Milos

Schlagzeilen für Urlaub auf Milos

  • Warst Du schon mal auf Milos? Die Insel ist ein­fach unglaub­lich.
  • Ich bin schon dort gewe­sen. Ein­fach zau­ber­haft. Warst Du bei den Kata­kom­ben?
  • Hast Du Schlan­gen gese­hen?
  • Total ver­rückt!!! Ich bin getaucht und woll­te gar nicht mehr raus.
  • Tau­chen! Ich muss unbe­dingt noch mal hin­fah­ren. Die Fel­sen mit den Far­ben waren ein ech­ter Hit.
  • Die gan­ze Insel ist ein­fach geni­al. Ich mache gleich mal eine Mail-Lis­te, damit ich die ande­ren zu einem Come­back ani­mie­re.
  • Ich bin auf jeden Fall dabei.

Anreise nach Milos (Kykladen)

Milos wird vom Athe­ner Flug­ha­fen Eleft­he­ri­os Veni­zel­os ange­flo­gen. Über Fähr- und Schnell­boot­ver­bin­dun­gen ist die Insel mit Pirä­us, den übri­gen Kykla­den und im Som­mer mit Kre­ta ver­bun­den. Milos ist auch eine belieb­te Insel für Insel­hüp­fen grie­chi­sche Inseln >>>

Eine von vielen Meinungen

„Milos gleicht kei­ner ande­ren Insel. Sie wäre ein­fach eine wun­der­schö­ne Kykla­den­in­sel mit herr­li­chem Meer und traum­haf­ten Strän­den, wenn sie die drei fol­gen­den ein­zig­ar­ti­gen Merk­ma­le nicht hät­te: den Vul­kan, die Kata­kom­ben und ihre beson­de­re Fau­na, zu der die Nat­ter von Milos und die Wild­zie­ge gehö­ren. Aus wel­chem Grund auch immer Sie die Insel besu­chen soll­ten, so wer­den Sie viel mehr erle­ben als das, was Sie sich je erträumt haben.“

Griechenland Insel Milos

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Im süd­west­li­chen Teil der Kykla­den befin­det sich Milos, das welt­weit für sei­ne berühm­te Venus-Sta­tue bekannt ist. Die vul­ka­ni­sche Ver­gan­gen­heit von Milos, die ein­drucks­vol­len wei­ßen, roten, gel­ben und schwar­zen Fel­sen, die in ganz Grie­chen­land ein­zig­ar­tig sind, das tür­kis­blaue Was­ser, das seit Jahr­hun­der­ten die Küs­ten umspült und die vie­len Höh­len schaf­fen ein Land­schafts­bild von fas­zi­nie­ren­der Schön­heit: Klef­ti­ko, Papa­frag­kas-Höh­le, Sara­ki­ni­ko und Vene­zia­nes. Außer­dem steht Milos auf­grund sei­ner berühm­ten Kata­kom­ben und der archäo­lo­gi­schen Stät­te Fyla­ko­pi im Fokus des archäo­lo­gi­schen und reli­giö­sen Inter­es­ses. Das herr­li­che Meer rund um Milos ist ein ech­tes Para­dies für Freun­de des Tauch­sports und des Unter­was­ser­fi­schens. Die Insel bie­tet neben einer Tauch­schu­le auch Mög­lich­kei­ten zum Kajak fah­ren, Wind­sur­fen, Jet­ski-, Kanu- und Tret­boot fah­ren. Für Aben­teu­er­lus­ti­ge gibt es zwei Klet­ter­par­cours – in Tour­la bei Vani­os und in Glaro­ni­sia.

Einzigartig

Milos ist mit einer Flä­che von 151 qkm eines der wich­tigs­ten Zen­tren, die zusam­men den vul­ka­ni­schen Bogen der Süd­ägä­is bil­den, mit inten­si­ver Vul­kan­tä­tig­keit, die vor 3,5 Mil­lio­nen begann und bis in die Prä­his­to­ri­sche Zeit andau­er­te. Dies führ­te zum Ent­ste­hen sel­te­ner Gestei­ne und ein­zig­ar­ti­ger geo­lo­gi­scher For­ma­tio­nen. Erwäh­nens­wert sind in die­sem Zusam­men­hang vor allem die bei­den gro­ßen bereits erlo­sche­nen Vul­ka­ne von Fyri­pla­ka und Tra­chil­as im süd­li­chen Teil der Insel – zwei ein­drucks­vol­le Kra­ter, die in sehr gutem Zustand erhal­ten sind. Bewohnt wird die Insel nach­weis­lich seit der Jung­stein­zeit (7000 v.Chr.), da man in Nychia und Deme­ne­ga­ki Stein­brü­che aus die­ser Epo­che ent­deck­te. Wäh­rend der Bron­ze­zeit (2800-1100 v.Chr.) war Milos ein wich­ti­ges Zen­trum der kykla­di­schen Kul­tur, des­sen Stadt Fyla­ko­pi gleich einer gan­zen archäo­lo­gi­schen Peri­ode ihren Namen ver­lieh.

