Dann blieb uns fast die Luft weg


Den richtigen Platz mit der richtigen Wahl

Guten Abend Herr Dimi­tri­os Zachos

Nun sind wir bereits seit 2 Wochen wie­der zu hau­se und ich woll­te Ihnen ein Feed­back abge­ben.

Die Feri­en waren H E R R L I C H von A – Z…..

Myko­nos: Das Hotel Cavo Tagoo war der Ham­mer! Ele­gan­ter Luxus und sehr auf­merk­sa­mes Per­so­nal. Nichts über­spielt, per­fekt sau­ber immer und alle sehr zuvor­kom­mend und nicht auf­dring­lich. Sehr schö­nes Zim­mer…. Die­ses Hotel ist unbe­dingt für anspruchs­vol­le Gäs­te zu emp­feh­len. So ein Früh­stücks­büf­fet haben wir in Grie­chen­land noch nicht erlebt!!! Es hat­te an gar nichts gefehlt. Wer etwas an die­sem Hotel aus­zu­set­zen hat, dem ist nicht mehr zu hel­fen… 🙂
Auch per­fek­te­re Shut­tle­ser­vice in die Stadt zu jeder Tages- und Nacht­zeit, da zu Fuss etwas gefähr­lich ent­lang der Haupt­stras­se…. aber das war wirk­lich egal

Paros: Grie­chen­land pur. Das klei­ne Hotel „Mar­ga­rit­has Hou­se“ halt ganz anders als Myko­nos, aber das wuss­ten wir schon im Vor­feld und war gewollt nicht im Luxus­seg­ment geplant. Sehr net­te Gast­ge­ber. Auch die Lage des Hotels war ok, obwohl ich nächs­tes Mal in Paros ein Hotel in Naous­sa Stadt­kern wäh­len wür­de. Naous­sa sel­ber zie­he ich Paros Stadt vor…. es ist so klein und schnu­cke­lig, mit wun­der­schö­nem klei­nen Hafen. Per­fekt. Wir haben zudem einen Tages­aus­flug nach Anti­paros gemacht. Das muss­te ein­fach sein. Hat sich auch sehr gelohnt, die ruhi­gen Ecken und schö­nen Orte im Innern da zu sehen….

Naxos: Hat mich am meis­ten see­e­ehr posi­tiv über­rascht. Eine wun­der­schö­ne Insel mit vie­len male­ri­schen Orten im Inse­lin­nern. Vor allem die alte Haupt­stadt Hal­ki, aber auch die Ost­sei­te der Insel mit der wun­der­ba­ren Küs­te. Über­rascht auch die fein­san­di­gen gepfleg­ten Natur­strän­de im süd­li­chen Teil. Das Hotel Naxos Resort auch sehr zu emp­feh­len. Sehr ruhi­ge Lage in unmit­tel­ba­rer Lage zum schö­nen Stadt­strand. Die Alt­stadt von Naxos eben­falls traum­haft und der Son­nen­un­ter­gang mit der Por­te­ra unver­gess­lich.
Lei­der war es auf Naxos wie auch auf Paros so, dass auf­grund unse­rer spä­ten Rei­se­zeit schon vie­le net­te Taver­nen geschlos­sen hat­ten. Das hat­te ich aber geahnt und wir waren des­halb auch nicht ent­täuscht.

