit dem Parthenon, dem Erechtheion und weiteren Bauwerken bis heute einige der bekanntesten Monumente dieser Epoche.
Doch die antike Geschichte Griechenlands beginnt lange vor dem klassischen Athen.
Mykene und Tiryns erzählen von der mykenischen Kultur.
Knossos und die minoischen Palastzentren Kretas führen noch weiter zurück.
Epidaurus verbindet Heilkunst, Religion und Theater.
Olympia war Heiligtum und Austragungsort der antiken Olympischen Spiele.
Delphi galt als bedeutendes religiöses Zentrum und Sitz des berühmten Orakels.
Delos war ein wichtiges Heiligtum und Handelszentrum der Ägäis.
Viele dieser Orte gehören heute zum UNESCO-Welterbe. Griechenland verfügt aktuell über 21 Welterbestätten, darunter die Akropolis, Delphi, Olympia, Mystras, Vergina, Philippi, Mykene und Tiryns, Epidaurus, Delos, Meteora und weitere außergewöhnliche Kulturstätten.
DIE PERSERKRIEGE – MARATHON, THERMOPYLEN UND SALAMIS

Leonidas bei den Thermopylen – 480 v. Chr. stellte sich der spartanische König mit 300 Spartanern und weiteren griechischen Kämpfern einem zahlenmäßig weit überlegenen persischen Heer unter Xerxes entgegen und fiel beim letzten Widerstand.
Zu den bekanntesten Ereignissen der klassischen Antike gehören die Perserkriege des 5. Jahrhunderts v. Chr.
Namen wie Marathon, Thermopylen und Salamis sind bis heute Teil europäischer Geschichtsschreibung.
Die Auseinandersetzungen zwischen den griechischen Stadtstaaten und dem Perserreich waren nicht nur militärisch bedeutend. Sie beeinflussten auch die weitere politische und kulturelle Entwicklung Athens und anderer Poleis sowie auch Europa.
Wer heute durch Attika oder Mittelgriechenland reist, bewegt sich durch Landschaften, deren Namen seit mehr als zwei Jahrtausenden mit diesen Ereignissen verbunden sind.
MAKEDONIEN UND ALEXANDER DER GROSSE

Alexander der Große an der prominente Promenade von Thessaloniki – das Reiterdenkmal steht unweit des Weißen Turms und erinnert an die enge Verbindung der Stadt mit der Geschichte Makedoniens.
Im Norden Griechenlands beginnt ein weiteres großes Kapitel.
Aigai, das heutige Vergina, war die erste Hauptstadt des makedonischen Königreichs. Dort befinden sich der monumentale Palast und die königliche Nekropole, darunter das berühmte Grab Philipps II., des Vaters Alexanders des Großen.
Nicht weit entfernt liegen Pella, die spätere Hauptstadt Makedoniens, und Dion am Fuß des Olymp.
Diese Region ist eng mit Philipp II. und Alexander dem Großen verbunden.
Alexander schuf im 4. Jahrhundert v. Chr. innerhalb weniger Jahre ein Reich, das sich von Griechenland über Ägypten bis weit nach Asien erstreckte und die hellenistische Welt entscheidend prägte.
Auch Philippi gehört in diesen Zusammenhang. Die Stadt wurde 356 v. Chr. von Philipp II. neu gegründet, entwickelte sich später unter römischer Herrschaft weiter und wurde nach dem Besuch des Apostels Paulus zu einem bedeutenden frühen christlichen Zentrum.
Eine Reise durch Nordgriechenland kann deshalb gleichzeitig makedonische, römische und frühchristliche Geschichte miteinander verbinden.
RÖMISCHE SPUREN IN GRIECHENLAND
Nach der klassischen und hellenistischen Zeit wurde Griechenland Teil des Römischen Reiches.
Bis heute finden sich in vielen Städten römische Agoren, Theater, Straßen, Thermen und Monumente.
Athen, Korinth, Philippi, Nikopolis oder Thessaloniki zeigen besonders anschaulich, wie antike griechische und römische Geschichte ineinandergreifen.
Gerade deshalb lohnt es sich häufig, eine historische Stadt nicht nur unter einem einzigen Epochenbegriff zu betrachten.
BYZANZ – EINE EPOCHE, DIE GRIECHENLAND BIS HEUTE PRÄGT


Monemvasia auf dem Peloponnes – Kanonen, byzantinische Kirchen und mittelalterliche Mauern erinnern bis heute an die wechselvolle Geschichte der Felsenstadt zwischen Byzanz, venezianischer Herrschaft und osmanischer Zeit.
