Griechenland Weinreise — Halbinsel Halkidiki und Berg Athos


Eine exk­lu­sive Griechen­land Wein­reise rund um das ver­steck­te Paradies von Griechen­land. Die Hal­binsel Halkidi­ki hat neben wun­der­schö­nen Strän­den auch ganz bekan­nte Weingüter und die Wein­re­gion vom Mönch­staat Berg Athos.

Die Wein­route von Halkidi­ki
Eine berauschende Reise für jeden Reisenden, ob tra­di­tionell oder mod­ern

Wein_route-halkidikiKas­san­dra, Sitho­nia und Athos: drei unter­schiedliche Land­schaften, drei unnachahm­liche Naturschön­heit­en. Reisen Sie in Kas­san­dra entspan­nt ent­lang den Pinien­wäldern und tauchen Sie in die Ruhe des blauen Wassers. Sitho­nia entzückt mit der üppig grü­nen Land­schaft, den abgele­ge­nen Bucht­en mit ihren Fis­cherdör­fern. Und das unnah­bare Mys­teri­um der athonis­chen Staats­form webt an der Leg­ende der Koex­is­tenz zwis­chen Natur und Men­sch. Addieren Sie zu all dem die Schön­heit der Bergre­gio­nen und die mondbeschienen Nächte am Meer mit Fisch und Wein – schon sind Sie verza­ubert von Halkidi­ki.

Zentralhalkidiki als Startpunkt

Die Reise begin­nt in Zen­tral­halkidi­ki, in Agios Pav­los und in Nea Gonia. Während der Fahrt sehen Sie links und rechts die Wein­berge immer dichter wer­den. Sie erstreck­en sich auf die niedri­gen Hügel, wo sie im Som­mer von der kühlen Meeres­brise erfrischt wer­den. Das brauchen sie auch, denn die Som­mer hier sind heiß und trock­en. Die am häu­fig­sten ange­baut­en Reb­sorten sind die weißen Rodi­tis und Sauvi­gnon Blanc. Aus ihnen wird der weiße Landwein von Halkidi­ki gekel­tert. Aus den Reb­sorten Xino­mavro, Grenache Rouge und Caber­net Sauvi­gnon wird der rote Landwein von Halkidi­ki pro­duziert. In der Weinkellerei Evan­ge­los Tsan­talis machen Sie erst­mals Bekan­ntschaft mit den Weinen der Hal­binsel. Natür­lich soll­ten Sie nicht ver­säu­men, die Grotte von Petralona mit ihren Sta­lak­titen und Sta­lag­miten zu besuchen. Dort wurde „Archan­thro­pos“ gefun­den, das älteste Skelett eines Men­schen in Europa.

Gastronomische Gespräche

Halkidi­ki gehört zu den land­wirtschaftlich autarken Regio­nen Griechen­lands. Fisch gibt es hier, da das Meer diese Region umspült, in Hülle und Fülle, dazu Meeres­früchte und Schalen­tiere en masse. In den Bergen pro­duzieren Bauern Fleisch und diverse Käs­esorten. Auch Jäger kom­men nicht zu kurz, es gibt aus­re­ichend Wild. Im Süden und auf der Ebene wird Getrei­de ange­baut, während Pilze, Gänsedis­tel, Mohn, Nes­seln, Sauer­ampfer, Ouvries (eine Art Spargel), Spinat, Lauch, Fenchel, Artischock­en, Por­tu­lak, Dill und vieles mehr, je nach Sai­son, frisch oder als Fül­lung in wohlschmeck­enden Teigtaschen auf den Tisch kom­men. Berühmt ist Halkidi­ki auch für ihre erstk­las­si­gen Oliv­en und Olivenöle.

Berühmte Weine wur­den hier schon in der Antike pro­duziert. Schrift­stücke aus dem 5. Jahrhun­dert vor Christi erwäh­nen den weißen „afstiro“ (trock­en) und „malthako“ (lieblich) Wein von Men­di (eine Stadt süd­west­lich der Hal­binsel Kas­san­dra). Sehr bekan­nt für ihre Weine waren auch Akan­thos (heute Ieris­sos) und Afi­tis (heute Afi­tos), während Aris­tote­les den ersten Muster­wein­berg in sein­er Heimat­stadt Sta­gi­ra pflanzte. Heute gibt es Wein­berge in Zen­tral­halkidi­ki und in den Bergen, in Sitho­nia und in Agion Oros.

