KUNDENSTIMMEN & REISEERFAHRUNGEN

VERTRAUEN, DAS ÜBER JAHRZEHNTE GEWACHSEN IST

Kundenbewertung Google und Auszeichnung

Seit 1988 steht Griechenland Reisen für persönliche Betreuung, individuelle Reiseplanung und besondere Erlebnisse in Griechenland. Unsere Kunden haben uns bei Google mit 4,9 Sternen bewertet und damit als bestbewerteter Anbieter 2025 ausgezeichnet – eine Anerkennung, über die wir uns besonders freuen.

Auch die Auszeichnung als „Unternehmer der Zukunft“ durch das Deutsche Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung bestätigt unseren Anspruch, langjährige Erfahrung mit modernen Möglichkeiten der Reiseplanung zu verbinden.

Doch am wichtigsten ist uns, was unsere Gäste selbst über ihre Reisen erzählen. Deshalb lassen wir sie hier mit ihren eigenen Worten zu Wort kommen – original ungekürzt, ehrlich, persönlich und auch mit kritischen Anmerkungen.

RUNDREISE HÖHEPUNKTE PELOPONNES MIT DELPHI UND ATHEN
Rundreise Höhepunkte Peloponnes mit Delphbi und Athen

Reise: Peloponnes Rundreise
Reisedauer: 21 Nächte
Reisemonat: Septemberf 2026

Hallo Herr Zachos, hallo Team Griechenland Reisen
Ein paar Tage sind seit unserer Rückkehr vergangen. Während drei Wochen Abwesenheit bleibt schon mal etwas liegen. Die Distanz zu dem Erlebten sollte aber nicht zu groß werden. Wir hatten die Vorstellung in unseren Köpfen innerhalb von drei Wochen eine Rundreise auf dem Peloponnes zu erleben. Da sind Ideen und Erfahrungen zu etwas Großartigem verschmolzen. Es war ein sehr schöner und gelungener Urlaub. Hier also unsere Eindrücke vom Gastland.

In jedem Falle kann Griechenland mit unglaublich reizvoller und abwechslungsreicher Landschaft punkten. Die Wahl der Quartiere trug dazu bei dies zu unterstreichen. Da gibt es vieles zum Bestaunen, Verweilen und Baden. Selbst schon ohne all die Altertümer. Die ausgeprägten Gebirge hatten uns aber doch etwas überrascht.

Wir erlebten die Griechen als ein gelassenes, freundliches, religiöses und traditionsbewusstes Volk. Das wird auf verschiedene Weise deutlich. In einer der oft dunklen aber reich geschmückten Kirchen durften wir am Rande einer Hochzeit Zaungast sein. Den zahlreichen Ikonen begegnen die Gläubigen mit vitaler Körperlichkeit. An vielen Stellen gedenkt man der jüngeren, wechselvollen Geschichte und bekennt sich zu Schlüssel- Ereignissen wie dem Jahr 1821, als die Befreiung von den Osmanen, z.T. mit Hilfe der Franzosen, gelang. Freiheit oder Tod, eine der Parolen. Aktuell gibt es z.B. französische TV- Programme obwohl wir keine Franzosen dort wahrgenommen haben.

Hohen Stellenwert haben natürlich die Altertümer, welche erschlossen, gepflegt und vermarktet werden. Eintrittspreise haben sich europäisiert, will heißen, sie sind recht konstant auf 20€ gestiegen (ab Oktober z.T. für uns als Rentner ermäßigt). Bis auf wenige Ausnahmen sind Schrifttafeln an den historischen Orten nur Griechisch und Englisch. Oft wird eine kostenlose App mit Erläuterungen zu Orten und Objekten angeboten (Vorsicht Stromfresser). Darüber hinaus gibt es mehrsprachige kostenpflichtige Angebote im Netz. Alle diese Wege funktionieren dank flächendeckendem Internet- Angebot gut. Und sie erfordern oft ein hohes Maß an Fantasie, wenn z.B. nur noch wenige Steine zu sehen sind aber vor dem geistigen Auge das Bild eines Palastes entworfen wird. Diverse Details empfanden wir (als nicht Archäologen) bei den Audio-Guides oft als zu umfangreich. Schön war oft auf den Info-Tafeln die Darstellung, wie ein betreffendes Gebäude früher ausgesehen hat. Insgesamt haben wir die Info-Tafeln mit ihren Erläuterungen als sehr gut empfunden. Spannend ist auf alle Fälle die Vermischung von zeitgenössischer Wissenschaft (die noch immer weiterforscht) mit Mythologie und wechselnden Religionen.

