Weinreisen Griechenland — Weinroute der Götter des Olymp


Wein­reisen, die ide­al­er­weise die Schön­heit und Anziehungskraft der Wein­re­gion mit den Vorzü­gen des Meeres und der Berge kom­binieren.

Das atemberaubende Tal von Tempi

Wein_route-olympDie Route begin­nt im Tem­pi-Tal, nördlich von Laris­sa bei Ambe­lakia. Das atem­ber­aubende Tal des Flusses Pin­ios liegt zwis­chen den Bergen Olymp und Ossa (Kissavos). Imposante steile Hänge in tief­grü­nen Wäldern von Pinien, Tan­nen und Buchen. In der Nähe der Flus­sufer und der Quellen von Agia Paraske­vi ste­hen Riesen­pla­ta­nen, Sil­ber­pap­peln, Zwerge­ichen und Efeu. Im dicht­en Schilf leben zahllose Wasservögel.
Der Sage nach wurde hier, in den kristal­lk­laren Quellen, Apoll von den Musen gere­inigt, nach­dem er den Drachen Python getötet hat­te. Besuchen Sie das Weingut Dou­gos und begin­nen Sie, die Geheimnisse der Weine der Region zu entschlüs­seln. Ehe Sie weit­er­reisen, nehmen Sie aber erst ein­mal auf ein­er der vie­len Bänke Platz, die die Gemeinde am Flus­sufer und ent­lang der alten Eisen­bahn­strecke Athen -Thes­sa­loni­ki aufgestellt hat. Dort haben Sie einen einzi­gar­ti­gen Blick auf das majestätis­che Tal in all sein­er Far­ben­pracht. Die in der Nähe vor­beifahren­den Autos, auf der Nation­al­strasse erin­nern Sie daran, dass die Reise ger­ade erst begonnen hat.

Das malerische Ambelakia

An die Hänge des Kissavos geschmiegt, ein­er der schön­sten Berge Griechen­lands, liegt der Ort Ambe­lakia. Das malerische Bergdorf mit gepflasterten Gassen ist bekan­nt für seine 17 berühmten Herrschaft­shäuser, 13 Brun­nen und die Kirchen Agios Geor­gios, Agia Paraske­vi und Agios Athana­sios. Ambe­lakia ist ein wahres Freiluft­mu­se­um tra­di­tioneller Architek­tur und trotz­dem eine Oase der Ruhe.

Eine Tour in Rapsani

Die Straße klet­tert die südöstlichen Hänge des göt­tlichen Olymp hin­auf. Sie windet sich durch eine der abwech­slungsre­ich­sten Land­schaften der Region. Je höher Sie an üppig grü­nen Berg­wiesen mit Wild­kräutern, ural­ten Pla­ta­nen, Gebirgs­bächen und Wein­ber­gen vor­bei fahren, desto großar­tiger der Blick: Vor Ihnen liegen die Ebene von Thes­salien, die tief­blaue Ägäis, der Golf von Ther­maikos und, etwas weit­er in der Ferne, die Strände von Halkidi­ki. Noch eine let­zte Kurve und schon tauchen die ersten Häuser von Rap­sani auf, amphithe­atrisch auf ein­er Höhe von 800 m erbaut. Die üppige, abwech­slungsre­iche Natur, der Atem raubende Blick, das auch im heißesten Som­mer milde Kli­ma, das sprudel­nde Bergquell­wass­er von den Hän­gen des Olymp, dazu die her­rlichen Weine – zu Recht ist Rap­sani dafür  berühmt! Flanieren Sie durch die malerischen Gassen, besuchen Sie die bemerkenswerten Kirchen, und wenn Sie dann Appetit bekom­men, nehmen Sie Platz  unter ural­ten Pla­ta­nen auf dem Haupt­platz und genießen Sie die lokalen Spezial­itäten: Feines Fleisch von hier oben wei­den­den Ziegen und Läm­mern. Kräuter und lokale Käs­esorten bilden die Basis der orig­inären Küche dieser Region. Dazu wer­den noch Käse­taschen, Frischkäse, mit Fleisch gefüll­ter Käse-Blät­terteig und „Plat­saro“ — mit lokalem Blattgemüse gefüllte Taschen — in bester Qual­ität serviert. Soll­ten Sie nach der Wein­lese in der Gegend sein, soll­ten Sie es nicht ver­passen, die süßen Spezial­itäten „Ret­seli“ (ein­gelegte Früchte in Trauben­melasse) und „Plat­souria“ (trock­ene Feigen in Petimezi) zu kosten. All diese Spezial­itäten lassen sich wun­der­bar zu Rotwein der Region kom­binieren.
Knapp 200 ha Wein­berge in 100 bis 700 m Höhe, die sich vornehm­lich zum Tal des Tem­pi neigen, erbrin­gen einen Ertrag von etwas mehr als 1000 Ton­nen Trauben. Das einzi­gar­tige Mikrokli­ma, das die beste phys­i­ol­o­gis­che Reife der Trauben garantiert, ergibt sich aus der Meeres­nähe und dem alle über­ra­gen­den Olymp. Die roten Reb­sorten, die hier haupt­säch­lich kul­tiviert wer­den, heißen Xino­mavro, Kras­sato und Stavro­to. Sie wer­den oft gemein­sam gekel­tert und ergeben den ras­sig-har­monis­chen Wein Rap­sani O.P.A.P. (V.Q.P.R.D.). Sie kön­nen den Wein bei einem Besuch des Weinguts von Evan­ge­los Tsan­talis unten an der Nation­al­straße verkosten, ehe Sie die Reise weit­er­führt.