Reise zur kosmopolitischen Kassandra

Ein Ort von einzi­gar­tiger Schön­heit. Kas­san­dra kom­biniert Strände mit kristall­blauem Wass­er und friedliche Dör­fer mit Resorts, die über eine entwick­elte touris­tis­che Struk­tur ver­fü­gen. Über­all, vom malerischen Afi­tos bis zum touris­tis­chen Kri­opi­gi und dem ruhi­gen Dorf Paliouri, gibt es Her­ber­gen, Restau­rants und Tav­er­nen, die keine Wün­sche offen lassen.

Kas­san­dra ist nicht zulet­zt wegen ihrer Nähe zu Thes­sa­loni­ki und der zugänglicheren Land­schaft der bevorzugte Teil von Halkidi­ki. Kas­san­dra erin­nert an einen großen wun­der­schö­nen Garten voller Blu­men und Bäume umgeben von Strän­den mit smaragdgrünem Wass­er. Bei solch natür­lichem Reich­tum war die schnelle touris­tis­che Entwick­lung die logis­che Folge. Heute bietet Kas­san­dra alles, was des Besuch­ers Herz begehrt: Es gibt geschäftige Resorts mit bun­tem Unter­hal­tung­spro­gramm, und es gibt etwa das malerische, kleine Dorf Afi­tos mit engen Kopf­stein gepflasterten Gassen, Stein­häusern und Kirchen. Weit­er südlich fahren Sie durch Pinien­wälder, lassen den touris­tis­chen Ort Kri­opi­gi links liegen, immer am türk­is­blauen Meer und den feinen Sand­strän­den ent­lang, bis Sie schließlich das ruhige Paliouri erre­ichen. Paliouri zählt zu einem der weni­gen Dör­fer auf Halkidi­ki, die ihren malerischen Charak­ter bewahrt haben. Hier haben wird das Ende des ersten „Fin­gers“ von Halkidi­ki erre­icht.

Gefangen von der Schönheit von Sithonia

Fahren Sie weit­er nach Sitho­nia, des mit­tleren der drei Fin­ger  von Halkidi­ki. Mit unzäh­li­gen kleinen Meeres­bucht­en, viel Grün und schö­nen Ortschaften am Meer ist Sitho­nia eine ruhige Alter­na­tive zur benach­barten Kas­san­dra. Oliven­bäume, Buchen, Zypressen und Pla­ta­nen beherrschen das Bild an der West­küste von Sitho­nia. Diese wilde Zauber­land­schaft wird

Weich­er und san­fter, je näher man sich der Küste nähert. Die Felsen dort scheinen wie Skulp­turen, von der Natur geschaf­fen, ins Meer zu gleit­en. Hier scheint auch der Geist des griechis­chen Som­mers lebendig zu wer­den, der von so vie­len griechis­chen Dichtern und Bar­den besun­gen wurde.

Der Staat Athos

Fahren Sie immer am Meer ent­lang, bis Sie zum Berg Athos (Agion Oros) kom­men. Zu Athos, der zwar Garten der Heili­gen Maria genan­nt wird, haben Frauen keinen Zutritt. Die wilde und gän­zlich ungezähmte Land­schaft kor­re­spondiert bestens mit der friedlichen Ruhe, die allen­thal­ben herrscht. Beina­he alle Klöster des Heili­gen Berges ver­fü­gen über eine jahrhun­dert­lange Tra­di­tion im Wein­bau. Heute kön­nen Sie diese Tra­di­tion erleben. In ihren  Wein­ber­gen wird eine große Auswahl an Reb­sorten ange­baut: die weißen Rodi­tis, Athiri, Assyr­tiko, Sauvi­gnon Blanc und die roten Limnio, Xino­mavro, Caber­net Sauvi­gnon und Grenache Rouge. In diesem geseg­neten Streifen Erde mit mil­dem Kli­ma, mehr als aus­re­ichen­dem Son­nen­schein, der Küh­le der Berge und  der erfrischen­den Brise des Meeres, wer­den die Weine mit der Beze­ich­nung Agior­i­tikos Top­ikos Oinos (Landwein von Berg Athos) pro­duziert. Män­ner kön­nen mit spezieller Genehmi­gung den Wein­berg des Klosters Metochi Chromit­sa und das Weingut in Milopota­mos besuchen.

