Kykladen

Griechische Inselgruppe (Beliebt für Inselhüpfen)

Diese Rei­se­in­for­ma­tio­nen für die Kyk­laden wur­den für Reisen zu den Kyk­laden und auch für Insel­hüpfen auf den Kyk­laden erstellt, um Ihnen dabei zu helfen, sich zu entschei­den, was für eine Art von Urlaub auf den Kyk­laden Sie machen möcht­en.

Natür­lich find­en Sie hier alle wichti­gen Infor­ma­tio­nen und noch vieles mehr.
Ein ide­al­er Reise­führer für eine fan­tastis­che Reise zu den Kyk­laden, die Sie mit den Seit­en dieses Buch­es bere­its jet­zt antreten kön­nen. Der Reise­führer wird Ihnen dabei helfen, sich zu entschei­den, auf welch­er Kyk­ladenin­sel Ihr Urlaub begin­nen soll – und er hat dann somit bere­its die Hälfte sein­er Auf­gaben erfüllt.

Oder Sie möcht­en mehr von den Kyk­laden Inseln, z.B San­tori­ni, Paros, Nax­os, Mykonos und weit­ere Inseln der Kyk­laden miteinan­der kom­binieren:


Individuell Inseln und Hotels auf den Kykladen für Inselhüpfen flexibel mixen

Inselhüpfen Kykladen aus 4 Auswahlbereiche

Perlen der Kyk­laden:
San­tori­ni Paros Nax­os Mykonos Syros Ios
(An-/Abreise: Athen bzw. Mykonos/Santorini)
West­liche Kyk­laden:
Ser­i­fos Sifnos Mylos Kimo­los Fol­gen­dros
(An-/Abreise: Athen bzw. San­tori­ni)
Kleine Kyk­laden:
Amor­gos Kou­fon­isi Irak­lia (An-/Abreise: Mykonos/Naxos bzw. San­tori­ni)
Obere Kyk­laden:
Syros Tinos
Andros (An-/Abreise: Athen bzw. Mykonos)

1. Entschei­den Sie sich auf eine der 4 Auswahlbere­iche

Inselhüpfen auf den Kykladen in Griechenland

2. Wählen selb­st ob Sie ab 7 bis 21 Tagen auf 2, 3, 4 oder mehr Kyk­laden Inseln hüpfen wollen

 Inselhüpfen Perlen der Kykladen Inseln
 Inselhüpfen westliche Kykladen Inseln
 Inselhüpfen kleine Kykladen Inseln
 Inselhüpfen nördliche Kykladen Inseln mit Mitesgeln
3. Oder Sie wählen eines der von uns vorko­or­dinierten Pauschal­pakete
Pauschalpakete für Inselhüpfen Griechenland

Mitsegeln rund um die Kykladeninseln

Übersicht

  • Willkom­men an Bord und erleben Sie der Kyk­laden — die Inseln des Lichts

> Als Sin­gle, als Paar eine oder mit Fre­un­den alle 3 Kabi­nen teilen und
> mit dem Skip­per im seicht­en Fahrwass­er die Perlen der Kyk­laden erobern

Inter­essiert? Mit klick­en auf “Reisean­frage” erfahren Sie auf der näch­sten Seite mehr über das Mit­segeln auf den Kyk­laden-Inseln rund um Nax­os, Mykonos, Paros und weit­ere Inseln sowie Pelo­ponnes. Gerne kön­nen Sie eine Woche Segel­tour auch mit Insel­hüpfen auf den Kyk­laden (z.B. mit Nax­os und San­tori­ni) kom­binieren


Die andere Hälfte wird er vor Ort übernehmen, wenn Sie sich bere­its auf den Kyk­laden befind­en und ihn mehrmals am Tag zu Rate ziehen wer­den. Mit der Hil­fe dieses Reise­führers, mit Ihren eige­nen Wün­schen, Ihrem Hang zum Aben­teuer oder mit Ihrem Pro­gramm, den Tipps von Fre­un­den, die die Kyk­laden bere­its besucht haben und den Ratschlä­gen der­er, die Sie hier ken­nen ler­nen wer­den, wer­den Sie genau das ent­deck­en, nach dem Sie sich in ihrem Urlaub schon immer gesehnt haben. Sich­er ist, dass man auf den Kyk­laden einen per­fek­ten Urlaub ver­brin­gen kann – in jeglich­er Hin­sicht.