San­to­ri­ni: Dazu eine etwas län­ge­re Geschich­te….. Auf der Über­fahrt von Naxos nach San­to­ri­ni haben wir Bekannt­schaft geschlos­sen mit einem deut­schen Ehe­paar aus Ber­lin. Auf ihre Fra­ge, wo wir unser Hotel hät­ten auf San­to­ri­ni, haben wir etwas mit­lei­di­ge Bli­cke kas­siert mit der Bemer­kung, sie sei­en halt in Imero­vigli in einem Topho­tel und von dort hät­te man den mit Abstand schöns­ten Blick auf die Cal­de­ra und unschlag­ba­re Son­nen­un­ter­gän­ge. In Oia sei es halt nicht so schön auch wegen der Lage am äus­sers­ten Zip­fel.
Gut – so nah­men wir die­se Anmer­kun­gen halt hin, was blieb uns ande­res übrig. Wir hat­ten noch Tele­fon­num­mern aus­ge­tauscht mit dem Ziel, dass wir uns noch­mals tref­fen wür­den. Ange­kom­men in Oia im Cana­ves Sui­tes blieb uns dann fast die Luft weg. So hat­ten wir uns das gar nicht vor­ge­stellt, obwohl ich über­zeugt war ein Super Hotel aus­ge­sucht zu haben. Bei der Anmel­dung beka­men wir ein kos­ten­lo­ses Upgrade mit zusätz­li­chem Jacuz­zi. Und dann unser Zim­mer!!! Wel­che Pracht, wie lie­be­voll ein­ge­rich­tet und das wun­der­schö­ne Bade­zim­mer. Platz hat­ten wir zuhauf und was die Aus­sicht anging, so hät­ten wir bei Gott nicht gewusst, was da aus­zu­set­zen gewe­sen wäre. Ein traum­haf­ter Blick über die gan­ze Insel und die Cal­de­ra… Oia zu unse­rer rech­ten, Imero­vigli, Fira und den gan­zen Bogen der Insel….. Was konn­te man da noch bemän­geln. Die Ter­ras­se mit Pool ein Ort der Erho­lung. Ein­fach nur Traum. Sehr dis­kre­tes Per­so­nal – gut – ab und zu hät­ten sie etwas auf­merk­sa­mer sein dür­fen…. Das Früh­stücks­büf­fet nicht ganz so opu­lent wie auf Myko­nos, aber auch hier wäre meckern unan­ge­bracht.
Wir haben dann am nächs­ten Tag unse­re Ber­li­ner in ihrem Hotel besucht und hat­ten dann Mit­leid mit Ihnen. Das ange­prie­se­ne Topho­tel war sozu­sa­gen leer und kurz vor Sai­son­ende. Zim­mer klein und dürf­tig und Bade­zim­mer – na ja – wenn einem da der Dusch­vor­hang am A….. kle­ben bleibt, hät­te ich auch kei­ne Freu­de. Und da Imero­vigli ja am höchs­ten Punkt liegt, hat es auch ent­spre­chend stark gewin­det und war kalt, so dass das gemüt­li­che Draus­sen­sit­zen gar nicht so gemüt­lich war. Auch gibt es da kei­ner­lei Mög­lich­kei­ten zum Fla­nie­ren, da fast aus­schliess­lich nur Hotels und die sehr eng zusam­men­ge­baut sind. Da lob­ten wir unser exqui­si­tes Oia mit Son­ne auf Ter­ras­se um halb 8 und nicht erst um 11…
Und dann der Ham­mer…. 2 Tage spä­ter hat­ten wir aus­ge­macht, dass die Ber­li­ner zu uns fah­ren mit dem Bus und wir gemein­sam die Kra­ter­wan­de­rung zurück machen wol­len. Es kam ganz anders. Beim Anblick unse­rer Hotel­an­la­ge und von unse­rem Zim­mer blieb Ihnen im wahrs­ten Sin­ne die Spu­cke weg. Da den bei­den unser Hotel, die fan­tas­ti­sche Lage und die Aus­sicht so gut gefal­len hat­ten, woll­ten sie gar nicht mehr weg und wir haben den gan­zen Nach­mit­tag auf der Ter­ras­se geses­sen und fei­nen grie­chi­schen Wein getrun­ken. Und als kurz vor 7 Uhr die Son­ne ihren schöns­ten Unter­gang hin­leg­te und der in vol­lem Aus­mass vom Hotel aus sicht­bar war, da hat­te unser lie­ber Freund fast Trä­nen in den Augen und er hat noch glei­chen­tags sei­ner Frau geschwo­ren, alles wie­der gut zu machen und im nächs­ten Jahr ins Hotel Cana­ves Sui­tes zu rei­sen. Er hät­te nie dedacht, dass es in Oia so schön sei. Das Zim­mer hat er sich auch schon aus­ge­sucht – das mit dem Infi­ini­ty Pool…. nicht ganz güns­tig zwar, aber scheints egal 🙂
Die Kra­ter­wan­de­rung (sehr zu emp­feh­len) übri­gens haben wir dann andern­tags allei­ne gemacht und wir haben spä­tes­tens in Fira (Hor­ror) gemerkt, dass wir ALLES rich­tig gemacht hat­ten….

So, lie­ber Dimi­tri­os, Sie sehen also, es hat wirk­lich ALLES gestimmt auch die Fähr­trans­fers ohne Pro­ble­me und die Atti­ka-Betreu­er waren auch alle aus­ge­spro­chen nett.

Ich dan­ke Ihnen noch­mals herz­lich für das Zusam­men­stel­len die­ser schö­nen Rei­se und wie gesagt, die­se Hotels (vor allem Myko­nos und San­to­ri­ni) waren per­fekt.

Ein klei­ner Hin­weis noch für zukünf­ti­ge Oia Rei­sen­de. Wenn es das Bud­get zulässt unbe­dingt das Cana­ves Sui­tes buchen, nicht das Hotel…. es ist ein­fach die Lage, die ist mehr als per­fekt!!!
Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen auf San­to­ri­ni sind die vie­len Japa­ner und Korea­ner mit ihren Hoch­zeits­auf­nah­men. Das ist manch­mal mehr als läs­tig. Das Hotel wird künf­tig kei­nen Ein­lass mehr gewäh­ren für Nicht-Gäs­te. Lei­der war das bei uns noch nicht so… Ein­mal kam ein neu­gie­ri­ges Schlitz­au­ge bis an unse­re Zim­mer­tür, aus­ge­rüs­tet mit Kame­ra und Han­dy und woll­te schon foto­gra­fie­ren…. geht gar nicht!!

Wenn ich end­lich die vie­len hun­der­te Fotos auf mei­nen PC gela­den und sor­tiert habe, wer­de ich Ihnen selbst­ver­ständ­lich eine klei­ne, fei­ne Aus­wahl zusen­den – obwohl – Sie als Grie­che das ja alles ken­nen.

In die­sem Sin­ne wün­sche ich Ihnen eine gute Zeit und wer­de Sie auch selbst­ver­ständ­lich zu einem spä­te­ren Zeit­punkt ger­ne wie­der berück­sich­ti­gen und natür­lich auch wei­ter emp­feh­len.

Herz­li­che Grüs­se aus der Schweiz

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