Gelassenheit konnten wir auch bei unserem Mietwagen erleben. Kein Vergleich mit Deutschen Gepflogenheiten. Es sind 4 Räder dran, alle reichen bis zum Boden, also los geht’s. Keine Fragen, keine Prüfungen von Kratzern oder Beulen. Diese haben dort die meisten Autos. Und die Autos sind im Durchschnitt sehr alt. Das gilt auch für Athen. Sehr gut ausgebaute Autobahnen und Tunnel haben wir erlebt. Nach Deutschen Maßstäben waren die Autobahnen wenig genutzt. Vielleicht aufgrund der Maut? Elektrofahrzeuge sind noch selten. Auf einigen Bergrücken sahen wir Windkraftanlagen. Ähnliche Gelassenheit galt für die meisten Hotels: es reichte, seinen Namen zu nennen und schon war alles geregelt. Und stets gab es gut funktionierendes WLAN. Zahlen konnten wir überall ohne Probleme mit Kreditkarte, auch Kleinstbeträge. Das Preisniveau in den Märkten und der Gastronomie ähnelt dem in Deutschland, teilweise schien es uns etwas niedriger.

Bei den Quartieren gab es eine breite Streuung, von exklusiv und komfortabel, hier ist insbesondere Nafplion zu nennen, bis schlicht und relativ eng (Sparta, Methoni). Wohl mit einer gewissen Weitsicht immer im Wechsel. Freundlich und mit Entgegenkommen wurden wir überall empfangen. Und stets waren die Quartiere für uns zwei völlig ok. Eine zentrale Lage bedeutet kurze Wege aber auch diverse „Zivilisationsgeräusche“ und den steten Kampf um einen Parkplatz. Umgekehrt ist immer auch das Auto zu bemühen um seine Ziele zu erreichen. Der Service der Häuser war durchweg gut. Manchmal gab es Missverständnisse, etwa wenn man den Zimmerservice in einer App extra bestellen musste. Oder in Athen (ausgezeichneter Standort an der Fußgängermeile), wo auch 08:15 noch kein Frühstück zur Verfügung stand (angekündigt ab 8 Uhr). In diesem speziellen Fall war aber die Zeit für uns ein wichtiger Faktor. An den archäologischen Höhepunkten, wie etwa der Akropolis, trifft sich die Welt. Die Besucherzahl ist begrenzt und es werden Zeitscheiben vergeben. Da empfiehlt es sich, unter den ersten 100 Besuchern zu sein, denn der Ansturm der Touristen ist gewaltig.

Gewöhnungsbedürftig war es für uns, das benutze Toilettenpapier mit Hinweis auf die alte Kanalisation immer in einen Papierkorb zu entsorgen. Das galt grundsätzlich. Vielleicht sollte man im Vorfeld darauf hinweisen.

Die Griechische Gastronomie gilt ja durchaus als fleischlastig. Doch auch Gemüse-Gerichte konnten wir genießen, besonders den griechischen Salat. Die bekannten Gerichte wie Tsatziki, Gyros, Suflaki, Moussaka sowie auch der griechische Salat waren interessanterweise in den unterschiedlichen Landesteilen stets etwas anders zubereitet.

Etwas überrascht waren wir, wie wenig Fisch in einem Land am Meer erhältlich war. Sardinen und Meeresfrüchte wie etwa Oktopus waren dominierend. Seefisch war selten im Angebot und wenn, dann zu sehr hohen Preisen. In den Häfen konnten wir aber Fischkutter und Arbeiten an Fangnetzten beobachten. Vielleicht liegt es an EU- Fangquoten(?), wir wissen es nicht.
In den Hotels waren die Frühstücksangebote stets sehr lecker und reichhaltig, teils etwas europäisiert (an die zahlreichen Gäste aus dem Englisch sprachigen Raum angepasst), doch auch mit vielen lokalen Angeboten, was wir sehr genießen konnten, besonders denken wir dabei an den griechischen Joghurt mit Honig.

