Kalymnos

Griechenland Insel Kalymnos

Kalymnos Inselhüpfen MitsegelnWei­ter geht es mit dem Pro­gramm Insel­hüp­fen auf den grie­chi­schen dode­ka­ni­schen Inseln. Trans­fer mit der Fähre von Kos oder Rho­dos zur Insel Kalym­nos, die zu Asti­pa­lea, Leros, Lip­si und Pat­mos gehö­rende Ver­wal­tungs­in­sel. Ihre Stadt Poth­ia, dritt­größte des Dode­ka­nes, strahlt eine schöne Schlicht­heit aus. Tra­di­tio­nell leben die Insu­la­ner von der Schwamm­tau­che­rei, für die sich auch die Besu­cher inter­es­sie­ren, die zu einem Tages­aus­flug anrei­sen. Auf­re­gend für Wan­de­rer zeigt sich das “typ­isch grie­chisch” geblie­bene Insel­chen an sei­ner Ost­küste mit ein­er fast nor­di­schen Fjord­land­schaft und dem kon­trast­rei­chen Grün des lan­gen Tals Vathi.

Kalym­nos, die viert­größte Insel der Dodekanes, hat eine Fläche von 110,9 qkm und eine 96 km lange Küste. Sie befind­et sich zwis­chen Kos und Leros und ver­fügt über eine lange Tra­di­tion in der Schwamm­fis­cherei. Für Wan­der­lieb­haber gibt es schöne Wege und beein­druck­ende Höhlen. Telen­dos und Pse­r­i­mos sind zwei kleine Inseln mit tra­di­tionellen Sied­lun­gen, ide­al für ruhige Ferien.

Strände auf der griechischen Insel Kalymnos

Ther­ma Beach — ein mit Felsen umsäumter Kies-Strand mit Son­nen­schir­men und Liegen zu mieten sowie einige Restau­rants und Cafes.

Kan­touni Beach — am Ende ein­er Olive­nallee in der Nähe von Panor­mou ist dieser Sand­strand — wie auch der nebe­nan leigende Linar­ia Beach  — beliebt bei jun­gen Leuten mit vie­len Geschäften, Cafes und Restau­rants.

Arginon­da Beach — im Nord­west­en von Kalym­nos mit glasklaren Wass­er mit schat­ten­spenden­den Bäu­men und der Möglichkeit­en um Son­nen­schirme und Liegen zum mieten.

Myr­ties Strand — der 700 m lange Stand gegenüber Telen­dos im West­en von Kalym­nos ist für Kinder sehr geeignet und dort gibt es Liegen und Son­nen­schirme zu mieten oder in den Restau­rants und Cafes zu ver­weilen.

Weit­ere Strände sind: Masouri Strand, der wohl bekan­nteste Sand­strand auf der Insel mit glasklaren Wass­er und Sicht auch Telen­dos, der Strand von Empo­ri­ou, auf Grund sein­er Wind­ver­hält­nisse gut für Wind­surfer, Tauch­er und bekan­nt für seine lan­gen Nächte in den nahgele­ge­nen Unter­hal­tungslokalen. Vlicha­dia ist bekan­nt für seine kleine Bucht­en mit Tauchzen­trum.

Flora und Fauna

Kalymnos Inselhüpfen MitsegelnAuf Kalym­nos gibt es den Adler “spiza­e­tos Hier­aae­tus fas­cia­tus”, der zu den gefährde­ten Arten Europas im Rah­men der Organ­i­sa­tion BirdLife Inter­na­tion­al und dem “roten Buch” gefährde­ter Arten Griechen­lands zählt. Sehr wichtig ist die Exis­tenz der Caret­ta caret­ta. Zur Fau­na von Kalym­nos gehören der grüne Frynos, die griechis­che Schild­kröte, 4 Eidech­se­narten: Krokodeila­ki (Lau­dakia Ste­lio), Kyr­to­dak­ty­los (Cyr­topo­di­on kotschyi), Sami­ami­di, Ofisops-die “Por­cu­pine” und 9 Schlange­narten: Eryx jac­u­lus (Eryx), Col­u­ber najad­um ( Dart), Dolichophis jugu­laris (Black efios,) Col­u­ber caspius (Zame­nis), Eire­nis Mod­es­tus (Tham­nofi­do), Malpolon mon­spes­su­lanus (Sapi­tis), Tele­sco­pus fal­lax (Agiofi­do), Typhlops ver­mic­u­laris (Tyfli­tis), Vipera xan­thi­na (Ottoman Viper). Die Flo­ra von Kalym­nos ist im west­lichen und östlichen Teil ver­schieden. Im West­en dominieren die klein­wüch­si­gen Pflanzen und die Maki, in der Nähe der Sied­lun­gen. Im Osten, in der Nähe der Stadt, wach­sen über­wiegend die soge­nan­nten „ ris­sia“. Das Kap Chali ist der einzige Punkt der Insel, wo es Kiefern gibt.

Naturschutzgebiete

Die kleinen Inseln von Kalym­nos «Ta pano nis­sia», Nera, Sari und Telen­dos gehören zum Net­zw­erk Natu­ra.

