Wandern Kykladen


Unser Video-Tipp für SieKun­den­be­w­er­tun­gen über unsAnreise Wan­der­reisen Kyk­laden
Video ⇓ (2 min)

Wandern auf den Kykladen

Wandern auf den Kykladen flexibel mixen

Wir als Griechen­land Experte, mit 30 Jahren Erfahrung, per­sön­lichen Kon­tak­ten vor Ort und zahlre­ichen Geheimtipps, bere­ich­ern Ihre Wan­der­reise auch gerne mit Bade­ta­gen zu Beginn, während oder am Ende Ihrer Tour.

Urlaub in Griechenland» Es war die absolute Traum­reise
» Bess­er als alles, was wir bish­er mit anderen Rei­sev­er­anstal­tern bekom­men haben
» Es waren per­fekt organ­isierte Ferien
» Alle Kun­den­be­w­er­tun­gen lesen
Sehenswürdigkeiten in GriechenlandIch kenne mich in Griechen­land bestens aus. Als Grieche erlebe und füh­le ich die Men­schen mit ihren Werten, wun­der­baren Tra­di­tio­nen und Ihrer köstlichen Küche mehrmals im Jahr. Wir wer­den Ihnen daher ver­rat­en, wo auch Sie “Das Land der Griechen mit der Seele…” erleben kön­nen und es sehr lange in bester Erin­nerung behal­ten wer­den. Ger­ade auf den Kyk­laden ken­nen ich viele Wan­der­routen und habe Part­ner mit denen ich Ihnen eine unvergessliche Wan­der­reise mit vie­len Insid­er­tipps gestal­ten werde!
Anreise KykladenPer Flug an/ab San­tori­ni und Mykonos oder auch an/ab Athen mit Fähre oder Inlands­flug zu ein­er der gewählten Inseln. Wir koor­dinieren Ihre Auswahl und wählen für die An-/Abreise die geeigneten Flughäfen, z.B. Anreise Her­ak­lion und Rück­reise Cha­nia oder umgekehrt.
Griechenland ReiseMit dem eige­nen PKW, entwed­er über den Balkan nach Griechen­land oder per Fähre ab Ital­ien (Venedig, Ancona, Bari oder Brin­disi). Wir buchen für Sie auf Ihrem Weg auch Zwis­chenüber­nach­tun­gen oder die Fähre(n). Dur­chaus möglich ist es auch, für die Hin­reise den Landweg und für die Rück­reise die Fähre zu wählen.
Was Sie auf den Kykladen erwartet

Wandern GriechenlandDie griechis­che Insel­welt der Kyk­laden ist mehr als nur Blau und Weiß. Jede Insel hat ihr eigenes, wun­der­schön belichtetes Gesicht — die wun­der­baren Naturschön­heit­en, die Vielzahl kul­tureller Sehenswürdigkeit­en und die über Europas Gren­zen bekan­nten Strände begeis­tern Griechen­land­lieb­haber und Wan­der­er immer wieder aufs Neue. Und jede Insel ist eine indi­vidu­elle Ent­deck­ung wert. Die Kyk­laden bieten alles von lokalen Fes­ten mit kuli­nar­ischen Köstlichkeit­en, Fis­chfän­gen, alten Geschicht­en bis hin zur viel­seit­i­gen Natur in der z.B.  neuge­borene Ziegen im Gras zwis­chen blühen­den Mar­gariten herum­sprin­gen bis zu den Fis­chrei­h­ern und den Delfinen am Ende der Mole.  Die Inseln der Kyk­laden zeich­nen sich durch eine beson­ders inter­es­sante Fau­na aus, die viele endemis­che Arten umfasst, die nur in Griechen­land oder vielle­icht sog­ar nur auf ein­er Insel anzutr­e­f­fen ist! Sie wer­den bei Ihren Wan­derun­gen außer­dem vor­bei an tra­di­tionellen Dör­fern, her­rlichen Kirchen, Burgk­löstern, Wind­mühlen, Brun­nen und Land­häusern kom­men. Alle diese Ein­drücke kön­nen Sie ausklin­gen lassen mit der kyk­ladis­chen Küche, die durch ihre Vielfalt, Orig­i­nal­ität und Schlichtheit beein­druckt und unendlich viele kuli­nar­ische Über­raschun­gen bere­it hält.

Übersicht der Kykladen Wanderreisen informieren und anfragen

Amor­gosAndrosNax­os

Karte Insel AmorgosAmor­gos — tra­di­tion­sre­iche Bergdör­fer, authen­tis­ch­er einzi­gar­tiger Charak­ter, lokale Kuli­narik

Sie erre­ichen Amor­gos mit der Fähre über die bei­den Häfen Kat­ap­o­la und Aigiali von Athen, ein­er der  Kleinen Kyk­laden oder im Som­mer von Paros und Antiparos aus. Die Insel befind­et sich süd­west­lich von Nax­os und ist die östlich­ste Insel der Kyk­laden. Ihren Namen hat die Insel wahrschein­lich der Pflanze Amor­gos zu ver­danken, die in der Antike auf der Insel ange­baut wurde und zur Her­stel­lung der begehrten Tuniken aus Amor­gos ver­wen­det wurde.Mit ihrer beson­ders natür­lichen Schön­heit, mit ihrer schlicht­en Architek­tur, ihren gast­fre­undlichen Ein­wohn­ern und ihrem reichen kul­turellen Erbe hat sich Amor­gos dem Rhyth­mus des heuti­gen Lebens wider­set­zt und ver­mag seine Besuch­er so auf angenehme Art und Weise zu über­raschen und zu verza­ubern. Mit nur etwa 1800 Ein­wohn­ern, tre­f­fen Sie bei Wan­derun­gen hier auf kleine ruhige Dör­fer, in den Ein­heimis­che Sie mit köstlich­er Haus­man­nskost und frischem Fisch in Ihren Tav­er­nen zu ein­er Wan­der­pause ein­laden. Zu den Spezial­itäten der Insel gehören das Gericht „Pata­to“, „Giaprakia“ (Krautwick­el), „Kalo­gyri“ (Auberginen mit Fleisch und Käse). Zu den Gericht­en wird gewöhn­lich der her­vor­ra­gende Weißwein oder der schwarze Wein der Insel gere­icht. An den Fest­ta­gen gibt es tra­di­tionelles „Pasteli“ auf Zitro­nen­blät­tern, „Xeroti­gana“ (Ölge­bäck mit Honig), Rakome­lo und Psi­meni Raki (Likör aus Raki, Honig und Kräutern).