Was hätten wir im Nachhinein gern anders gemacht? Für Methoni (Pylos) hätte es gern ein Tag mehr sein können. Gleiches gilt für Athen, welches nahezu unerschöpfliche Optionen bereithält. Für Delphi und seine Heiligtümer hingegen hätte ein Tag ausgereicht. Doch konnten wir am zweiten Tag noch etwas griechisches Alltagsleben kennenlernen und schon mal einen kleinen Einblick in die Olivenernte gewinnen, das war auch ganz nett. Diese Sachen kann man allerdings wirklich erst im Nachhinein einschätzen. Insgesamt fanden wir die Planung und die Aufenthaltszeiten sehr gut. Immer auch eine Weile an einem Ort zu sein, dort etwas Zeit zu haben (meist hatten wir ja 2 volle Tage pro Station), das war sehr angenehm.

Mit unserem Mietwagen hatten wir ein paar bange Momente (am Anfang Reifenluftdruck, später die Meldung Motorfehler), aber letztlich hat er gut durchgehalten und uns bis ans Ziel gebracht. Seitens der Autovermietung war hier die griechische Gelassenheit präsent.

Die Reise mit eigenem PKW wäre zwar eine Alternative, doch würde sie natürlich viel mehr Zeit in Anspruch nehmen und auch mehr Kraft kosten. Insofern war es für uns die richtige Variante mit Flug und Mietwagen.

Insgesamt ein großes Kompliment an Herrn Zachos und sein Team. Kompetent und wenn notwendig schnell reagierend haben wir individuell aber mit unaufdringlich führender Hand im Hintergrund diese Reise genießen können und hatten einen wunderschönen erlebnisreichen Urlaub. Viele Dank und vielleicht bis bald einmal wieder.

Elke & Reinhard Zennig

INSELHOPPING SPORADEN INSELN MIT HALBINSEL PILION
Inselhopping Sporaden mit Halbinsel Pilion

Reise: Inselhopping Griechenland
Reisedauer: 14 Nächte
Reisemonat: Mai 2026

Lieber Herr Zachos,
im Mai 2026 verbrachten wir einen traumhaften – durch Sie zusammengestellten – Urlaub in Griechenland, der unsere Erwartungen übertroffen hat.

Ich musste Ihren Kontakt auch schon an einige Interessierte weiterleiten. Zum allerersten Mal überhaupt habe ich meinen WhatsApp-Status „gefüttert“ und habe mit den Fotos einige Leute zum Schwärmen gebracht. Selbst eine eingefleischte Husum-Urlauberin, die nie anderswo Urlaub macht, überlegt ernsthaft, ob sie nicht doch mal so eine *F e r n*Reise machen möchte.