Orte und Sehenswürdigkeiten

Insel Milos

Haupt­stadt der Insel ist der Ort Pla­ka, der sich in einer Höhe von 200m über der Bucht von Milos erhebt und mit sei­nen strah­lend wei­ßen Häu­sern und sei­nen mit Blu­men geschmück­ten Bal­ko­nen zu den male­rischs­ten Orten der Kykla­den gehört. Im Archäo­lo­gi­schen Muse­um kön­nen Sie archäo­lo­gi­sche Fun­de bewun­dern, die bereits auf die Jung­stein­zeit zurück­ge­hen, zu denen auch die bekann­te Sta­tue „Frau von Fyla­ko­pi“ gehört, die einen unschätz­ba­ren archäo­lo­gi­schen Wert hat. Im Muse­um für Volks­kun­de und Geschich­te erhal­ten Sie einen Ein­blick in den All­tag der Insel­be­woh­ner ab dem 17. Jahr­hun­dert. Im west­li­chen Teil des Ortes befin­det sich die Kir­che Panagia Kor­fia­tis­sa, von deren Platz aus man einen atem­be­rau­ben­den Rund­blick sowie ein­zig­ar­ti­ge Son­nen­un­ter­gän­ge der Ägä­is genie­ßen kann. Hafen von Pla­ka ist Ada­mas, der zu den sichers­ten Anle­ge­plät­zen im Mit­tel­meer­raum gehört und von rei­zen­den Häu­sern und engen Gas­sen geprägt ist. Zu den Sehens­wür­dig­kei­ten von Ada­mas gehö­ren die Kir­che Kimi­sis tis Theo­to­kou, die katho­li­sche Kir­che Agi­os Niko­la­os, das Muse­um für Mine­ra­li­en und das Muse­um für sakra­le Kunst, das in der ein­tau­send Jah­re alten Kir­che Agia Tria­da unter­ge­bracht ist. In der Nähe von Ada­mas bie­tet die Bucht Papini­kos Gele­gen­heit zum Baden und für ver­schie­de­ne Was­ser­sport­ak­ti­vi­tä­ten. Im nord­öst­li­chen Teil der Insel befin­det sich Apol­lo­nia oder Pol­lo­nia, ein wun­der­schö­ner Urlaubs­ort mit klei­nen Taver­nen, in denen es fri­schen Fisch und Mee­res­früch­te gibt. In der Mit­te des öst­li­chen Teils von Milos liegt Zefy­ria bzw. Palio­po­li oder Cho­ra, das bis 1767 die mit­tel­al­ter­li­che Haupt­stadt der Insel war, bis sie von Erd­be­ben zer­stört wur­de. Zu den Sehens­wür­dig­kei­ten des Ortes gehört auch die Kir­che Panagia Por­tai­tis­sa bzw. Por­tia­ni aus dem 17. Jahr­hun­dert, die ältes­te Mitro­po­lis-Kir­che der Insel. Öst­lich von Palaio­po­li befin­den sich die alten Obsi­dian­berg­wer­ke, die noch bis 1960 betrie­ben wur­den. Sie befin­den sich am Abhang einer Schlucht, die zum impo­san­ten Strand Thei­afes mit sei­nem ein­drucks­vol­len far­bi­gen Gestein führt. In Süd-Milos befin­det sich die Kir­che Panagia tou Kipou, – die ältes­te Kir­che der Insel -, in der es auch ein Bap­tis­te­ri­um gibt. Im west­li­chen Teil der Insel liegt das his­to­ri­sche Klos­ter Agi­os Ioan­nis Side­ria­nos.

