Ausgrabungen — Sehenswürdigkeiten


Wahre Wun­der der Aus­grabun­gen und Sehenswürdigkeit­en

Griechen­land ist die Heimat viel­er archäol­o­gis­ch­er Stät­ten und Denkmäler, deren Charme und markantes Pres­tige die ver­schiede­nen Zeiträume der Geschichte reflek­tieren, die gemein­sam zu ein­er so reich­halti­gen Kul­tur geführt haben.
Dem heuti­gen Besuch­er eröff­nen diese Wahrze­ichen eine außergewöhn­liche Reise durch das einzi­gar­tige Mosaik aus Kul­tur und Geschichte, das einen unaus­löschlichen Stem­pel auf jed­er Region des Lan­des hin­ter­lassen hat.
Die Bedeu­tung viel­er griechis­ch­er Denkmäler – nicht nur für die Nation, son­dern für die ganze Welt – wird durch die UNESCO anerkan­nt, die zahlre­iche archäol­o­gis­che Stät­ten und Kul­turge­bi­ete zum Weltkul­turerbe erhoben hat.
Das wohl bekan­nteste Mon­u­ment Griechen­lands ist die Akropo­lis in Athen, ein atem­ber­auben­des Beispiel der Architek­tur der griechis­chen Antike, das sich har­monisch in seine natür­liche Umge­bung ein­fügt. Es existieren Beweise für eine sehr frühe Besied­lung des Gebi­etes (4000–3000 v. Chr.), aber sein gold­enes Zeital­ter war das 5. Jahrhun­dert v. Chr. zur Blütezeit Athens. Als her­rlich­stes Heilig­tum des antiken Griechen­lands war die Akropo­lis haupt­säch­lich der Göt­tin Athene gewid­met.

Natür­lich inspiri­erten die Göt­ter eine Vielzahl antik­er Denkmäler. Die west­liche Hal­binsel Pelo­ponnes ist die archäol­o­gis­che Stätte von Olympia, dem gefeiert­sten Heilig­tum des antiken Griechen­lands. Es ist dem Göt­ter­vater Zeus gewid­met und erstreckt sich am süd­west­lichen Fuß des Berges Kro­nios in üppiger grün­er Land­schaft, wo die Flüsse Alpheios und Kladeos aufeinan­der tre­f­fen.
In Zen­tral-Griechen­land, in der Nähe von Del­phi am Fuß des Par­nass-Gebirges, liegt die archäol­o­gis­che Stätte des pan-hel­lenis­chen Heilig­tums von Del­phi, welch­es das berühmteste Orakel des antiken Griechen­lands beherbergte und einst als Zen­trum der Welt betra­chtet wurde. Unter den hier verehrten Göt­tern befan­den sich Apol­lo, Athene, Posei­don, Her­mes und Dionysos.

Die Stadt Thes­sa­loni­ki ver­fügt über einen Reich­tum an frühchristlichen und byzan­ti­nis­chen Wahrze­ichen, ein­schließlich der Basi­li­ka der Hagia Sophia (mit großar­ti­gen Beispie­len byzan­ti­nis­ch­er Kun­st) und der Kirche des Hl. Georg (auch als Rotunde bekan­nt). Die auf einem Hügel liegende Akropo­lis bietet eine spek­takuläre Aus­sicht über die Stadt.

Die kleine Küsten­stadt Epi­dau­rus auf dem östlichen Pelo­ponnes mit ihrem milden Kli­ma und reich­lichen Min­er­alquellen behei­matet das Heilig­tum für Askle­pios, den Gott der Heilkun­st, und war als berühmtestes Heilzen­trum der griechis­chen und römis­chen Welt bekan­nt. Auch heute noch ist die Stätte renom­miert, nicht nur für die magis­chen Qual­itäten ihres Wassers, son­dern auch auf­grund des Amphithe­aters, das 2500 Jahre nach sein­er Errich­tung noch immer stolz und aufrecht ste­ht und wo noch heute The­ater­stücke gezeigt wer­den.

Die archäol­o­gis­chen Stät­ten von Mykene und Tiryns (auf der Hal­binsel Pelo­ponnes) sind die Überbleib­sel zweier der größten Städte der mykenis­chen Zivil­i­sa­tion und unwider­ru­flich mit den home­rischen Epen, der Ilias und der Odyssee, ver­bun­den. Die Myken­er dominierten die östliche mediter­rane Welt vom 15. bis zum 12. Jahrhun­dert v. Chr. und spiel­ten eine bedeu­tende Rolle in der Entwick­lung der klas­sis­chen griechis­chen Kul­tur. cul­ture.

Ein weit­eres Mon­u­ment auf dem Pelo­ponnes ist der Tem­pel des Apol­lon Epik­ou­rios, ein­er der wichtig­sten und imposan­testen Tem­pel der Antike. Das Gebäude befind­et sich in der kar­gen, steini­gen Land­schaft von Bas­sae und wird auf 420–400 v. Chr. datiert. Es kom­biniert sowohl in sein­er äußer­lichen Erschei­n­ung als auch dem Arrange­ment der Innen­räume eine Anzahl neuar­tiger Ideen.