Bei unserer „Vorbesprechung“, also als wir noch gar nicht wussten, was genau wir wollten, außer dass wir jetzt endlich mal nach und nach alle griechischen Inseln kennenlernen möchten, erwähnte ich, dass wir zum Beispiel die Umgebung Im Mamma-Mia-Film Teil 1 sehr beeindruckend finden. Was Sie dann daraus gemacht haben, war im positiven Sinn unglaublich. Wir landeten in Volos und dachten zunächst, der Pilot veräppelt uns als er uns erzählte, dass wir soeben geduscht worden seien und dies für die erst Maschine der Saison so üblich sei. Tatsächlich war das Flugzeug nass, ansonsten aber nichts. Spätestens als wir zum Kofferband gingen und dort Tische aufgebaut waren, an denen uns ausgesprochen freundliche Menschen mit großer Begeisterung Schnäpse, Kuchen und Teebeutel mit heimischen Kräutern überreichten, glaubten wir dem Piloten dann doch. Scheinbar freut man sich hier wirklich über den Tourismus und die irgendwann eintreffenden Touristen. Anders lässt sich das für mich nicht erklären. Der Flughafen ist wirklich schnuckelig. So ganz ohne Flugzeuge – bis auf das eine, in dem man selbst gerade sitzt oder gleich sitzen wird – und ohne jegliches hektische Gewimmel. Während der gesamten zwei Wochen sind wir fast ausschließlich richtig netten Menschen begegnet. Und von Anfang an lief alles für uns dank Ihrer passgenauen Planung incl. Abholservices wie am Schnürchen. Volos selbst fanden wir nicht ganz so schön. Aber das war ja auch eigentlich nicht geplant und wurde nur nötig, weil die Nachmittagsfähre vom Fahrplan gestrichen worden war. Das Hotel lag natürlich super, – direkt am Hafen, war sehr sauber und hatte schöne Zimmer sowie ein richtig gutes Frühstücksbuffet. Für eine Zwischenübernachtung vor der frühen Fährabfahrt war es dazu noch sehr praktisch. Wir würden es für diesen Zweck durchaus wieder buchen, jedoch aufgrund des nächtlichen Straßenlärms am Wochenende um ein Zimmer bitten, das nicht unbedingt an der Hafenstraße liegt. Praktischer als dieses Hotel geht es einfach nicht, wenn man eine frühe Fähre gebucht hat. Ich kann gar nicht genau sagen, wo es uns dann am besten gefallen hat. Alle drei Inseln und auch das anschließende Festland waren völlig unterschiedlich – und jede Region hatte ihren ganz eigenen Charme. Alonissos ist für mich eine ganz tolle Insel, um zur Ruhe zu kommen und einfach mal abzuschalten. Der perfekte Ort zur totalen Entschleunigung. Das Hotel Ikion Eco eignete sich perfekt dazu. Das Zimmer war zwar recht klein, sodass wir mit unserem Gepäck ein wenig improvisieren mussten. Aber wir haben dort so unglaublich gut geschlafen, dass wir gerne in Kauf genommen haben, einfach nicht alles auszupacken. Alle Fenster und Türen hatten erfreulicherweise Insektenschutzgitter. Das Frühstück war „der Knaller“ – alles ganz frisch, auf Wunsch per täglichem Auswahlzettel für uns zubereitet und aus eigenem Anbau beziehungsweise eigener Produktion. Das Bett haben wir zwar nicht ausgemessen, aber es muss länger als zwei Meter gewesen sein. Oder mein Mann ist geschrumpft. Jedenfalls konnte er sich im Bett wunderbar ausstrecken, ohne morgens mit schmerzenden Unterschenkeln aufzuwachen. Bademäntel, Hausschuhe und alle notwendigen Kosmetikartikel waren ebenfalls vorhanden. Die Besitzerin und ihre Angestellte waren ausgesprochen lieb und herzlich. Dort würden wir jederzeit wieder Urlaub machen. Das ist genau der richtige Ort und das passende Hotel, um sich mal so richtig zu erholen und rundum wohlzufühlen. Die Insel ist sehr übersichtlich, aber wunderschön. In dem kleinen Fischerort Steni Vala haben wir den frischesten und leckersten Thunfisch unseres Lebens gegessen. Wir konnten am kleinen Holzsteg zusehen, wie er zerlegt wurde, – anschließend kam er sofort im Restaurant auf den Grill. Hier findet man noch ursprüngliche Fischerdörfer, wie man sie auf den bekannteren Urlaubsinseln dieser Welt vergeblich sucht. Einen Tag haben wir ein Auto gemietet, einen anderen Tag sind wir gewandert. So bekamen wir einen guten Überblick über diese schöne Insel. Zur alten Hauptstadt sollte jeder einmal hochlaufen. Oder zur Not auch fahren. Dann kam Skopelos. Das Hotel Skopelos Village war ebenfalls schön ruhig, und es fehlte an rein gar nichts. Das Bett war ebenfalls lang und sehr bequem. Und vermutlich wussten Sie schon vorher, dass seinerzeit ein Großteil der Mamma-Mia-Filmcrew dort untergebracht war? Es war fast ein bisschen aufregend, Fotos von deren Fotos dort zu machen und sich vorzustellen, wie dort in den Räumlichkeiten, in denen wir uns gerade selbst befanden, die Filmcrew zusammen mit den Hotelbesitzern- und