Nach der Teilung des Römischen Reiches wurde Griechenland über viele Jahrhunderte Teil des Byzantinischen Reiches.
Diese Zeit hinterließ eine enorme kulturelle und religiöse Prägung.
Besonders eindrucksvoll ist Mystras auf dem Peloponnes. Die befestigte Stadt entwickelte sich nach ihrer Rückeroberung durch die Byzantiner zu einem bedeutenden politischen, geistlichen und kulturellen Zentrum und wurde später Sitz des Despotats Morea. Kirchen, Klöster, Paläste und Befestigungen machen Mystras heute zu einem der wichtigsten Zeugnisse spätbyzantinischer Kultur. UNESCO World Heritage Centre
Auch Monemvasia erzählt von byzantinischer, venezianischer und später osmanischer Geschichte.
In Thessaloniki finden sich zahlreiche frühchristliche und byzantinische Bauwerke. Dazu kommen bedeutende Klöster und Kirchen in vielen Regionen und auf zahlreichen Inseln.
METEORA, ATHOS UND DIE KLOSTERWELT
Religion und orthodoxe Tradition gehören bis heute zum kulturellen Leben Griechenlands.
Besonders eindrucksvoll sind die Klöster von Meteora, die auf gewaltigen Felsen errichtet wurden. Schon im Mittelalter siedelten sich dort Mönche und Asketen an; später entstanden 24 Klöster, von denen mehrere bis heute religiös genutzt werden. UNESCO World Heritage Centre
Auch der Berg Athos besitzt eine außergewöhnliche religiöse und kulturelle Bedeutung.
Auf Patmos, Chios, Kreta und in vielen anderen Regionen befinden sich weitere bedeutende Klöster und Kirchen.
Diese Orte erzählen nicht nur von Religion, sondern auch von Kunst, Ikonenmalerei, Handschriften, Architektur und jahrhundertealten Traditionen.
VENEZIANISCHE UND OSMANISCHE SPUREN
Griechenland wurde über Jahrhunderte von unterschiedlichen Mächten geprägt.
Auf Korfu, Kreta, den Ionischen Inseln, dem Peloponnes und in der Ägäis finden sich bis heute venezianische Festungen, Hafenanlagen und Altstädte.
Die mittelalterliche Stadt von Rhodos und die Altstadt von Korfu gehören heute zum UNESCO-Welterbe.
Daneben erinnern Moscheen, Bäder, Märkte, Häuser und Befestigungsanlagen in verschiedenen Regionen an die lange osmanische Epoche.
Gerade dieses Nebeneinander unterschiedlicher kultureller Einflüsse macht viele Orte Griechenlands so interessant.
ZALONGO – EIN SYMBOL DES WIDERSTANDS
Zu den bewegendsten Erinnerungsorten Griechenlands gehört Zalongo in Epirus.
1803 gerieten die Soulioten nach jahrelangen Kämpfen mit Ali Pascha von Ioannina zunehmend unter Druck. Nach dem Fall von Souli wurden Frauen und Kinder bei Zalongo eingeschlossen.
Der griechischen Überlieferung zufolge entschieden sich zahlreiche Souliotinnen mit ihren Kindern für den Sprung von den Felsen, statt sich gefangen nehmen zu lassen.
Der sogenannte Tanz von Zalongo wurde zu einem Symbol von Freiheit und Widerstand und hat sich tief in das griechische historische Gedächtnis eingeprägt.
Wer heute dort steht, erlebt Geschichte nicht als abstrakten Begriff, sondern unmittelbar in der Landschaft.
DER BEFREIUNGSKAMPF VON 1821

Wandbild in Kalamata zur Erinnerung an den griechischen Unabhängigkeitskampf von 1821 – ein starkes Symbol für Freiheit, Widerstand und die Entstehung des modernen Griechenlands.

Denkmal in Areopoli in der Mani: Die Inschrift erinnert daran, dass von diesem historischen Platz am 17. März 1821 unter der Führung von Petrobey Mavromichalis der Aufstand der Manioten gegen die osmanische Herrschaft begann.
Wandbild in Kalamata zur Erinnerung an den griechischen Unabhängigkeitskampf von 1821 – ein starkes Symbol für Freiheit, Widerstand und die Entstehung des modernen Griechenlands.