Im Nor­den behei­matet Vergina im Pieria-Gebirge die Stätte von Aigai, der Haupt­stadt des Kön­i­gre­ichs von Nie­der­make­donien. Archäol­o­gis­che Indizien weisen auf eine kon­tinuier­liche Besied­lung des Gebi­etes ab dem frühen Bronzezeital­ter hin, und die Aushe­bung königlich­er Gräber im Jahr 1977 ließ die Stätte in ver­gan­genen Jahren zu einem beliebten archäol­o­gis­chen Aus­flugsziel wer­den.

Mit­te­lal­ter­liche Hin­ter­lassen­schaften und eine atem­ber­aubende Land­schaft kennze­ich­nen Mys­tras, das „Wun­der von Morea“ nahe Spar­ta. Mys­tras wurde als Amphithe­ater um die Fes­tung errichtet, die der Fürst von Acha­ia, Wil­helm von Ville­hardouin, im Jahr 1249 hat­te bauen lassen. Die Stadt wurde von den Byzan­ti­nern zurücker­obert, dann von den Türken und Venezian­ern beset­zt und schließlich im Jahr 1832 aufgegeben.

Abseits des Fes­t­landes haben auch die griechis­chen Inseln Orte von kul­tureller Bedeu­tung anzu­bi­eten. Die wohl bekan­nteste Stätte (da sie neben beliebten touris­tis­chen Ferienorten liegt) ist die mit­te­lal­ter­liche Stadt Rho­dos. Trotz des Namens wohnen hier tat­säch­lich 6000 Men­schen, die zwis­chen den mit­te­lal­ter­lichen Gebäu­den, Moscheen, tra­di­tionellen Brun­nen, ori­en­tal­is­chen Motiv­en und Kirchen der byzan­ti­nis­chen und gotis­chen Ära, die die Gegend aus­machen, ein ganz alltäglich­es Leben führen.

Die kleine ägäis­che Insel Samos weist eine reiche Geschichte auf und wurde seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. durch viele Zivil­i­sa­tio­nen besiedelt. Hier find­en sich die Ruinen von Pythagor­eion, einem antiken befes­tigten Hafen mit griechis­chen und römis­chen Denkmälern und einem spek­takulären Tun­nel-Aquä­dukt, als auch der Heraion, der Tem­pel der Hera von Samos.

Obwohl viele Mon­u­mente ein Tes­ta­ment der griechis­chen Antike sind, gibt es auch „lebendi­ge“ Denkmäler, die die Bedeu­tung der griechisch-ortho­dox­en Reli­gion für das Kul­turerbe der Nation wider­spiegeln. Der monas­tis­che Brauch ist in Griechen­land stark ver­bre­it­et und hat das Land mit aus­geprägten Tra­di­tio­nen und natür­lich markan­ten Gebäu­den für die Unter­bringung der­sel­ben und der Mönche, die sie pfle­gen, ver­sorgt.

Die größte Mönchs­ge­mein­schaft in Griechen­land befind­et sich auf dem Aghio Oros (Athos­berg) und ist auch als Garten der Panaghia (der Jungfrau Maria) bekan­nt. Die ersten Mönche siedel­ten sich dort während des 5. Jhd. an, obwohl sich die ersten Mönchs­ge­mein­schaften erst im 10. Jhd. bilde­ten. Ossios Athanas­sios, der Athonit, grün­dete das Kloster Megisti Lavra im Jahr 963. Seit dieser Zeit hat es einen führen­den Rang in der Hier­ar­chie der Klöster des Athos­bergs inne.

Aghio Oros ist eigentlich ein autonomer Ver­wal­tungs­bezirk inner­halb des griechis­chen Staates. Er fällt poli­tisch unter die Zuständigkeit des Außen­min­is­teri­ums und ist religiös dem Öku­menis­chen Patri­ar­chat in Kon­stan­tinopel unter­stellt. Alle zwanzig Athos-Klöster führen ein Gemein­schaft­sleben, das von Äbten geleit­et wird, die von den Mönchen jedes Klosters gewählt wer­den und diesen Titel ihr Leben lang behal­ten. Gemein­same Messen, Gebete, Unter­bringung, Mahlzeit­en und Arbeit gehören zum Leben aller Mönche. Die Klöster unter­liegen der Ava­ton-Regel, die Frauen den Zutritt ver­bi­etet.

Der zweit­größte und wichtig­ste Klosterkom­plex in Griechen­land ist Mete­o­ra. Die ersten Eremiten siedel­ten sich dort während des 11. Jhd. an, auch wenn die ältesten Klöster dort auf das 14. Jhd. zurück­ge­hen. Von den ursprünglich 24 Klöstern sind heute nur sechs bewohnt; die Klöster Metamór­pho­sis (Umwand­lung), Var­laám, Ag. Nikólaos Ana­paf­sás und Aghía Tri­a­da (Heilige Dreieinigkeit) sind Mönch­sklöster, wohinge­gen die Klöster Rous­sano und Aghios Sté­fanos Non­nen­klöster sind. Die Mete­o­ra-Klöster gehören zum UNESCO-Weltkul­turerbe.

Weit­ere bedeu­tende Klosterge­bäude sind das Kloster Daph­ní auf Atti­ka (11. Jhd.), Ossios Lucas in Foki­da (11. Jhd.) und Nea Moní (Neues Kloster) auf der Insel Chios (11. Jhd.).

Bei ein­er der Griechen­land Run­dreisen diese Aus­grabun­gen und Sehenswürdigkeit­en in Griechen­land per­sön­lich erleben.

Danke für die fre­undliche Unter­stützung an die griechis­che Frem­den­verkehrszen­trale in Deutsch­land.

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