angestellten damals gefeiert hat. Auch hier war das Frühstück ausgesprochen gut. Ich glaube, die täglich wechselnden Frühstücks-Kuchen waren hausgemacht. Natürlich gab es darüber hinaus noch viele weitere Leckereien. Die Restobar können wir ebenfalls empfehlen – jedenfalls hat uns dort alles sehr gut geschmeckt. Das teilweise noch nicht so erfahrene Abendpersonal war dabei auf seine ganz eigene Art charmant und sorgte für den einen oder anderen amüsierten Moment. Besonders hervorzuheben sind die Dame und der junge Mann an der Rezeption, vermutlich die Besitzerin und ihr erwachsener Sohn. Beide waren ganz außergewöhnlich freundlich, aufmerksam und zuvorkommend. Auch dieses Hotel würden wir jederzeit wieder buchen und weiterempfehlen. Skopelos selbst hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Die Stadt war schön und nicht überfüllt, und diese frischen, intensiven Farben entlang Küste sind einfach unglaublich, – fast unwirklich. An dieser Schönheit und Frische konnte ich mich gar nicht sattsehen. Die öffentlichen Strände fanden wir nicht so schön, – abgesehen von dem Kies (der halt nun einmal dort dazugehört) fanden wir sie teilweise nicht besonders gut gepflegt. Unserem positiven Gesamteindruck von der Insel hat das aber keinen Abbruch getan. Wir hatten zwei Tage ein Auto und sind damit um die Insel gefahren. Auch hier haben wir kleine niedliche Fischerorte entdeckt und sehr frischen Fisch gegessen. UND natürlich haben wir uns alle Drehorte angeschaut, die wir finden konnten. Sie sind tatsächlich genauso schön wie im Film! Dann kam Skiathos. Eine ganz andere Welt! Schon auf dem Weg von der Fähre zum Hotel „The Water“ wurden wir trotzt unseres gesamten Gepäcks gefühlt alle zwei Meter freundlich „eingeladen“, auf ein Ausflugsschiff zu steigen oder in einem Restaurant einzukehren. Nett waren dabei alle, aber im ersten Moment fühlten wir uns von so viel „Aufmerksamkeit“ doch überrollt. Zum Hotel führten ein paar unebene Treppenstufen. Ein kleiner Tipp für zukünftige Gäste: Die Koffer am besten zunächst an der unteren Hoteltür stehen lassen und erst einmal nachfragen, wie man am einfachsten zu seinem Zimmer gelangt. Wir hatten unser Gepäck bis zum Haupteingang hochgetragen, obwohl unser Zimmer weiter unten lag. Das hätten wir uns also sparen können. Das Hotel selbst war fast schon klinisch sauber und sehr geschmackvoll und liebevoll eingerichtet. Ein Frühstück wurde dort nicht angeboten, dafür standen im Flur zwei Nespresso-Maschinen und ein Wasserkocher zur allgemeinen Verfügung. Und auch sonst war an alles gedacht: Neben der geschmackvollen Einrichtung gab es sogar Ohrenstöpsel, Schlafmasken, Nagelfeile und Wattepads. In der ersten Nacht war es durch die Bar gleich nebenan, gepaart mit dem Wochenende, etwas lebhafter, aber der Blick vom Balkon war dafür traumhaft schön. Wir waren hier direkt an beziehungsweise über der Wasserkante. Am alten Hafen, den wir ebenfalls aus Mamma Mia kannten (Colin Firth und Pierce Brosnan verpassen dort die Fähre zur Insel), gibt es einige Restaurants, in denen man bereits ab sieben Uhr etwas und ab acht Uhr sogar ausgesprochen lecker frühstücken kann. Das fehlende Frühstück im Hotel war daher gut zu verschmerzen. Wir hatten einen Tag ein Auto gemietet, – das hätten wir uns aber sparen können. Stattdessen könnte man eine Bootstour zu den beeindruckenden Felsformationen buchen, die wir durch unsere persönliche Fehlentscheidung mit dem Auto nicht gesehen haben. Wir waren aber per Boots-Taxi am Strand Achladias, startend an dem Pier aus o. g. Filmszene. An dem Strand kosten zwei bequeme gepolsterte Liegen mit Schirm 10 Euro, und es gibt eine sehr hübsche Taverne. Hier lässt es sich wunderbar einen halben oder sogar ganzen Tag aushalten und einfach nur „chillen“. Die Stadt auf Skiathos hat uns trotz des lebhaften Trubels gut gefallen. Was wir mit dem Auto von der Insel gesehen haben, war dagegen nicht ganz so spektakulär. Aber Sie hatten ja auch gar kein Auto für uns dort vorgesehen. Wie gesagt, – unsere persönliche Fehl-Entscheidung. Zum Schluss ging es nach Agios Ioannis. Der Weg dorthin war für uns überraschend. Die Landschaft und die Dörfer erinnerten uns ein bisschen an Südtirol. Sehr idyllisch. Wir wussten auch nicht, dass es dort ein Skigebiet gibt. Das klingt irgendwie nicht sehr griechisch. Unten in „unserem“ Ort angekommen, waren unsere Gefühle zunächst gemischt. Einerseits waren wir überwältigt von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen. Andererseits waren wir ein wenig überrascht, wie abgeschieden und klein der Ort war. Schließlich wussten wir, dass