Auf den Kykladen gibt es alles!  Wer sagt denn das?

Jed­er Ein­wohn­er der Kyk­laden wird Ihnen sagen „Bei uns gibt es alles“, denn er weiß es bess­er als jed­er andere. Die Ein­wohn­er der Kyk­laden haben hier schon viel erlebt: kalte und son­nige Win­tertage, das aufgewühlte Meer nach einem Sturm, die Epi­taphios-Prozes­sion, lokale Feste mit kuli­nar­ischen Köstlichkeit­en, Fis­chfänge, alte Geschicht­en und unzäh­lige Freuden der Natur – wie z.B. neuge­borene Ziegen, die im Gras zwis­chen blühen­den Mar­gariten herum­sprin­gen bis zu den Fis­chrei­h­ern und den Delfinen am Ende der Mole.

Das ist zumin­d­est die Mei­n­ung eines Jeden, der schon ein­mal auf den Kyk­laden war – unab­hängig davon, welche Insel er besucht hat und wie lange er dort geblieben ist.

So heißt es in den Reise­führern auf der ganzen Welt. So auch der ver­ant­wortliche Auss­chuss der Präfek­tur für Touris­mus­förderung in der Region, der am besten weiß, was jeden Besuch­er inter­essieren kön­nte — von welchem Ort der Erde er sich auch auf die Reise machen würde, um die Ägäis zu besuchen.

Am besten auf die Kykladen  Auch Sie sind gemeint!!!

Wie alle großen Wahrheit­en gilt auch die Urlaub­sein­ladung der Kyk­laden für jed­er­mann. Für Jugendliche und Senioren, für Einzel­gänger, Trend­set­ter, Ver­liebte, größere Grup­pen, Fam­i­lien, Ver­liebte, Gestresste, Aussteiger und Exzen­trik­er, Kon­ser­v­a­tive, Sport­begeis­terte, müde Geis­ter, Organ­i­sa­tions­fa­natik­er, Genießer, Schlem­mer, Intellek­tuelle und Naturlieb­haber und jeden, den man sich auch nur vorstellen kann.

Man muss nicht ein­er der vorste­hen­den Charak­tere sein. Man muss nur man selb­st sein und seine Wün­sche ganz nach oben stellen. Auf den Kyk­laden gibt es nicht nur eine Art von Urlaub, an die man sich anpassen muss. Auf den Kyk­laden hat Ihr Urlaub Ihren eige­nen Stil – und falls Sie ein­mal ihre Mei­n­ung andern soll­ten, dann andern Sie ein­fach Ihr ganzes Pro­gramm. Am besten auf die Kyk­laden. Jede Insel eine eigene Welt. Und in dieser Welt wer­den Sie ent­deck­en, dass zu Ihrem Urlaub auch noch andere Dinge gehören, an die Sie vielle­icht gar nicht gedacht haben – die Kul­tur, die Natur und die Tra­di­tion.

Ver­wal­tung­stech­nisch gese­hen bilden die Kyk­laden eine eigene Präfek­tur mit der Haupt­stadt Ermoupoli auf der Insel Syros. Die Gesamt­bevölkerung der Kyk­laden liegt heute bei über 110.000 Ein­wohn­ern.