Haupt­stadt von Amor­gos ist Cho­ra, das zum Schutz vor den Pirat­en weit ab vom Meer errichtet wurde. Hier fügen sich gepflasterte Gassen, kleine weiße Häuser mit blauen Fen­ster­lä­den, zweistöck­ige Her­ren­häuser und Dutzende Kirchen mit den Wind­mühlen auf dem Bergkamm zu einem Bild von schlichter Schön­heit zusam­men, das jeden Besuch­er in seinen Bann zieht. Auf dem Felsen thronte hoch über dem Ort die Fes­tung, die im 13. Jahrhun­dert von Jere­mias Gkizis errichtet wurde und von der heute die Fes­tungs­mauer und die Schießscharten erhal­ten geblieben sind. Im venezian­is­chen Turm­bau von Gavras, der aus dem 16. Jahrhun­dert stammt, ist die Archäol­o­gis­che Samm­lung von Amor­gos unterge­bracht. Die Samm­lung zeigt Funde der drei antiken Insel­städte Aigiali, Arkesi­ni und Minoa, von denen beson­ders die Stat­uen des Kouros und der Kore aus dem 6. Jahrhun­dert v. Chr. zu erwäh­nen sind. Zu den weit­eren Sehenswürdigkeit­en von Cho­ra gehören die Über­reste eines Turms aus der Hel­lenis­tis­chen Zeit, die mit­te­lal­ter­liche Zis­terne Kato Lakkos, die die Stadt mit Wass­er ver­sorgte, die spät­byzan­ti­nis­chen Kirchen Kera Leousa, Stavros, Agios Thomas, Mitropoli, Agii Pantes, Agios Ste­fanos, das his­torische Klostergut Fotodotis Chris­tos und eines der ersten Gym­nasien, das nach 1821 in Griechen­land gegrün­det wurde.

Wer auf neben Wan­derun­gen und Kul­tur auch einige Bade­tage in sein­er Reise ein­plant, hat auf Amor­gos eben­falls vielfältie Möglichkeit­en. In Kat­ap­o­la zum Beispiel sind vor allem die Sand­strände Kato Akrotiri, Mal­tezi, Finikies, Tyroko­mos und Agii Saran­ta her­rlich, genau­so wie die Felsstrände Plakes und Agios Pan­telei­monas. Im Nor­den von Amor­gos bieten die Sand­strände Lev­rosos, Psili Ammos, Chochlakas und Agios Pav­los eben­falls ide­ale Bademöglichkeit­en.

Wandern Kykladen GriechenlandAuf einem Hügel ober­halb des Hafens von Kat­ap­o­la befind­et sich Alt-Minoa. Unter den his­torischen Denkmälern der Region ist beson­ders die Kirche Pana­gia tis Kat­apo­lia­n­is zu erwäh­nen, die auf den Über­resten eines antiken Tem­pels errichtet wurde (wahrschein­lich auf einem ehe­ma­li­gen Apol­lon-Heilig­tum). Sehenswert ist außer­dem die kleine Kirche Evan­glis­tria, die in die früh­byzan­ti­nis­che Zeit einzuord­nen ist und durch ihre Architek­tur beein­druckt. Im nördlichen Teil von Amor­gos befind­et sich Aigiali, der zweite Hafen und Touris­tenort der Insel, sowie drei malerische Ortschaften: Pota­mos in Panora­malage über dem Hafen, Lagka­da, das sich wie ein Amphithe­ater über der Talebene von Aigiali erhebt und Tho­l­ar­ia mit seinen gepflasterten Gassen und Tor­bö­gen. In der Nähe von Tho­l­ar­ia befand sich die Akropo­lis von Alt- Aigiali. Von Pota­mos aus kann man einen der schön­sten Son­nenun­tergänge in der ganzen Ägäis bewun­dern. Kato Meria ist von bedeu­ten­dem archäol­o­gis­chen und his­torischen Inter­esse. Dem Wan­del der Jahre zum Trotz hat sich die Insel immer noch ihren tra­di­tionellen land­wirtschaftlichen Charak­ter erhal­ten.

Feste

Wer seine Wan­der­reise im Juli plant, wird am 26. Juli ein großes Fest mit­bekom­men, bei dem die Insel­be­wohn­er zu volk­stüm­lichen Tänzen und zu tra­di­tioneller Musik aus­ge­lassen feiern. Zu den weit­eren wichti­gen Fes­ten gehören: das Fest Agii Anar­gyri am 1. Juli in Tho­l­ar­ia, das Fest Pana­gias tis Epanocho­ri­a­n­is am 15. August in Lagka­da und das Fest Agios Ioan­nis am 29. August in Vrout­si. Berühmt ist auch der Karnevals­brauch des „Kapitäns“ in Lagka­da am Tyrins-Son­ntag. Auch die Osterzeit hat auf Amor­gos eine ganz beson­dere Fasz­i­na­tion mit der würde­vollen und schlicht­en Epi­taph- Prozes­sion durch die frisch gestrich­enen Gassen und den Fes­tiv­itäten der darauf fol­gen­den Woche. Zu erwäh­nen sind außer­dem der Kli­donas-Brauch, der jew­eils am Abend des 23. Juni gefeiert wird und das Pasteli-Fest im August in Cho­ra. Ein ganz beson­deres gesellschaftlich­es Ereig­nis ist eine tra­di­tionelle Hochzeit auf der Insel.