Der griechische Unabhängigkeitskampf gegen die osmanische Herrschaft gehört zu den wichtigsten Kapiteln der neueren griechischen Geschichte.
Die Revolution begann 1821 in mehreren Regionen nahezu gleichzeitig.
Gerade auf dem Peloponnes finden sich zahlreiche Orte, die eng mit diesem Kampf verbunden sind.
Die Mani, Kalamata, Tripolis, Nafplio und viele kleinere Orte spielten eine wichtige Rolle.
Kalamata wurde zu einem frühen Zentrum der Revolution. Dort bestand bereits 1821 die Messenische Senatsorganisation, und in Kalamata erschien mit der „Salpinx Elliniki“ eine der ersten Zeitungen des revolutionären Griechenlands.
Auch die erste Nationalversammlung bei Epidaurus und die Verfassung von 1822 gehören zur Entstehung des modernen griechischen Staates.
Wer durch den Peloponnes reist, begegnet deshalb nicht nur antiker Geschichte, sondern auch an vielen Orten den Wurzeln des modernen Griechenlands.
DIE GRIECHEN KLEINASIENS UND DES PONTOS
Auch die Geschichte der Griechen außerhalb des heutigen Staatsgebiets gehört zur griechischen Erinnerungskultur.
Über Jahrhunderte lebten große griechisch-orthodoxe Gemeinschaften in Kleinasien, rund um Smyrna, in Konstantinopel und in der Schwarzmeerregion des Pontos.
Im frühen 20. Jahrhundert kam es zu Vertreibungen, Deportationen, Massakern und Zwangsumsiedlungen griechisch-orthodoxer Bevölkerungsgruppen im Osmanischen Reich und während der Entstehung des modernen türkischen Staates. Historische Forschungen beschreiben insbesondere für die Jahre 1913 bis 1923 systematische Gewalt und Deportationen gegen griechische, armenische und assyrische Gemeinschaften.
In Griechenland wird das Schicksal der Pontos-Griechen als Genozid an den Pontos-Griechen erinnert. Der Begriff wird auch in Teilen der historischen Forschung verwendet, während die Bewertung und Terminologie international politisch umstritten bleibt.
Der Bevölkerungsaustausch von 1923 veränderte anschließend die Bevölkerungsstruktur Griechenlands und der Türkei grundlegend. Viele Familiengeschichten in Nordgriechenland, insbesondere in Makedonien, sind bis heute eng mit diesen Flucht- und Vertreibungserfahrungen verbunden.
DAS BERÜHMTE „OXI“ – DER 28. OKTOBER
Die jüngere Geschichte Griechenlands ist ohne den 28. Oktober 1940 kaum zu verstehen.
An diesem Tag lehnte die griechische Führung das italienische Ultimatum ab.
Aus dieser Ablehnung wurde in der kollektiven Erinnerung das berühmte „OXI“ – „Nein“.
Der 28. Oktober wird bis heute als Nationalfeiertag begangen und erinnert an den griechischen Widerstand gegen den Angriff des faschistischen Italien und später gegen die Besetzung im Zweiten Weltkrieg.
In Städten und Dörfern finden jedes Jahr Gedenkveranstaltungen und Paraden statt.
BESATZUNG, WIDERSTAND UND BÜRGERKRIEG
Der Zweite Weltkrieg brachte Griechenland Besatzung, Hunger, Widerstand und schwere Verluste.
Auf die Besatzungszeit folgte ein weiterer schmerzhafter Abschnitt: der griechische Bürgerkrieg.
Auch diese Ereignisse gehören zur jüngeren Geschichte des Landes und haben Familien, Regionen und politische Kultur über Jahrzehnte geprägt.
Wer historische Museen, Gedenkstätten oder lokale Sammlungen besucht, begegnet deshalb häufig auch diesem Teil der griechischen Geschichte.
DIE MILITÄRDIKTATUR 1967 BIS 1974
Noch näher an der Gegenwart liegt die Zeit der Militärdiktatur von 1967 bis 1974.
Am 21. April 1967 übernahm eine Gruppe von Offizieren durch einen Staatsstreich die Macht. Politische Parteien wurden unterdrückt, Freiheitsrechte eingeschränkt, Oppositionelle inhaftiert oder ins Exil geschickt und die Presse zensiert.
Besonders bekannt ist der Studentenaufstand am Athener Polytechnikum im November 1973.
1974 brach die Militärherrschaft zusammen und Griechenland kehrte zur parlamentarischen Demokratie zurück.