Schönes Wetter das ganze Jahr über

Die Sonne scheint auf den Kyk­laden über 3000 Stun­den im Jahr und ver­lei­ht den Far­ben des Him­mels und des Meeres ein ganz beson­deres Licht. Die Tem­per­atur sinkt nur sel­ten unter den Nullpunkt und auf vie­len Inseln liegt die Durch­schnittstem­per­atur über 12 Grad. Obwohl im Som­mer eine durch­schnit­tliche Tem­per­atur von über 25 Grad herrscht, bleibt die Atmo­sphäre auf­grund der starken Nor­dost­winde, der sog. Meltemia, und der Meeres­brise jedoch immer ein biss­chen frisch. Die Meltemia begin­nen auf den Kyk­laden ab Mai in san­fter Form und nehmen erst im Sep­tem­ber wieder ab. Die Winde wehen fast das ganze Jahr über und kom­men gewöhn­lich aus dem Nor­den. Der Nieder­schlag ist ger­ing. Diese kli­ma­tis­chen Bedin­gun­gen ver­lei­hen den Kyk­laden mit ihrem milden Win­ter und der Frische der Meltemia im Som­mer das ganze Jahr über ein schönes Wet­ter und erlauben zu jed­er Jahreszeit eine ide­ale Bekan­ntschaft mit der Natur und ihren Schön­heit­en.

Herrliche Natur

Die imposante Mor­pholo­gie der Küsten der Inseln ist auf die gewalt­samen geol­o­gis­chen Verän­derun­gen, die in dieser Region stattge­fun­den haben, zurück­zuführen. Während einem vielerorts die steil abfal­l­en­den Felsen, hun­derte Meter über dem Meer, den Atem rauben (Kloster Chozovi­o­tis­sa Amor­gos, Cho­ra Siki­nos, Cho­ra Fole­gan­dros), zeich­nen sich die Küsten anderenorts durch unzäh­lige Bucht­en aus, in denen die Vulka­n­tätigkeit und die Ero­sio­nen durch den Wind und das Meer ein­drucksvolle For­ma­tio­nen von sel­tener Schön­heit, Meeres­grot­ten und bizarre Fels­for­ma­tio­nen wie z.B. die Wasser­beck­en auf Paros, die Smaragd-Höh­le, Gla­ro­nisia, Kleft­iko, Venet­sianes auf Milos, die Strände von San­torin mit schwarzem und rotem Sand oder mit ihren beigen, glat­ten Felsen, die natür­liche Skulp­turen und kleine Höhlen bilden, geschaf­fen haben.

Gefederte Besucher, Land- und Meeresbewohner

Die Inseln der Kyk­laden zeich­nen sich durch eine beson­ders inter­es­sante Fau­na aus, die viele endemis­che Arten umfasst, die nur in Griechen­land oder vielle­icht sog­ar nur auf ein­er Insel oder ein­er Fels­enin­sel der Kyk­laden anzutr­e­f­fen ist! Auf den Kyk­laden sind einige endemis­che Rep­tilien­arten behei­matet: die europäis­che Hornot­ter von Milos (Milos, Kimo­los, Polyai­gos, Sifnos), die Echse von Milos (Milos, Antim­i­los, Kimo­las), und die Ster­ne­nagame (Delos, Nax­os, Paros, Antiparos, Mykonos) die (herkömm­liche) Äsku­lap­nat­ter. Unter den Säugetieren der Kyk­laden sind vor allem die sel­tene Wildziege von Antim­i­los, die nur hier zu find­en ist, die Mit­telmeer­robbe (das wichtig­ste Säugeti­er in der Ägäis) und ver­schiedene Del­fi­narten (Tümm­ler, Schwarzdelfin, Rund­kopfdelfin) zu erwäh­nen. Von großem Reich­tum ist auch die übrige Meeres­fau­na der Kyk­laden, die über 200 Fis­charten umfasst

(Rot­bar­ben, Rot­brassen, Gold­brassen, Geißbrassen, Band­brassen, Gelb­schwanz­makrele) und auch Tin­ten­fis­che, Kala­maris, Sepi­en, Hum­mer und Seep­fer­d­chen – ein wahres Paradies für Harpunen­jäger und Tauch­begeis­terte.