wir auch wieder zwei Stunden durch die Serpentinen zurückfahren mussten. Und den schönen Strand mit den (leider noch fehlenden) Sonnenschirmen und Liegen, den wir von den Fotos kannten, hatten wir uns natürlich auch schon ausgemalt. Wir wollten schließlich zwischendurch am Nachmittag mal ein wenig am Strand faulenzen. Wie überall fanden wir auch hier die „richtigen“ Tavernen, wie man sie nicht aus Pauschalurlauben kennt. Oder es ist in der Region einfach so, dass es überall gut schmeckt und schön ist und die Menschen einfach herzlich sind. Am ersten vollen Tag liefen wir nach Damouchari, von dem Sie uns auf dem Weg nach Agios Ioannis per Whatsapp schrieben, dass es ebenfalls u. a. ein Drehort von Mamma Mia war. Dort angekommen, war ich absolut überwältigt. Gar nicht so sehr vom Strand, – der sah eher urig als traumhaft schön aus. Es waren vielmehr die Tavernen oberhalb, die kleinen Lädchen, die Wege und die Treppen, die von einer Taverne zur nächsten oder hinauf zum nächsten Weg führten. Alles war bunt, leuchtend, freundlich, idyllisch, ursprünglich und authentisch. Einfach wunderschön! Wir setzten uns in die Taverne des Hotel Damouchari. Der Besitzer forderte mich freundlich auf, reinzugehen, wo ich mir alles anschauen könne. Nach der zweiten Aufforderung tat ich es dann auch und entdeckte an einer Wand wieder u. a. zahlreiche Mamma-Mia-Fotos. Ich fragte ihn, ob er damals ebenfalls dabei gewesen sei. Er erzählte, dass quasi das ganze Dorf mitgewirkt habe, zeigte in die Richtung, in die alle Darsteller zum Strand hinuntergetanzt waren, und berichtete, dass „Meryl“ zwei Wochen lang „dahinten“ gewohnt habe. Alle seien „den Weg da“ zum Strand runtergetanzt und anschließend von „dem Steg dort“ ins Wasser gesprungen. Nachdem wir lecker gegessen und getrunken hatten – und dabei zum Glück ein wenig gebremst wurden, denn der Besitzer erklärte uns sinngemäß: „Ich bringe erst einmal eins von jedem. Wenn ihr mehr wollt, könnt ihr ja nachbestellen“ –, liefen wir noch durch das Dorf. Wieder begegneten wir ausschließlich ausgesprochen netten Menschen, die uns offen ansprachen und mit zurückhaltendem Stolz einluden, ihre Mamma-Mia-Fotos zu betrachten, bevor wir uns schließlich auf den Rückweg machten. Damouchari hat uns mit seiner Ursprünglichkeit und seiner besonderen Atmosphäre wirklich ein wenig verzaubert. Auch der Strand direkt am Hotel wurde im Laufe unseres Aufenthalts für die Saison vorbereitet. Die Schirme wurden aufgestellt, die Liegen gereinigt und die Treppen zum Strand ausgebessert. Man konnte also sehen, wie sich der Ort nach und nach auf die kommenden Gäste einstellte. Schade, dass auf diese Idee nicht schon vorher jemand für die ersten paar Gäste gekommen war. Irgendwann mussten wir natürlich auch wieder nach Hause. Rückblickend würden wir bei einer solchen Reise aufgrund der langen Fahrt für die letzte Nacht vermutlich eine Unterkunft in Flughafennähe bevorzugen, das Auto bereits an diesem Tag abgeben und am nächsten Tag einen Transfer beanspruchen. So ließe sich der Abreisetag etwas ruhiger gestalten. Aber das mag ja jeder anders sehen. Die Rückfahrt selbst war bei starkem Regen noch einmal eine kleine Herausforderung. Teilweise kamen die Scheibenwischer kaum hinterher, und die mit Wasser gefüllten Schlaglöcher auf den Straßen waren nicht immer gut zu erkennen. Für ein Frühstück im Hotel waren wir außerdem viel zu früh unterwegs. Als wir etwa eine Stunde vor dem Boarding am Flughafen ankamen, war die Autovermietung noch nicht besetzt. Nach einem kurzen Telefonat wurde uns mitgeteilt, dass jemand unterwegs sei. Knapp nach zehn Uhr kamen schließlich zwei freundliche junge Männer, das Auto wurde noch einmal gründlich begutachtet und wir konnten anschließend durch die Sicherheitskontrolle. Trotz dieser kleinen „Herausforderung“ hatten wir einen unglaublich schönen Urlaub! Sie haben die perfekten Orte für uns ausgewählt. Die Mischung aus den unterschiedlichen Inseln, den individuellen Unterkünften und dem anschließenden Aufenthalt auf dem Festland war einfach großartig. Allein bekommt man das so passgenau überhaupt nicht hin. Wir sind wirklich froh, bei unserer Internet-Suche auf Ihre Seite gestoßen zu sein. Die Reise hat uns nicht nur wunderschöne Eindrücke und besondere Erinnerungen beschert, sondern auch Lust auf mehr gemacht. Wir möchten auf jeden Fall weiter Inselhüpfen – und das natürlich nur mit Ihnen! Nochmals ganz herzlichen Dank für die tolle Zusammenstellung dieser Reise mit dem Rundum-Sorglos-Paket und die vielen schönen Erlebnisse. Bis zur nächsten Reise – vermutlich im kommenden Jahr!