Die Berge von Halkidiki

Von hier aus geht es lan­dein­wärts auf die Berge der Region. Sie fahren durch dichte Wälder und Schlucht­en. Mega­li Pana­gia, Arnea, Tax­i­archis, Vras­ta­ma sind alles malerische Dör­fer mit tra­di­tioneller Architek­tur, dort wer­den  Sie mit Sicher­heit den All­t­agsstress hin­ter sich lassen kön­nen. Selb­st Poli­giros, die Haupt­stadt der Präfek­tur, zählt zu jenen Orten, in denen Sie  zur Natur zurück­find­en kön­nen. Näch­ster Stopp ist das Weingut von Clau­dia Papayian­ni. Nach der Besich­ti­gung geht es weit­er.

Eintauchen in Olympiada

Die Route endet in der schö­nen Küsten­stadt Olympia­da. Nur 700 m südlich liegt der Ort Archea Sta­gi­ra, der Geburt­sort des großen Philosophen Aris­tote­les. Es gibt keine bessere Art, die Reise zu been­den, als in ein­er der lokalen Tav­er­nen ein Glas Wein, die Fis­chspezial­itäten und die frische Meeres­brise zu genießen.

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Nicht ver­säu­men

  • Leg­en Sie einen Stopp in Kallithea ein, einem Resort und Touris­ten­zen­trum, und besuchen Sie den Tem­pel von Ammon Dias, den Tem­pel der Nymphen und die dem Dionysos gewid­me­ten Grotte.
  • In den Ruinen der alten Stadt Olyn­thos wurde die „Vil­la des guten Glücks“ mit Mosaiken ent­deckt, die den  Wein­gott Dionysos abbilden.
  • Entspan­nen Sie sich in den Heil­bädern von Agia Paraske­vi, ein Spa mit sel­tener Heil­wirkung.
  • Eine Tour zum See Mavro­bara, ein Feucht­biotop von sel­tener Schön­heit, das zum Naturerbe erhoben wurde. Es liegt nur 3 km von der Haupt­straße von Kas­san­dra ober­halb von Polichrono ent­fer­nt.
  • In Pos­si­di wer­den Sie das beste Meer von Kas­san­dra genießen und im kristal­lk­laren Wass­er schwim­men.
  • Besuch von Parthenon, ein märchen­haft schönes Bergdorf mit fan­tastis­chem Blick ober­halb von Mar­maras.
  • Besuchen Sie die let­zten tra­di­tionellen Fis­cherdör­fer in Sitho­nia: Agios Niko­laos und Pir­gadikia.
  • Vom kleinen Hafen von Trip­i­ti, kurz vor Oura­noupoli, kön­nen Sie mit der Fähre zum gegenüber­liegen­den grü­nen Inselchen Amou­liani, mit­ten im dunkel­blauen ägäis­chen Meer, fahren.
  • Machen Sie von Oura­noupoli aus eine Boot­s­tour rund um den Berg Athos.
  • In der malerischen Arnea, bekan­nt für ihre gewebten Tex­tilien, kön­nen Sie ein­drucksvolle herrschaftliche Villen und die bester­hal­tene Schule aus dem 19. Jahrhun­dert in Halkidi­ki besuchen.
  • Fahren Sie die Wald­strecke (19 Km) von Arnea nach Tax­i­archis. Die Straße ist eng und voller ser­pen­ti­ne­nar­ti­gen Kur­ven, Sie wer­den aber durch die her­rliche Land­schaft und die himm­lis­che Ruhe entschädigt. Hier find­et die Ral­lye von Halkidi­ki statt.
  • Besuchen Sie die Burg von Renti­na.
  • Fra­gen Sie nach „Angoura­ki“, ein­er lokalen Oliven­sorte,  und den berühmten Muscheln von Olimpia­da.

Feste und Feiertage

  • Das Fest „Kour­bani“ des Agios Pan­telei­mon, am 27. Juli im Bergdorf Parthenon.

Nüt­zliche Infor­ma­tio­nen
Grotte von Petralona, tel. (+30) 23730 71671
Heil­bäder von Agia Paraske­vi, tel. (+30) 23740 71358, (+30) 23740 71810
Heilige Ver­wal­tung von Agion Oros, tel. (+30) 23770 23221, (+30) 23770 23224, (+30) 23770 23710
Archea Sta­gi­ra, tel. (+30) 2310 801402, (+30) 2310 801428

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