Ausflüge, Touren und Wandern auf Milos

Am bes­ten kann man den Reich­tum der Natur und der Kul­tur von Milos auf den Wan­der­we­gen der Insel zu Fuß ent­de­cken.
Apol­lo­nia – Fyla­ko­pi. In der Nähe von Apol­lo­nia befin­det sich Fyla­ko­pi, eine der wich­tigs­ten Städ­te der Prä­his­to­ri­schen Zeit in der Ägä­is, in der die Über­res­te einer mäch­ti­gen Zyklo­pen­mau­er und einer bevöl­ke­rungs­rei­chen Sied­lung erhal­ten geblie­ben sind.
Ada­mas – Try­pi­ti – Kli­ma – Agia Paras­ke­vi – Kata­kom­ben – Anti­kes Thea­ter – Schwar­ze Mau­er – Pro­fi­tis Ili­as – Tra­my­thia. Von Ada­mas führt uns der Weg ins male­ri­sche Dorf Try­pi­ti mit sei­ner Kir­che Panagia tis Fane­ro­me­nis, sei­nen Wind­müh­len und sei­nem atem­be­rau­ben­den Aus­blick auf das Meer und in das char­man­te Fischer­dorf Kli­ma mit sei­nen bekann­ten Bau­ten an der Küs­te den sog. „Sir­ma­ta“, die den Ein­woh­nern dabei hal­fen, ihre Boo­te bei Unwet­ter an Land zu zie­hen und zu schüt­zen. Spä­ter geht es wei­ter zu den Kata­kom­ben. In Kli­ma sind dort, wo sich einst die anti­ke Stadt Milos befand, Über­res­te der Stadt­mau­er und des anti­ken Thea­ters erhal­ten. Folgt man dem Pfad vom Thea­ter in Rich­tung Kli­ma, trifft man auf die Ago­ra der anti­ken Stadt. Die Schwar­ze Mau­er ist die Stel­le, an der die Venus von Milos gefun­den wur­de, die heu­te im Lou­vre zu bewun­dern ist.
Kat­so­gria – Agi­os Geor­gi­os – Agia Mari­na – Riva­ri – Empou­rios. Rou­te in den west­li­chen Teil von Milos von beson­de­rer natür­li­cher Schön­heit, der einen Teil des Natur­schutz­netz­werks Natu­ra 2000 bil­det. Der Weg führt über die Lagu­ne Riva­ri zum klei­nen Hafen Empou­rio.
Pla­ka – Panagia Tha­l­as­si­tra – Fes­tung – Pla­ka – Plakes – Fyro­po­ta­mos – Man­dra­kia – Sara­ki­ni­ko. Ober­halb von Pla­ka befin­det sich am Abhang des Bergs die Kir­che Panagia i Tha­l­as­si­tra, über deren Ein­gangs­tor das Wap­pen der Fami­lie Kris­pi prangt. Auf der Spit­ze des Hügels liegt die Fes­tung, die im 13. Jahr­hun­dert von den vene­zia­ni­schen Herr­schern der Insel errich­tet wur­de. Der Aus­blick von hier ist ein­fach atem­be­rau­bend! Inner­halb des Gelän­des der Fes­tung befin­det sich die Kir­che Schi­nio­tis­sa aus dem 18. Jahr­hun­dert und die katho­li­sche Kir­che Agia Roza­ria. Die Rou­te endet schließ­lich in Sara­ki­ni­ko, in dem sich dem Besu­cher eine Land­schaft von ein­zig­ar­ti­ger Schön­heit eröff­net: strah­lend wei­ße Fel­sen, die vom Meer her­aus­ge­formt wur­den, Grot­ten und ein klei­ner Sand­strand.