Herzlichst, Angelika H.

INSELHOPPING NORD-ÄGÄIS
Inselhoppingf -Nord-Aägäis

Reise: Inselhopping Griechenland
Reisedauer: 14 Nächte
Reisemonat: August 2026

Hallo Herr Zachos,

nachdem wir aus dem Urlaub zurück sind, hier ein paar Anmerkungen (wie immer).

Insgesamt war die Reise eine wunderschöne Zeit. Es lassen sich aber durchaus ein paar Verbesserungen bzw. Hinweise einbauen / geben.

Hin- und Rückflug waren wie gewohnt unproblematisch.

Samos 1. Aufenthalt:

Samos ist eine wunderschöne Insel, groß genug für viel Vielfalt und Kultur(geschichte). Samos Stadt ist für uns genau das Richtige. Der Tourismus ist überschaubar, städtisches Leben ist deutlich erkennbar. Die Menschen sind wie fast überall in Griechenland sehr freundlich.

Das Hotel Virginia war allerdings für uns grenzwertig. Das Personal war sehr freundlich, das angebotene Zimmer war zwar in einem guten Zustand, ging aber mit dem Balkon zur Straße, kein schöner Ausblick.

Wir baten um ein anderes Zimmer zum Hafen hin, sollten für einen gleichwertigen Raum aber einen Aufpreis von 40 € pro Nacht bezahlen. Wir entschieden uns für ein kleineres Zimmer mit Blick zum Hafen. Das Zimmer war mit unseren beiden Koffern bereits voll.