Der Pass von Krania

Das Schild zeigt „Kra­nia 9 km“. Fol­gen Sie dem Pfeil auf dem Schild und ver­lassen Sie die Nation­al­straße. Die Straße führt langsam, aber ständig die Osthänge des Unteren Olymp bergauf. Mit sein­er Lage auf über 700 m ü.M. gle­icht er mehr einem Gebirgs­dorf als einem Weinort. Hier hat man einen wun­der­baren Panoram­abi­ick über das Tal, in dem sich der Pin­ios seinen Weg ins ägäis­che Meer sucht. Es ist ruhig hier oben, die Luft ist sauber und die kleinen Gäss­chen pit­toresk. Iko­nen aus dem 16. Jahrhun­dert in den Kirchen sind einen kurzen Abstech­er wert.
Besuchen Sie das Weingut Kti­ma Kat­saros, verkosten Sie dort seine Weine und lassen dabei in absoluter Ruhe den Blick auf das end­lose blaue Meer schweifen. Die steini­gen Böden von Kra­nia in den Osthän­gen des Olymp und das dort herrschende Mikrokli­ma mit großen Tem­per­atu­run­ter­schieden zwis­chen Tag und Nacht sowie die gerin­gen Nieder­schläge und die frischen Meeres­brisen im Som­mer sind für die Kul­tivierung der ursprünglich franzö­sis­chen Reb­sorten Caber­net Sauvi­gnon, Mer­lot und Chardon­nay in dieser Region ide­al. Sie bilden auch die Basis für die weißen und roten Weine mit der  Beze­ich­nung Landweine von Kra­nia (Top­ikos Oinos Kra­nias).

Die Reize des Meeres

Die Route führt nun am Meer ent­lang in Rich­tung Thes­sa­loni­ki. Nach einem Tag in den Bergen ist es Zeit, ins blaue Wass­er des Ther­maikos Golf abzu­tauchen. Die san­ften Strände von Plata­monas, Lep­tokaria und Pla­ka Lito­chorou laden Sie hierzu ein. Schwim­men Sie unter der Obhut des Olymps.

Der Thron von Zeus

Ver­spüren Sie Appetit, so leg­en Sie einen Zwis­chen­stopp in Lito­choro ein. Lito­choro ist auch der Aus­gang­sort für Berg­steiger und Berg­wan­der­er, die den höch­sten Gipfel Griechen­lands, den Mitikas (2917 m, „Thron von Zeus“ wie er genan­nt wird), bezwin­gen wollen. Zwei sep­a­rate Bergp­fade, bei­de Teil der europäis­chen E4, führen zum „Thron von Zeus“.  Nebe­nan liegt „das Haus der Göt­ter“,  der zwei­thöch­ste Gipfel Ste­fani.

Der Charme der Pieria-Berge

Die Pieria-Berge mit den bei­den Dör­fern Mil­ia und Agios Dim­itrios sind prädes­tiniert für Lieb­haber der Natur. Hier kön­nen Sie in aus­gewählten Her­ber­gen und Restau­rants die Ruhe und die lokale Küche genießen.
Auch  Win­ter­sport­fans kom­men auf ihre Kosten, das entsprechende Skizen­trum ist ober­halb von Ela­to­chori,  auf 1000 m Höhe. Hier haben Sie einen wun­der­baren Blick auf den Olymp.

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Nicht versäumen (Μην παραλείψετε)

Ø    Im Tal von Tem­pi kön­nen Sie über die Hänge­brücke den Fluss Pin­ios über­queren. In 3 km Ent­fer­nung, in einen Felsen gebaut, find­en Sie die kleine Kirche von Agia Paraske­vi.
Ø    Eine Schot­ter­straße (etwa 6 km lang) führt zu den Ruinen des Kastells von Oria (der hüb­schen Königstochter). Von hier aus haben Sie einen majestätis­chen Blick auf das ganze Tem­pi-Tal.
Ø    Der Besuch der Herrschaftsvil­la von Geor­gios Schwartz in Ambe­lakia ist eine Reise in der Ver­gan­gen­heit.
Ø    In Rap­sani find­en Sie das Kloster  Meta­mor­fo­s­is tou Sotiros (1750 erbaut) und die Kirchen von Agios Athana­sios (1831),  Koimi­sis tis Theotok­ou (1858), Agios Ioan­nis (1546), Evan­ge­lis­trias, Neo­mar­tyra Geor­giou und Agios Nek­tar­ios, die aus religiös­er und architek­tonis­ch­er Sicht von Bedeu­tung sind.
Ø    Eine kleine Wan­derung von Rap­sani aus zum Kloster ton Agion Theodor­on  (1778) in den Nord­hän­gen des Berges Prof­i­tis Elias mit der Ikone des St. Try­fon, des Schutz­pa­trons der Winz­er. Der Weg führt durch uralte Bestände mediter­ran­er Eichen.
Ø    Das venezian­is­che Kastell von Plata­mon, wo alljährlich im Som­mer zahlre­iche Ver­anstal­tun­gen stat­tfind­en.
Ø    Spazieren Sie durch die tra­di­tionellen Sied­lun­gen von Pale­os Pan­delei­mon und Ano Skoti­na, die in den let­zten Jahren wieder­ent­deckt wur­den. Hüb­sche Häuser und Tav­er­nen am Haupt­platz.
Ø    Wan­dern Sie von Lito­choro aus zur Schlucht von Eni­peas.
Ø    Die antike Stätte von Dion, ein­er heili­gen Stadt und ein gutes Beispiel alter make­donis­ch­er Architek­tur, ist den alten make­donis­chen Göt­tern gewei­ht. Einen Besuch hier sollte man auf keinen Fall ver­säu­men. Besuchen Sie auch das Muse­um vor Ort.

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