Ausflüge, Touren und Wandern

Wandern Kykladen GriechenlandBesuch­er kön­nen die Natur, die Denkmäler und die langjährige kul­turelle Tra­di­tion von Amor­gos über die vie­len ver­schiede­nen Berg­wan­der­routen ken­nen ler­nen, die die Insel bietet:
Cho­ra – Kloster Chozovi­o­tis­sa – Pota­mos – Ormos Aigiali. Von Cho­ra führt ein Weg mit ein­er Länge von 1,5, km an die Ostküste der Insel zum Kloster Pana­gia tis Chozovi­o­tis­sas. Es han­delt sich hier­bei um ein imposantes mehrstöck­iges Gebäude mit beson­der­er Architek­tur, das in ein­er Höhe von 300 m über dem Meer, auf dem steil­sten Felsen des Berges Prof­i­tis Ilias (698 m) errichtet wurde und jeden Besuch­er mit Ehrfurcht erfüllt. Über­liefer­un­gen zufolge wurde das Kloster im Jahr 1088 vom byzan­ti­nis­chen Herrsch­er Alex­ios Komni­nos gegrün­det. Im Kloster gibt es eine reiche Samm­lung byzan­ti­nis­ch­er Hand­schriften, sakraler Gegen­stände und ander­er his­torisch­er und sakraler Kost­barkeit­en zu sehen. Wei­h­tag des Klosters ist der 21. Novem­ber, an dem geback­en­er Kabel­jau und ander­er Fisch gere­icht wird. Die Route führt, vor­bei an steilen Abhän­gen und in nördlich­er Rich­tung, durch das Lan­desin­nere der Insel und nach 11,5 km schließlich zur Bucht von Aigiali.
Cho­ra – Kara­p­o­la. 3,5 km lange Route, auf der der Höhe­nun­ter­schied zwis­chen Cho­ra und dem Meer auf faszinierende Art und Weise deut­lich wird.
Lev­kes – Agii Saran­ta – Kamari – Kas­tri (Alt-Arkesi­ni) — Vrout­si-Rachouli — Arkesi­ni. Lange Route, die uns durch die fort­laufende kul­turelle Geschichte der ver­gan­genen Jahrtausende führt. In der Fes­tung von Alt-Arkesi­ni, auf dem Hügel Kastela, sind Denkmäler aus der Frühkyk­ladis­chen und Mit­telkyk­ladis­chen Zeit, Über­reste ein­er venezian­is­chen Fes­tung und der Turm Agias Tri­adas erhal­ten, der bere­its im 4. Jahrhun­dert v.Chr. mit riesi­gen Stein­quadern errichtet wor­den war.
Bucht von Aigiali – Lagka­da – Stroumpos – Pana­gia Epanocho­ri­ani — Tho­l­ar­ia. 4,5 km lange Route von beson­derem kul­turellen Inter­esse, mit einem her­rlichen Blick auf die Bucht von Aigiali. In der Gegend von Lagka­da kön­nen Sie neben den alten Wind­mühlen, die Arak­los-Schlucht und die Kirche Pana­gia tis Epanocho­ri­a­n­is bewun­dern. Auf dem Hügel Viglas befand sich in der Nähe von Tho­l­ar­ia die Fes­tungsan­lage von Alt-Aigiali, von der heute noch Mauer­reste, die Sock­el ehe­ma­liger Stat­uen und Gräber aus der Frühkyk­ladis­chen und Mit­telkyk­ladis­chen Zeit erhal­ten sind.

Wandern Kykladen GriechenlandLagka­da – Agios Ioan­nis – Stavros — Krike­los. Beein­druck­ende Route von wilder Schön­heit über Felsen und gepflasterte Wege zum byzan­ti­nis­chen Kloster Ioan­ni tou The­ol­o­gou und im Nor­den zur Kapelle Stavros, ober­halb des alten Baux­it-Berg­w­erks. Die Route mit ein­er Gesamtlänge von 6,5 km führt zur höch­sten Erhe­bung von Amor­gos (821 m) auf den Berg Krike­los oder Krouke­los, von wo aus der Aus­blick die gesamte Insel umfasst und sich im tiefen Blau der Ägäis ver­liert. Die Region gehört zum Naturschutznet­zw­erk Natu­ra 2000.
Kat­ap­o­la – Agios Geor­gios Val­sami­tis – Agia Mari­na – Minoa. Route durch eine Land­schaft mit beson­der­er Schön­heit, die am Klostergut Agios Geor­gios Val­sami­tis vor­beiführt und in Alt-Minoa auf dem Hügel über dem Hafen endet, in dem der Leg­ende zufolge Minos seine Som­mer­res­i­denz errichtet haben soll. Heute sind noch Teile der Stadt­mauer, des Sta­dions, des Gym­na­si­ums und des Dionysos-Tem­pels erhal­ten. In der Region ent­deck­te man außer­dem eine Nekro­pole aus der Frühkyk­ladis­chen Zeit und ein mykenis­ches Kup­pel­grab.

Wir spüren eine gewisse Aura und Süße, die uns still in ihren Bann zieht und dazu bringt, das Schöne um uns herum wahrzunehmen und es auf eine geheimnisvolle Art und Weise zu genießen. Vielle­icht war es genau dieses Gefühl, das man im Film „The Big Blue“ gebraucht hat­te — und das man schließlich in der Nähe von Cho­ra am Strand von Agia Anna mit seinen feinen Kiesel­steinen und seinem schö­nen Sand auch fand.

Rundreisen Griechenland kombinierenDetaili­ierte Infor­ma­tio­nen und Routebeschrei­bun­gen mit dig­i­tale Wan­derkarten und Linkver­weise erhal­ten Sie mit der Buchungs­bestä­ti­gung

Wan­der­tour auf Amro­gos ini­di­vudell erstellen. Kom­bi­na­tioe­nen mit weit­eren Inseln der Kyk­laden möglich

Karte Insel AndrosAndros — ruhige Insel der Griechen, jahrhun­derte alte Pfade, kyk­ladis­che Architek­tur