Auch dieser Abschnitt gehört heute selbstverständlich zur modernen Erinnerungskultur Griechenlands.
MUSEEN – GESCHICHTE UNTER EINEM DACH
Griechenland besitzt eine außergewöhnliche Vielfalt an Museen.
Zu den bekanntesten gehören das Akropolismuseum und das Nationale Archäologische Museum in Athen, das Archäologische Museum in Thessaloniki, die Museen von Vergina, Delphi, Olympia und Heraklion sowie zahlreiche regionale Sammlungen.
Daneben gibt es:
- byzantinische Museen
- Volkskundemuseen
- maritime Museen
- Museen moderner und zeitgenössischer Kunst
- Musik- und Theatermuseen
- historische und regionale Sammlungen
Gerade bei einer Rundreise lohnt es sich häufig, eine Ausgrabungsstätte gemeinsam mit dem dazugehörigen Museum zu besuchen.
Unter freiem Himmel sieht man die Ruinen.
Im Museum versteht man häufig erst, wie Menschen dort tatsächlich lebten.
UNESCO-WELTERBE – EINE REISE FÜR SICH
Die UNESCO-Liste zeigt besonders deutlich, wie breit das kulturelle Erbe Griechenlands ist.
Zu den aktuell 21 Welterbestätten gehören antike Heiligtümer, archäologische Städte, byzantinische Klöster, mittelalterliche Altstädte und Kulturlandschaften. UNESCO World Heritage Centre
Allein daraus ließe sich bereits eine mehrwöchige Kulturreise gestalten.
Von Athen über Delphi und Meteora bis nach Vergina, Philippi, Mystras, Olympia, Epidaurus, Rhodos oder Patmos.
THEATER – VON DER ANTIKE BIS HEUTE
Theater gehört zu den ältesten Kunstformen Griechenlands.
Antike Spielstätten werden teilweise bis heute genutzt.
Besonders bekannt ist das Theater von Epidaurus, dessen außergewöhnliche Akustik Besucher immer wieder beeindruckt.
Auch das Odeon des Herodes Atticus unterhalb der Akropolis wird regelmäßig für Konzerte, Theater- und Tanzveranstaltungen genutzt.
Damit bleibt antike Architektur nicht nur ein historisches Denkmal.
Sie lebt weiter.
MUSIK – VON VOLKSMUSIK BIS REBETIKO
Musik gehört zum griechischen Alltag.
Regionale Traditionen unterscheiden sich deutlich voneinander.
Auf Kreta klingt Musik anders als in Epirus, auf den Inseln anders als in Makedonien.
Eine besondere Rolle spielt Rebetiko, eine urbane Musiktradition, die eng mit gesellschaftlichen Umbrüchen und den Flüchtlingsbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts verbunden ist.
Daneben gibt es Volksmusik, moderne griechische Musik, klassische Konzerte, Festivals und zeitgenössische Szenen.
TANZ – JEDE REGION HAT IHREN EIGENEN RHYTHMUS
Auch Tänze unterscheiden sich stark von Region zu Region.
Kretische Tänze, pontische Tänze, Tänze aus Epirus, Makedonien oder von den Inseln besitzen ihre eigenen Rhythmen, Schritte und Trachten.
Bei Dorffesten und Panigyria gehören sie bis heute selbstverständlich dazu.
Gerade dort wird deutlich:
Tradition ist in Griechenland nicht nur etwas, das im Museum aufbewahrt wird.
Sie wird gelebt.
PANIGYRIA – WENN DAS GANZE DORF ZUSAMMENKOMMT
Eine besonders intensive Form griechischer Kultur erlebt man bei den Panigyria, den traditionellen Dorf- und Kirchenfesten.
Viele dieser Feste sind einem Heiligen oder einer religiösen Feier gewidmet.
Besonders wichtig sind Ostern und der 15. August – Mariä Himmelfahrt.
Dann kehren viele Griechen aus Athen, Thessaloniki und andere Städte Griechenlands sowie aus dem Ausland in ihre Heimatdörfer zurück.
Familien kommen zusammen, Plätze füllen sich, lange Tische werden aufgebaut, es wird gegessen, musiziert und getanzt.
Oft treffen sich dort Menschen, die sich nur wenige Male im Jahr sehen.
Für Besucher ist das eine der unmittelbarsten Möglichkeiten, griechische Kultur nicht nur zu beobachten, sondern mitzuerleben.