Ausflüge in schöne Ecken und Winkeln der Insel

Eine Boots­fahrt rund um Milos bie­tet Bil­der von fas­zi­nie­ren­der Schön­heit: an der Nord­ost­küs­te bie­ten die Mee­res­grot­ten Papa­frag­kas (die ihre Bezeich­nung dem Namen eines katho­li­schen Pries­ters ver­dan­ken, der dort sei­ne Boo­te unter­brach­te) ein ein­zig­ar­ti­ges und wun­der­schö­nes Bild. Die­ses herr­li­che Bild wird außer­dem durch die fas­zi­nie­ren­den Fel­sen der Glaro­ni­sia gleich gegen­über den Höh­len unter­stri­chen, die aus dem Ägäi­schen Meer empor tau­chen und eine atem­be­rau­ben­de Sze­ne­rie ent­ste­hen las­sen. Im Süd­wes­ten, unter­halb des Klos­ters Agi­os Ioan­nis, gehört die Sma­ragd-Höh­le zu den ein­drucks­volls­ten Mee­res­höh­len der Kykla­den. Die Höh­le besteht aus einem Haupt­be­reich mit einer Län­ge von 130 m, bei der der mitt­le­re Teil der Decke ein­ge­stürzt ist, so dass Licht­strah­len ins Inne­re der Höh­le ein­drin­gen. Im süd­west­li­chen Teil der Insel, dem herr­li­chen Klef­ti­ko wer­den Sie eben­falls von einem wun­der­schö­nen Bild ver­zau­bert: gro­ße wei­ße Fels­blö­cke, die aus dem Meer empor zu tau­chen schei­nen und, im Halb­kreis ange­ord­net, einen wun­der­ba­ren See vor der Küs­te bil­den. Am Ende des Kaps Tour­los haben der Wind und die Wel­len ein­drucks­vol­le Fels­for­ma­tio­nen geschaf­fen, die die Ein­hei­mi­schen „Ark­ou­des“ oder „Vene­zia­nes“ nen­nen. Fünf See­mei­len süd­lich von Milos liegt Anti­mi­los, eine Insel, die vul­ka­nisch ent­stan­den und von stei­len Fel­sen, die sich bis zu 670 m über dem Mee­res­spie­gel erhe­ben, geprägt ist. An der höchs­ten Stel­le der Insel befin­det sich ein impo­san­ter Vul­kan­kra­ter. Obwohl die Vul­ka­ne der Insel bereits erlo­schen sind, zei­gen die Gasund Ther­mal­quel­len, dass zwi­schen der Ober­flä­che der Insel und dem Inne­ren der Erde noch immer eine Ver­bin­dung besteht. Die­je­ni­gen, die ihren Urlaub mit hei­len­den Maß­nah­men ver­bin­den möch­ten, soll­ten eini­ge der zahl­rei­chen Quel­len der Insel besu­chen: Lak­kos in Ada­mas, Aly­ki, Makri­nos, Agi­os Ioan­nis, Pro­va­tas, Palaio­ch­o­ri, Kana­vas.

Feste und Kulinarisches

Die Ein­woh­ner von Milos lie­ben das gesell­schaft­li­che Leben und Fei­ern und pfle­gen auch noch immer alle gro­ßen und klei­nen tra­di­tio­nel­len Fes­ti­vi­tä­ten. Zu den größ­ten Fes­ten gehö­ren: das Fest Agia Tria­da an Pfings­ten (wech­seln­des Datum), das Fest Agii Anar­gy­ri am 30. Juni, das Fest Agia Mar­kel­la am 21. Juli, das Fest Agia Paras­ke­vi am 25. Juli in Pol­lo­nia, das Fest Kimi­si tis Theo­to­kou am 15. August in Zefy­ria und Ada­mas und das Fest Kor­fia­tis­sa am 8. Sep­tem­ber in Pla­ka. Die erle­se­ne Küche umfasst köst­li­che Teig­wa­ren (Laza­nia) mit Knob­lauch­kar­tof­fel­pü­ree, „Pita­ra­kia“ (geba­cke­ne Käse­teig­ta­schen mit Xero­ty­ri-Käse, Min­ze und Zwie­beln) sowie loka­le Käse­rei­pro­duk­te wie z.B. Xero­ty­ri, Xino­my­zi­thra und Tou­lo­um­o­ty­ri. Der Honig von Milos, die Toma­ten­pas­te und die Löf­fel­sü­ßig­kei­ten sind her­vor­ra­gend. Kom­ple­men­tiert wer­den die süßen Lecke­rei­en aus Milos durch die Spi­n­atteig­ta­schen mit Sirup oder die sog. „Flaou­nes“ mit Rosi­nen und herr­li­chem Man­del­kon­fekt (Kouf­e­ta), der zu Hoch­zei­ten gereicht wird und aus wei­ßem Kür­bis mit Zucker sowie Honig und Man­deln her­ge­stellt wird.

Reisen nach Milos

Milos ist ein­zig­ar­tig. Die Insel bie­tet Vul­ka­ne, eine ein­zig­ar­ti­ge Fau­na, Kata­kom­ben, die zusam­men mit den Kata­kom­ben in Rom und denen im Hei­li­gen Land zu den wich­tigs­ten welt­weit gehö­ren und vom 2. bis 5. Jahr­hun­dert als Fried­hof, Kult­stät­te und Zufluchts­ort für Chris­ten genutzt wur­den.

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Quel­le und Exklu­si­ve Geneh­mi­gung: Αναπτυξιακή Εταιρεία Κυκλάδων Α.Ε. ©
www.milos.gr

Bil­der: visitgreece.gr

Wei­te­re Vide­os über Grie­chen­land Rei­sen auf Milos:
https://www.youtube.com/user/Griechenlandreisen

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