Andros erre­ichen Sie mit ein­er der täglichen Schiffsverbindun­gen von Athen nach Gavrio (die Reise dauert 2 Stun­den, 1 Stunde mit dem Schnell­boot). Außer­dem wer­den Schiffsverbindun­gen nach Tinos, Mykonos, Syros und (sel­tener) zu anderen Kyk­laden-Inseln ange­boten. Andros ist die nördlich­ste Insel der Kyk­laden und auf­grund sein­er vie­len ober- und unterirdis­chen Wasser­vorkom­men eine äußerst grüne Insel. Inmit­ten dieser beson­deren Natur sind ein erhabenes Kul­turerbe und eine reiche Schiff­fahrt­stra­di­tion erhal­ten geblieben. Viele Ein­wohn­er der Insel sind entwed­er Schiff­seign­er und Seeleute oder Maler, Bild­hauer und Lit­er­at­en. Beson­ders zutr­e­f­fend ist daher, dass man Andros auch als „schwim­mendes Kul­tur­mu­se­um“ beze­ich­net. Insel­haupt­stadt ist Cho­ra – ein wun­der­voller Ort, der die tra­di­tionelle kyk­ladis­che Architek­tur har­monisch mit neok­las­sizis­tis­chen Gebäu­den verbindet. Die Häuser von Cho­ra mit ihren roten Dachziegeln ver­lei­hen dem far­ben­prächti­gen Bild der kyk­ladis­chen Land­schaft nochmals eine ganz beson­dere Note. Am Ende der die Fes­tung des Venezian­ers Mari­no Dan­da­lo errichtet wurde, ver­bun­den. Während sich Cho­ra durch seine vie­len byzan­ti­nis­chen Kirchen ausze­ich­net, sind im Archäol­o­gis­chen Muse­um wichtige Funde aus der kul­turellen Ver­gan­gen­heit der Insel zu bewun­dern. Zu den Exponat­en gehört u.a. die berühmte Her­mes-Stat­ue von Andros. Im Goulan­dris-Muse­um für Mod­erne Kun­st find­en regelmäßig Ausstel­lun­gen inter­na­tionaler Bedeu­tung statt. Das Schiff­fahrtsmu­se­um gibt einen Ein­blick in die reiche Schiff­fahrt­stra­di­tion der Insel. Zu den Sehenswürdigkeit­en der Insel gehören die Kaireios-Bib­lio­thek mit Hand­schriften, sel­te­nen Aus­gaben und Kunst­werken, das Volk­skun­de­mu­se­um, das Muse­um für Christliche Kun­st, die Kydo­nios- Stiftung, der Kam­pani-Brun­nen aus dem Jahr 1818, der Leucht­turm Tourli­tis und die Bronzes­tat­ue des ver­lore­nen See­manns.

Im nördlichen Teil der Insel liegen die Küstenorte Gavrio und Bat­si. Die bei­den Orte sind die Haupt­touris­musziele der Insel. Im Süden der Insel ist der Ort Ormos Kor­thiou — ein malerisches Dorf mit einem großen Strand — her­vorzuheben.

Wandern Kykladen GriechenlandDie Architektur der Insel Andros

Auf Andros gibt es neben den typ­is­chen Häusern der Ägäis, neok­las­sizis­tis­che Gebäude, venezian­is­che Turmhäuser und Naturstein­häuser. Die Trock­en­stein­mauern und Anbauter­rassen, die kleinen Land­häuser, Brun­nen mit Über­dachung, die Wasser­mühlen, Stein­brück­en und Tauben­häuser geben der Land­schaft von Andros ein einzi­gar­tiges Bei­w­erk. Zu erwäh­nen ist in diesem Zusam­men­hang auch der Turm des Heili­gen Petrus, bei dem es sich um einen klas­sisch-hel­lenis­tis­chen Wach­turm mit ein­er Höhe von 20 m mit Wen­del­treppe im Inneren han­delt, der sich ca. 3 km nordöstlich von Gavrio befind­et.

 

 

Wandern Kykladen GriechenlandAus­flüge, Touren und Wan­dern

Cho­ra – Ypsilou – Mesathouri – Lamyra- Menites – Mesaria – Fal­li­ka – Kloster Panachran­tou. In Mesathouri befind­et sich die byzan­ti­nis­che Kirche Kimi­sis tis Theotok­ou (Entschla­fung der Jungfrau Mar­iä) aus dem 12. bzw. 13. Jahrhun­dert mit ihren frühchristlichen ion­is­chen Säu­lenkapitellen. In Mesaria, dem Wirtschafts- und Han­del­szen­trum während der Byzan­ti­nis­chen Zeit, kann man die Kirche des Erzen­gels Michael aus dem 12. Jahrhun­dert und den Turm von Loren­zo Kairis aus dem 18. Jahrhun­dert besichti­gen. Im Dorf Aladi­no, am Fuße des Bergs Ger­akonas liegt die Höh­le Foros mit ihren imposan­ten Sta­lak­titen- for­ma­tio­nen. In Fal­li­ka erhebt sich auf einem Hügel das Kloster Panachran­tou, das im 10. Jahrhun­dert vom byzan­ti­nis­chen Kaiser Niki­foras Fokas gegrün­det wurde. Es ist das älteste Kloster auf der Insel. Im Kloster wer­den die Gebeine des Heili­gen Pan­telei­monas auf­be­wahrt.

 

Wandern Kykladen GriechenlandVourkoti – Katakalaii – Apikia – Cho­ra. Im Nor­dosten des Ortes Apikia ste­ht in Sora das Kloster Agios Niko­laos aus dem Jahr 1600 mit holzgeschnitzter Ikonos­tase und ein­er reichen Bib­lio­thek alter Schriften.

Cho­ra – Syneti – Dipota­ma­ta — (Apano Kas­tro) – Kochy­lou – Ormos Kor­thiou. Das Tal Dipota­ma­ta wird Sie mit seinen Wegen, Tauben­häusern, Brück­en und vie­len Wasser­mühlen verza­ubern (beson­deres Schutzge­bi­et). Die venezian­is­che Fes­tung Apano Kas­tro auf der Gebirgsebene von Ormos Kor­thiou stellte einst die größte Fes­tung von Andros dar und fasste bis zu 1000 Men­schen!