REGIONALE KÜCHE IST AUCH KULTUR
Kultur lässt sich in Griechenland auch schmecken.

Fast jede Region besitzt eigene Spezialitäten, Brote, Käsesorten, Süßspeisen und Zubereitungsweisen.
Olivenöl, Wein, Honig, Kräuter, Hülsenfrüchte, Fisch oder Fleischgerichte unterscheiden sich teilweise stark von Region zu Region.
Viele Rezepte werden innerhalb von Familien über Generationen weitergegeben.
In Dörfern wird noch Brot gebacken, Käse hergestellt, Wein gekeltert oder Öl produziert.
Zahlreiche Regionen, Produzenten und lokale Initiativen bemühen sich heute bewusst darum, solche Produkte und traditionellen Herstellungsweisen zu erhalten und bekannter zu machen.
Wer Griechenland kulturell kennenlernen möchte, sollte deshalb nicht nur Monumente besuchen.
Auch ein Dorfmarkt, eine kleine Bäckerei oder eine Taverne kann Teil einer Kulturreise sein.
FILM, KUNST UND DAS MODERNE GRIECHENLAND
Kultur in Griechenland ist selbstverständlich nicht nur Vergangenheit.
Athen und Thessaloniki besitzen eine lebendige Kunst- und Kulturszene.
Filmfestivals, Galerien, Museen moderner und zeitgenössischer Kunst, Theater, Konzerte und Tanzveranstaltungen zeigen eine kreative Seite des Landes, die weit über klassische Altertümer hinausgeht.
Besonders das Internationale Filmfestival von Thessaloniki gehört seit Jahrzehnten zu den bedeutenden kulturellen Veranstaltungen des Landes.
Auch auf Inseln und in kleineren Städten finden regelmäßig Festivals und Kulturveranstaltungen statt.
GESCHICHTE UND KULTUR MÜSSEN KEIN PFLICHTPROGRAMM SEIN
Eine Kulturreise durch Griechenland muss nicht bedeuten, jeden Tag mehrere Museen und Ausgrabungen abzuarbeiten.
Vielleicht interessiert Sie Alexander der Große.
Vielleicht möchten Sie die Perserkriege besser verstehen.
Vielleicht fasziniert Sie Byzanz.
Vielleicht möchten Sie den Spuren der Revolution von 1821 folgen, Zalongo besuchen oder sich mit der jüngeren Geschichte Griechenlands beschäftigen.
Oder Sie möchten eine antike Stätte am Vormittag besuchen und den Rest des Tages am Meer verbringen.
Genau darin liegt die Stärke Griechenlands.
Geschichte, Landschaft, Alltag und Gegenwart liegen oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
IHRE KULTURREISE DURCH GRIECHENLAND
Sie können eine Kulturreise ganz unterschiedlich gestalten.
Von Athen nach Delphi.
Von Vergina über Pella und Dion nach Philippi.
Über den Peloponnes mit Olympia, Mykene, Epidaurus, Mystras und Monemvasia.
Oder über mehrere Wochen durch unterschiedliche Regionen und Epochen.
Auch Kultur lässt sich hervorragend mit Natur, Wandern, Badeaufenthalten oder Inselhopping verbinden.
Sie müssen deshalb nicht schon genau wissen, welche Orte Sie miteinander verbinden möchten.
Sagen Sie uns einfach, welche Epoche, welche Geschichte oder welche Seite der griechischen Kultur Sie besonders interessiert.
Wir prüfen, wie daraus eine Reise entstehen kann, die nicht wie Geschichtsunterricht wirkt, sondern Griechenland lebendig werden lässt.
IHRE KULTUR- UND GESCHICHTSREISE BEGINNT MIT IHRER IDEE
Sie müssen nicht schon genau wissen, welche Orte, Epochen oder Regionen Sie miteinander verbinden möchten.
Teilen Sie uns einfach über unsere Suchanfrage mit, was Sie besonders interessiert – zum Beispiel Antike, Alexander der Große, Byzanz, Klöster, Museen, der griechische Unabhängigkeitskampf, jüngere Geschichte, traditionelle Feste oder eine Kombination aus Kultur und Erholung.
Wir prüfen anschließend, wie sich daraus eine stimmige Reise zusammenstellen lässt und welche Stationen sinnvoll miteinander verbunden werden können.
Sie nennen uns Ihre Interessen – wir machen daraus eine Reise durch Griechenlands Kultur und Geschichte.