Den Pool, der im Bild beim Angebot gezeigt wurde, gab es nicht. Vielmehr gab es auf dem Dach eine größere Badewanne, die lediglich zur Abkühlung dienen konnte. Wenn wir vom Balkon nach unten schauten, gab es da ein freies Grundstück mit verrosteten Autowracks.

Anyway, 3 Nächte gingen, da wir auch immer unterwegs waren.

Ikaria:

Eine wunderschöne Insel mit sehr freundlichen Leuten, wenig Tourismus, alles entschleunigt. Wir hatten eine Autopanne, da half uns ein zufällig vorbeikommender Inselbewohner. Ein Erlebnis.

Das Hotel war das Beste (Karras Star), liegt aber sehr einsam. Auch sololte unbedingt Frühstück mit angeboten werden, was wir nicht hatten. Da haben wir auch noch mal einiges hingelegt. Die Familie dort war überaus freundlich. Man braucht unbedingt ein Fahrzeug, um zu Restaurants und Stränden zu kommen. Ein Auto zu bekommen war auch nicht so einfach. Da sollten Sie andere Interessenten unbedingt darauf hinweisen. Am Besten von der Fähre bis zur Abfahrt das Auto unbedingt empfehlen.

Auch Ikaria ist sehr grün und hat sehr schöne Dörfer, Strände und Natur.

Fournoi:

Diese Insel ist ganz anders als die beiden anderen. Sehr kahl, sehr zerklüftet, mit Stränden, an denen wir oft alleine waren. Ein paar Touristen im Hafenörtchen, das Hotel Archipelagos war für uns völlig ok. Die Menschen hier waren verschlossener, so habe ich es eigentlich nirgendwo sonst erlebt. Aber verglichen mit Spanien sind sie immer noch sehr freundlich. Wer Fisch mag, der ist hier zuhause. Meine Frau als Vegetarierin hatte es generell immer etwas schwerer, da Gemüse oft nur frittiert angeboten wird. Briam oder Stofiko (hoffe, ich habe das richtig) gab es gar nicht oder nur selten.

Die Rückfahrt nach Samos mit dem Katamaran war abenteuerlich und für mich ein Erlebnis (Wind und Wellen), für meine Frau danach ein Tag außer Gefecht.

Kokkari/Samos:

Eigentlich ein wunderschönes altes Fischerdorf, jetzt aber völlig von Touristen vereinnahmt. Das Hotel hatte wohl 4 Sterne, unser Zimmer (mit einer Hammeraussicht auf die Küste und Kokkari) war aber ziemlich verranzt und hätte dringend einmal eine Renovierung nötig. Es gab wohl auch Reservierungen von Reisebüros, das Publikum war gemischt, hatte uns nicht besonders zugesagt (Russen). Da haben wir bei der Auswahl einen Fehler gemacht. Frühstück war für ein 4-Sterne-Haus ernüchternd.

Unsere Lehren: Hotels wie das Karras Star (3 Sterne, gepflegt, klein, familienbetrieben) ohne Reisebürotouristen sind das Richtige.

Tipp:

Sollten Sie diese Reise anbieten wollen (was wir Ihnen empfehlen), dann müsste man in Samos Stadt ein anderes Hotel wählen. Neben dem Virginia gab es das Odyssea, was uns optisch (von aussen) gut gefiel. In Samos Stadt gibt es einen kleinen Strand mit sehr sauberem Wasser (blaue Flagge). Da gab es auch einige Hotels.

Das Problem mit der WebSite wird wohl so eher nicht mehr passieren. Damit kamen wir ja zurecht.

Alles in allem ist es mittlerweile ziemlich teuer einen solchen Urlaub durchzuführen. Wir haben gesamtüber 6000.- € investiert. Für 14 Tage ist das ordentlich Geld.

Aber es war auch sehr schön, sehr erholsam, und meine Frau meint, Samos könnten wir uns auch nochmal antun.

Ihnen eine gute Zeit und weiterhin viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Sehr