Aido­nia – Kor­thi – Mosion­as – Amon­akleiou – (Chalkaio) – Piso Meria – Kloster Tro­ma­chion. In Kor­thi befand sich in der Kirche Agia Tri­a­da die wahrschein­lich einzige Schule der Insel vor der Rev­o­lu­tion (1813). Das ein­er Fes­tung gle­ichende Kloster Tro­mar­chion aus dem 18. Jahrhun­dert, das der Entschla­fung der Mut­ter Gottes gewei­ht ist, befind­et sich in ein­er wun­der­schö­nen Land­schaft mit viel Wass­er und ein­er reichen Veg­e­ta­tion.

Exo Vouni – Mesa Vouni — Gian­ni­saio – Lar­dia — Rogo – Ormos Kor­thiou.

Vourkoti – Kloster Agios Nikoa­los – Küste Achla. In der Nähe des Strands Achla befind­et sich das byzan­ti­nis­che Kloster Agios Niko­laos aus dem 14. Jahrhun­dert, mit her­rlichen Fresken und ein­er Ikonos­tase aus Holz. Am Aus­läufer des Flusses bildet sich in Achla ein klein­er See, in dem man auch am Wass­er lebende Zugvögel beobacht­en kann.

Agia Tri­a­da – Zago­ra — Pla­ka. Zago­ra gehört zu den ältesten Orten der Insel Andros (10. bis 8. Jahrhun­dert v.Chr) und galt bis zur Klas­sis­chen Zeit als Han­dels- und Ver­wal­tungszen­trum der Insel bis es von Palaiopoli abgelöst wurde. Der Ort wurde durch ein mächtiges Mauer­w­erk geschützt, das zu einem der am besten erhal­te­nen Befes­ti­gun­gen aus der Geometrischen Zeit im Raum der Ägäis gehört.

Apikia – Apa­touria – Ste­nies – Gialia. In Apa­touria kön­nen Sie neben den Stein­brück­en auch wun­der­schöne Her­ren­häuser und die Schlucht von Pithara bewun­dern. In Ste­nies, dem Dorf mit den alten Kapitän­shäusern wer­den Sie den imposan­ten Turm Bisti- Mou­vela sehen, bei dem es sich um ein dreistöck­iges Gebäude aus dem 17. Jahrhun­dert und ein seltenes Beispiel eines befes­tigten Wohn­haus­es auf Andros han­delt.

Aprova­to – Palaiopoli- Mel­i­da – Pitro­fos – Ano Menites – Strapour­gies. Auf dem Hügel der Gegend um Aprova­to wur­den die Über­reste ein­er Sied­lung und ein­er Fes­tungsan­lage mit Tem­pel aus dem 6. Jahrhun­dert v. Chr. ent­deckt. Die Stadt Palaiopoli war die Haupt­stadt von Andros, das Zen­trum des Geschehens auf der Insel vom 7. Jahrhun­dert v.Chr. bis in die frühe byzan­ti­nis­che Zeit. Hier wurde die beein­druck­ende Her­mes-Stat­ue ent­deckt, die im Archäol­o­gis­chen Muse­um von Cho­ra zu sehen ist. Erhal­ten geblieben sind der Hof der Fes­tungsan­lage und die Über­reste eines alten Hafens, die heute jedoch im Meer ver­sunken sind. In der Gegend befind­et sich auch das Archäol­o­gis­che Muse­um von Pala­iaopoli. In Mel­i­da mit seinen unzäh­li­gen Gewässern und sein­er reichen Veg­e­ta­tion ste­ht die Kirche Tax­i­archis aus dem 10. Jahrhun­dert, die für das Wand­bild mit der Jungfrau Maria und ihrem Kind aus dem 12. Jahrhun­dert bekan­nt ist.

Strapour­gies – Tax­i­archis — Evrousies.

Bat­si – Katak­i­los — Arni. Bat­si, ein altes Fis­cher­dorf an der West­küste von Andros, ist heute das größte touris­tis­che Zen­trum der Insel. Zu den Sehenswürdigkeit­en gehört auch das Kloster Zoodochou Pigis aus dem 14. Jahrhun­dert, in dem sakrale Gegen­stände und viele Hand­schriften auf­be­wahrt sind. Im Dorf Rema­ta in Katak­i­los befind­et sich die restau­ri­erte und für die Öffentlichkeit zugängliche Oliven­müh­le Lem­pe­sis.

Arni – Prof­i­tis Ilias – Vourkoti.

Wandern Kykladen Griechenland

All diejeni­gen, die neben den aktiv­en Wan­derun­gen auch gerne einen Tag Entspan­nung am Strand ein­le­gen möcht­en, bieten wir mit unser­er Erfahrung Tipps für die schön­sten Strände auf Andros. Die Strände von Andros sind ein­fach her­rlich und bieten viele Alter­na­tiv­en zum Schwim­men und Tauchen in magis­chen Tiefen und zum Unter­wasser­fis­chen. Zu den schön­sten Strän­den gehört der Strand Pidi­ma tis Grias mit bizarren Fels­for­ma­tio­nen, der Strand von Gavrio, die Bucht Fel­los, der Strand Chrysi Ammos, die Strände von Bat­si, Agia Mari­na, Palaiopoli, Ormos Kor­thiou, der Strand Agia Aika­teri­ni und die kleinen Bucht­en Kala­m­onari und Bouro. Viele Wasser­sport­fre­unde besuchen Andros, um dort zu segeln, zu sur­fen, Kanu oder Wasser­s­ki zu fahren. Auf Ini­tia­tive des Wasser­sport­clubs von Andros wurde ein inter­na­tionaler Segel­wet­tbe­werb einge­führt, der jedes Jahr am let­zten Woch­enende im August stat­tfind­et.