Biotope

Als wichtige Leben­sräume auf Kalym­nos gel­ten die nördlichen und Nordöstlichen unberührten Strände, an denen die widen Seevögel ihre Eier leg­en.

Poth­ia — Vathi. Länge: 5,5 km Qual­i­fika­tion: leicht.

Arginon­ta — Vathi. Länge: 7 km Qual­i­fika­tion: leicht. Aus­gangspunkt: neben der Bushal­testelle.

Chorio – Prof­i­tis Ilias. Länge: 4,5 km Qual­i­fika­tion: schwierig. Aus­gangspunkt: Nord­west­lich von Mega­lo Kas­tro.

Katouni – Ag. Fotis. Länge: 2,5 km Qual­i­fika­tion: leicht. Aus­gangspunkt: an der linken Seite des Stran­des von Katouni.

Agia Eka­teri­ni – Kap Kefalas. Länge: 2,5 km Qual­i­fika­tion: leicht.

Aus­gangspunkt: Kloster von Ag. Eka­teri­ni, nach dem Feld­weg rechts.

Vothynoi – Ag. Gior­gis. Länge: 2 km Qual­i­fika­tion: leicht. Aus­gangspunkt: kurz vor dem Folk­lore­haus.

Vathy — Kyrap­sili — Pezon­ta. Lange: 5 km Qual­i­fika­tion: leicht.

Aus­gangspunkt: Kirche Stavros.

Telen­dos — Agios Kon­stan­ti­nos. Länge: 4 km Qual­i­fika­tion: schwierig.

Aus­gangspunkt: Hafen von Telen­dos.

Kleine Inseln und Felseninseln

Telen­dos. Sie hat eine Fläche von 5 qkm und war von Kalym­nos durch einen 700 m lan­gen Wasserkanal getren­nt, jedoch bis zum Erd­beben von 535 n.Chr mit ihr ver­bun­den. Hier gibt es einen beein­druck­enden 459 m hohen Berg, schöne Strände (Chochlakas, Pla­ka, Potha, Paradies), anerkan­nt als Gebi­et mit natür­lich­er Schön­heit und als tra­di­tionelle Sied­lung. Erre­ich­bar ist es mit dem Boot von Myr­ties aus. Pse­r­i­mos. Sie ist die größte der kleinen Inseln von Kalym­nos mit 15 qkm, anerkan­nt als tra­di­tionelle Sied­lung und beliebt bei den Urlaubern von Kalym­nos und Kos, die mit ihren Schif­f­en hier­her fahren. Die gle­ich­namige Höh­le ist sehr beein­druck­end. Südlich von Kalym­nos gibt es die kleinen Inseln Nera, Safoni­di, Ymia, im Nor­dosten von Kalolim­nos Pit­ta, im Nord­west­en Gla­ro­nis­sia in Rich­tung Leros und im Südosten, neben Pse­r­i­mos die Insel Plati und weit­er kleine Inseln.

Höhlen auf Kalymnos

Kefala. Diese Höh­le befind­et sich im Gebi­et Poth­ia und ist die bedeu­tend­ste der Insel, weil dort Spuren von Zer­e­monien zu Ehren von Zeus ent­deckt wur­den. Spiläol­o­gisch ist sie enorm inter­es­sant, da sie über einen 103 Meter lan­gen Raum mit riesi­gen Sta­lak­titen ver­fügt. Der Zugang ist mit dem Boot von Myr­ties oder Poth­ia aus möglich. Daskaleio, San­tou und Sti­me­nion liegen in Vathi. Daskaleio befind­et sich am Ein­gang des Hafens und ist über ein geschlossenes Trep­pen­haus erre­ich­bar. Hier wur­den prähis­torische Funde, neolithis­che Werkzeuge, Schwun­gräder und Keramik der Mit­tel- und Spät­mi­nois­chen Zeit gefun­den. Die Höhlen San­tou und Sti­me­nion befind­en sich an den Hügel­hän­gen von Tsin­goura und Klas­tani und gel­ten als prähis­torische Wohn­räume. In Mas­souri befind­en sich die Höh­le von Ag.Ioannis, sowie viele weit­ere Höhlen in Empo­rio. Choiro­mantres. Die Höh­le befind­et sich in Poth­ia, unter­halb des Klosters Aller­heili­gen. Man ver­mutet, dass diese Höh­le als Wohn- und Anbe­tung­sort benutzt wurde. San­ta Bar­bara. Die Höh­le befand sich auf dem Hügel Trout­soy­la, der auf dem Weg von Flas­ka in Rich­tung Cho­ra neben der Kapelle Ag. Bar­bara liegt. Wie die Funde zeigen, wurde die Höh­le bere­its in der Bronzezeit bewohnt.

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Text: © Νομαρχιακή Αυτοδιοίκηση Δωδεκανήσων – Δωδεκανησιακός Οργανισμός Τουρισμού
Bilder: vis­it­greece

Weit­ere Videos über Griechen­land Reisen auf Kalym­nos: http://www.youtube.com/user/Griechenlandreisen