 

Feiertage und Feste

Die Insel Andros zeich­net sich durch eine Vielzahl an Fes­tiv­itäten aus, die ein­er­seits die kul­turelle Tra­di­tion erhal­ten und ander­er­seits gle­ichzeit­ig unzäh­lige Möglichkeit­en zum Vergnü­gen bei den vie­len lokalen Fes­ten bieten, bei denen bis in den frühen Mor­gen zu griechis­ch­er Volksmusik das Tanzbein geschwun­gen wird. Ein beson­deres Ereig­nis ist die Feier zu Ehren der Pana­gia Theoskepas­tou in Cho­ra, die nach dem aus­ge­lasse­nen Treiben der Karneval­szeit am Sam­stag des Akathis­tos mit Prozes­sio­nen, Volk­stänzen und Lat­er­nenumzug zur Besin­nung aufruft. In Palaiopoli und in Ormos Kor­thiou wird am Nach­mit­tag des Oster­son­ntags das tra­di­tionelle Spiel „Tsou­nia” gespielt, das dem Bowl­ing ähn­lich ist. Am 24. Juni wird jedes Jahr in Cho­ra und den Dör­fern von Kor­thi der tra­di­tionelle Kli­donas-Brauch gefeiert. Ende Herb­st und vor der Wei­h­nacht­szeit wer­den auf der Insel tra­di­tion­s­gemäß Schweine geschlachtet, was mit ein­er großen Feier zele­bri­ert wird, die ihre Wurzeln bere­its in der Byzan­ti­nis­chen Zeit hat. Auch im Som­mer gibt es viele Ver­anstal­tun­gen: so wird in Gavrio das sog. Gavri­oti­ka-Fest mit Wet­tkämpfen, Ausstel­lun­gen, fröh­lichem Beisam­men­sein, Wein und dem tra­di­tionellen Omelette Four­tali ver­anstal­tet, in Mesaria das Four­talia-Fest und in Fal­li­ka im Som­mer das kuli­nar­ische „Fes­ti­val der Ägäis­chen Küche“.

Essen Kykladen

Kulinarisches Andros

Einen ganz beson­deren kuli­nar­ischen Genuss bieten das Man­del­ge­bäck (Amyg­dalota), die gefüll­ten Teigtaschen (Kalt­sou­nia), die lokalen Löf­fel­süßigkeit­en (Gly­ka tou koutal­iou) und der köstliche Honig aus Agios Pet­ros. Soll­ten Sie die Gele­gen­heit haben, auf Andros ein­er Hochzeit oder ein­er Taufe beizu­wohnen, dann müssen Sie unbe­d­ingt das tra­di­tionelle Erfrischungs­getränk Souma­da pro­bieren, das aus Bit­ter­man­deln gewon­nen wird. Zu Ostern kön­nen Sie das Lam­mgericht Lam­priati mit Käse­fül­lung, Eiern, Wildgemüse, Dill und Minze genießen, das im tra­di­tionellen Ofen geschmort hat.

Rundreisen Griechenland kombinierenDetaili­ierte Infor­ma­tio­nen und Routebeschrei­bun­gen mit dig­i­tale Wan­derkarten und Linkver­weise erhal­ten Sie mit der Buchungs­bestä­ti­gung

Wan­der­tour auf Andros ini­di­vudell erstellen. Kom­bi­na­tio­nen mit weit­eren Inseln der Kyk­laden sind möglich

Insel Naxos

Nax­os — facetten­re­iche Land­schaft, Gast­fre­und­schaft, his­torische Schätze

Nax­os erre­ichen Sie entwed­er per Flug von Athen oder per Fähr- und Schnell­bootverbindun­gen von Piräus, Rafi­na sowie weit­eren Kyk­ladenin­seln, Her­ak­lion auf Kre­ta und den Inseln der Dodekanes. Nax­os ist die größte und frucht­barste Insel der Kyk­laden. Mit ihrer langjähri­gen Geschichte, ihren bedeu­ten­den Denkmälern und ihrem pulsieren­den touris­tis­chen Leben nimmt sie unter den Inseln der Kyk­laden eine beson­dere Stel­lung ein. Wie lange Sie auch immer auf Nax­os bleiben – Sie wer­den immer noch ver­steck­te Winkel find­en, die Sie noch nicht ent­deckt haben, auf Strände stoßen, die Sie noch nie gese­hen haben, von Tür­men und Fes­tun­gen über­rascht, die Sie noch nicht besucht hat­ten oder von Altertümern erwartet, von deren Geheimnis­sen Sie noch nichts gewusst hat­ten. Nax­os ver­fügt über eine reiche Natur mit vie­len sel­te­nen Pflanzen und Tier­arten und eine viel­seit­ige Land­schaft: die bei­den höch­sten Berge der Kyk­laden (Aeus, Koronos), Feucht­biotope an der Küste und in den Bergen, Sand­strände mit Strand­hafer und Zed­ern, Oliven­haine, Täler und in den Bergen großflächige stufen­för­mige Gebi­ete. Unvergesslich wer­den Ihnen auch die regionalen Pro­duk­te in Erin­nerung bleiben, wie beispiel­sweise die berühmten Käs­esorten: der Xino­ty­ro-Käse, der Myzithra-Käse und der Kefalo­tyri-Käse sind von einzi­gar­tigem Geschmack. Das in Sirup ein­gelegte Obst, der Zedratz­itro­nen-Likör und die tra­di­tionelle Quit­ten­paste von Nax­os sind vorzüglich. Beliebte Gerichte der Insel Nax­os sind Pastit­sio mit Zuc­chi­ni, Kartof­feln „Pen­tarates“, „Ros­to“ (in Tomat­en geschmortes Fleisch), „Omele­ta me Kar­fa“ (Omelett mit Wildgemüse) und „Kakavia“ (Fis­chsuppe).

Über­liefer­un­gen zufolge waren die Thraki­er die ersten Ein­wohn­er der Insel. Später kamen die Kar­er unter der Führung von Nax­os, dem die Insel ihren Namen ver­dankt. Die Aus­grabun­gen zeigen, dass Nax­os bere­its seit der Jung­steinzeit bewohnt wurde. In der Frühkyk­ladis­chen Zeit gab es auf der Insel bere­its einige wichtige Ortschaften, so dass Nax­os bei der Entwick­lung der kyk­ladis­chen Kul­tur eine tra­gende Rolle spielte. Der geol­o­gis­che Reich­tum der Insel wird anhand von zwei Erzeug­nis­sen deut­lich: dem Mar­mor, der den Kyk­laden-Idol­en und den antiken Jünglingsstat­uen ihre Form gab und der Schmirgel, der erhe­blich zur Entwick­lung der Bild­hauerei auf Nax­os beitrug, da man mit dessen Hil­fe die Werke ver­vol­lkomm­nen kon­nte.

Wandern Kykladen GriechenlandHaupt­stadt und Hafen der Insel ist Cho­ra, ein malerisch­er Ort, errichtet an der nord­west­lichen Küste, der seinem Besuch­er viel­er­lei zu bieten hat. Die vie­len Denkmäler in Cho­ra zeu­gen von der blühen­den Ver­gan­gen­heit des Ortes. Als charak­ter­is­tis­chstes Denkmal gilt die „Por­tara“, das mon­u­men­tale Mar­mor­tor des Apol­lon­tem­pels aus dem 6. Jahrhun­dert v.Chr., das sich auf ein­er kleinen Insel befind­et, die die Ein­heimis­chen „Pala­tia“ nen­nen (von hier aus kann man einen beza­ubern­den Son­nenun­ter­gang erleben!). Von großem Inter­esse ist die archäol­o­gis­che Stätte der mykenis­chen Stadt in Gro­ta. Ein großer Teil dieser Sied­lung liegt mit­ten im Meer, aber auch unter dem nördlichen Teil der heuti­gen Insel­haupt­stadt. Ein Teil der Sied­lung Gro­ta ist im örtlichen Muse­um von Nax­os unterge­bracht. Auf der Anhöhe, welche die natür­liche Ober­stadt von Cho­ra bildet, errichtete Markos Sanou­dos im Jahre 1207 seine Bur­gan­lage. Geht man durch das „Trani-Tor“, gelangt man in die ein­drucksvolle mit­te­lal­ter­liche Sied­lung der Fes­tung, die Wohnort, aber auch ver­wal­tungsmäßiges und religiös­es Zen­trum der venezian­is­chen Erober­er war. Im Zen­trum der Bur­gan­lage liegen der Haupt­platz und die katholis­che Kathe­drale mit der byzan­ti­nis­chen Ikone der Mut­ter Gottes, daneben die Ursu­li­nen­schule, die Kapel­la Kazatza und die Han­delss­chule der Jesuit­en, in der heute das Archäol­o­gis­che Muse­um unterge­bracht ist, in dem reiche Funde aus der Neusteinzeit bis hin zur altchristlichen Zeit aus­gestellt sind. Zu den Sehenswürdigkeit­en der zählen außer­dem die ortho­doxe Kathe­drale, das alte Kloster der Agia Kyr­i­a­ki mit der kleinen Kapelle Koimi­sis tis Theotok­ou und die Kirche Pana­gia Blach­erni­o­tis­sa, eine der ältesten Kirchen in Cho­ra, in der zwei Iko­nen des kretis­chen Malers Ange­los zu bewun­dern sind. In den Geschäften in Cho­ra kann der Besuch­er alle regionalen Pro­duk­te, Volk­skun­st (Stoffe, Korbe, Keramik) sowie Schmuck erwer­ben, und in den vie­len Restau­rants und Ouze­rien die reiche regionale Kuche kosten.

Erkundung der Insel

Nordöstlich der Insel­haupt­stadt, in der Ebene Engares, erhebt sich das Turmk­loster Pana­gia tis Ypsiloteras, das während der Franken­herrschaft Zuflucht­sort für die Bauern aus der Region war, und weit­er nördlich liegt das Kloster Faneromeni aus dem 17. Jahrhun­dert. Am Fuße des Berges Koronos (997 m) ist das gle­ich­namige, malerische Dorf errichtet, in dessen Tav­er­nen man den berühmten Wein der Bergre­gio­nen von Nax­os kosten kann. Lohnend ist ein Besuch des Volk­skundlichen Muse­ums und der Kirche Pana­gia Argokoil­i­o­tis­sa, die zum Fest der Zoodochou Pigi viele Pil­ger anzieht. Weit­er südlich liegt das Dorf Apeiran­thos, oder T’Aperathou, wie es die Ein­heimis­chen nen­nen, in der Mitte der Bergre­gion von Nax­os, am Fuße des Berges Fanari. Seine architek­tonis­che Gestal­tung ist seit der Zeit der venezian­is­chen Herrschaft unange­tastet erhal­ten geblieben. Apeiran­thos unter­schei­det sich von den anderen Dör­fern auf Nax­os in dem sprach­lichen Dialekt sowie in den Sit­ten und Gebräuchen sein­er Ein­wohn­er, denn diese kamen im 17. Jahrhun­dert von den Bergdör­fern der Insel Kre­ta nach Nax­os. Beein­druck­end ist der Turm Zev­go­lis (17. Jahrhun­dert), der auf einem Felsen am Ein­gang des Dor­fes erbaut wurde.

Wandern Kykladen GriechenlandLohnend ist ein Besuch in den drei sehr inter­es­san­ten Museen: dem Archäol­o­gis­chen, dem Geol­o­gis­chen und dem Volk­skundlichen Muse­um. In der weit­eren Umge­bung ste­hen bedeu­tende byzan­ti­nis­che Kirchen. Von Apeiran­thos aus führt der Weg in Rich­tung Osten nach Mout­souna (wo wir einen Tipp für eine authen­tis­che urige Tav­erne für Sie haben!) und an die Küste mit ihren wun­der­schö­nen Strän­den Psili Ammos und Erkun­dung der Insel Panor­mos, wo das Meer, die Sand­dü­nen und der Zed­ern­wald eine idyl­lis­che Atmo­sphäre schaf­fen. Südlich von Apeiran­thos liegt das Dorf Danakos mit der Kloster­fes­tung Fotodotis Chris­tos, die das älteste Kloster auf Nax­os ist. Weit­er südlich erre­icht man das Dorf Filoti, das amphithe­atralisch am Fuße des imposan­ten Zeus-Berges (Berg Zas) erbaut wurde. Es han­delt sich um eines der größten, sehr belebten Dör­fer der Insel Nax­os, in dem es viele Restau­rants, Kaf­fee­häuser, Pubs und Geschäfte gibt. In Filoti sollte man die Kirche Pana­gia Filoti­tis­sa besichti­gen — eine der schön­sten Kirchen auf Nax­os mit sel­te­nen Iko­nen, ein­er Iko­nen­wand aus Mar­mor und einem gemeißel­ten Kirch­turm -, sowie den Turm Barot­sis aus dem Jahre 1650. Von Filoti aus führt der Weg weit­er südlich zu dem imposan­ten Turm Cheimar­ros, einem Beobach­tungs­stand aus Mar­mor aus der hel­lenis­tis­chen Zeit. In der Tragea-Hochebene, im Zen­trum der Insel, befind­en sich Kas­tro und viele byzan­ti­nis­che Kirchen, darunter die Kirche Pana­gia Pro­tothronos mit einem bewun­dern­swerten Thron aus dem 9./10. Jahrhun­dert. In Chal­ki kann man den Turm Grat­sia besichti­gen, eine wahre Fes­tung mit hohen Mauern und ein­er beweglichen Brücke. Der touris­tis­che Ort Agios Proko­pios, im südlichen Teil der Insel­haupt­stadt gele­gen, bietet sich für die nächtliche Unter­hal­tung an. Das Dorf Agia Anna ist für seinen sieben Kilo­me­ter lan­gen Sand­strand und seine wun­der­schö­nen Zed­ern­bäume bekan­nt. Das am Meer gele­gene Dorf Mikri Vigla ist bei den Surfern sehr beliebt.

Feste und Feiertage

Die Bewohn­er der Insel Nax­os gewin­nen mit ihrer Gast­fre­und­schaft, ihren Tra­di­tio­nen und ihren Bräuchen schnell die Sym­pa­thie der Besuch­er. Die Lieder und Tänze der Insel Nax­os – wie Balos, Vitzi­la­iadis­tikos, Vlacha – sind in ganz Griechen­land bekan­nt. Wann auch immer der Besuch­er nach Nax­os fährt, wird er sich­er eines der vie­len regionalen Volks­feste erleben, die Geige und die Laute hören sowie die Schön­heit der tänz­erischen Tra­di­tion auf Nax­os ent­deck­en: am Fest­tag des Agios Geor­gios in Kinidaros, am Fest­tag der Agia Tri­a­da in Galana­do, am Fest­tag der Agioi Apos­toloi in Melanes, am Fest­tag des Agios Nikodi­mos (14. Juli) in Cho­ra, am Fest­tag des Soti­ras (6. August) Feste und Feiertage in Gli­na­do, am Fest­tag der Pana­gia, dem 15. August, in Filoti. In den Dör­fern Apeiran­thos und Filoti wird der Karneval mit dion­y­sis­chen Ele­menten, den „Koudouna­toi“ und den „Fous­tanela­toi“, gefeiert. Am Abend des 23. Juni lebt in allen Dör­fern der Brauch des „Klí­donas“ wieder auf, während im Sep­tem­ber die „Chatzané­ma­ta“, die Her­stel­lung des Weines und des Trester­schnaps­es Raki, stat­tfind­en. Am Ende des Herb­stes wer­den die Schweine geschlachtet, und auf beson­dere Art und Weise wird das Oster­fest gefeiert, wo als Festessen die Spezial­ität von Nax­os serviert wird: ein mit Gemüse, Innereien und Käse gefülltes Lamm.

Ausflüge, Tourren und Wandern für Jedermann

Wandern Kykladen Griechenland

Apol­lonas – Kouros – Stein­brüche. Kurz vor dem Dorf Apol­lonas ste­ht der hal­b­vol­len­dete Kouros, eine Jünglingsstat­ue, von 10,45 m Höhe aus dem 6. Jahrhun­dert v.Chr. In der Nähe der Ortschaft befind­en sich auch die antiken Mar­morstein­brüche.

Melanes – Fle­rio – Kouros. Von dem Dorf Melanes aus fährt man in Rich­tung Fle­rio, wo man den hal­b­vol­len­de­ten, antiken Kouros aus dem 7. Jahrhun­dert v.Chr. mit ein­er Höhe von 6,40 m bewun­dern kann.

Agia Mari­na – Gipfel des Zeus-Berges. Nach der Hälfte des Weges, der von Filoti nach Danakos führt, fol­gt an der Kirche Agia Mari­na eine Abzwei­gung zum Gipfel des berühmten Zeus-Berges, der der höch­ste Berg der Kyk­laden (1004 m) ist. Die Aus­sicht vom Gipfel aus ist ergreifend, da man sowohl Nax­os als auch alle umliegen­den Kyk­ladenin­seln erblickt. Am nord­west­lichen Berghang befind­et sich die Tropf­stein­höh­le des Zeus-Berges.

Wandern Kykladen Natur

Tsikalario – Apano Kas­tro. Von Tsikalario aus, das in der Mitte der Insel liegt, führt ein Pfad zur antiken Burg Apano Kas­tro. Vom Berggipfel aus hat man eine her­rliche Aus­sicht. Die Strände der Insel Nax­os, die sich auf 17 Kilo­me­tern Länge erstreck­en, sind ide­al zum Schwim­men, Fis­chen, aber auch zum Sur­fen. Die umliegen­den Inseln, z.B. die Kleinen Kyk­laden oder die Insel Delos, bieten sich als her­vor­ra­gende Reiseziele für Tage­saus­flüge an. Die Lieb­haber von ver­schiede­nen sportlichen Tätigkeit­en an Land hal­ten die Insel Nax­os auf­grund sein­er Beschaf­fen­heit für sehr geeignet zum Moun­tain­bike-Fahren. Außer­dem ist auf der Insel die Möglichkeit zum Reit­en gegeben.

An den berühmten, kilo­me­ter­lan­gen, weißen Sand­strän­den an der süd­west­lichen Küste kann der Besuch­er die Sonne und das Meer genießen. Fur die nächtliche Unter­hal­tung gibt es in Cho­ra Ange­bote fur jedes Alter und für jeden Geschmack.

Rundreisen Griechenland kombinierenDetaili­ierte Infor­ma­tio­nen und Routebeschrei­bun­gen mit dig­i­tale Wan­derkarten und Linkver­weise erhal­ten Sie mit der Buchungs­bestä­ti­gung

Wan­der­tour auf Nax­os ini­di­vudell erstellen. Kom­bi­na­tio­nen mit weit­eren Inseln der Kyk­laden sind möglich