Sie sind nicht die Ersten, die hierher kommen…

Die erste men­schliche Besied­lung der Kyk­laden fand auf der Insel Kyth­nos statt und ist in das Jahr 9000 v.Chr. einzuord­nen. Ab dem Ende des 4. Jahrtausends v.Chr. und während des 3. Jahrtausends entwick­elte sich zeit­gle­ich zur früh­mi­nois­chen Kul­tur von Kre­ta und der früh hel­ladis­chen Kul­tur des griechis­chen Fes­t­lands auf den Kyk­laden in Kea (Sied­lung Kefala, 3300 bis 3200 v.Chr) eine Kul­tur mit beson­deren Merk­malen, die nun­mehr als kyk­ladis­che Kul­tur bekan­nt ist und inter­na­tion­al einzi­gar­tige Kun­st­ge­gen­stände her­vorge­bracht hat, unter denen die berühmten kyk­ladis­chen Idole einen ganz beson­deren Platz ein­nehmen.

Die Kul­tur entwick­elte sich in Form von kleinen eigen­ständi­gen Gemein­schaften, die stark mit dem Meer ver­bun­den waren, da die Inseln großer land­wirtschaftlich­er Anbau­flächen ent­behrten und sich am Kreuzpunkt der ver­schiede­nen Seewege zwis­chen Kleinasien, dem griechis­chen Fes­t­land und Kre­ta befan­den.

Bei der großen hel­lenis­chen Koloni­sa­tion im 8. Jahrhun­dert v.Chr. spiel­ten die Kyk­laden eine wichtige Rolle. Die bei­den fol­gen­den Jahrhun­derte gel­ten als größte Blütezeit der Kyk­laden. Der Volksstamm, die Sprache, die Reli­gion und die Sit­ten und Gebräche ver­ban­den die Inseln untere­inan­der. In poli­tis­ch­er Hin­sicht stellte jede Stadt wie im übri­gen Griechen­land jedoch eine eigen­ständi­ge Gemein­schaft dar – mit eigen­em Herrsch­er, eigen­er Aris­tokratie und ein­er starken Mit­telschicht aus Kauf­mannsleuten.

Während der Klas­sis­chen Zeit trat­en sie dem Attis­chen Bund bei und unter­stützten im Pelo­pon­nesis­chen Krieg Athen – mit Aus­nahme von Milos.

Nach der Auflö­sung des 2. Attis­chen Bun­des erlangten die Kyk­laden ihre Autonomität. Die Blütezeit im Bere­ich der Kun­st, die daraufhin fol­gte, war von beson­der­er Bedeu­tung. Zu den wichtig­sten Beispie­len gehören in diesem Zusam­men­hang die Aphrodite von Milos, der Her­mes von Andros sowie die Mosaike und Wand­malereien von Delos. In den fol­gen­den Jahrhun­derten wur­den die Kyk­laden zunehmend zum Zankapfel. Die Herrsch­er wech­sel­ten regelmäßig und die Inseln erlebten einen allmäh­lichen Ver­fall, der noch bis vor kurzem andauerte.

Das kykladische architektonische Wunder

Bei der volk­stüm­lichen kyk­ladis­chen Architek­tur sollen die Gebäude sowohl sin­nvoll auf die alltäglichen Bedürfnisse ihrer Bewohn­er aus­gerichtet sein als auch har­monisch in das schlichte und schöne Land­schafts­bild der Kyk­laden einge­fügt wer­den. Bei einem Spazier­gang durch ein tra­di­tionelles Dorf auf den Kyk­laden hat man den Ein­druck als würde man sich in einem Labyrinth, umgeben von ein­er atem­ber­auben­den Filmkulisse befind­en.

Die kyk­ladis­chen Häuser ver­fü­gen über ein oder zwei Stock­w­erke und eine Außen­treppe aus Naturstein. Sie sind schlicht gehal­ten, ohne deko­ra­tive Ele­mente und ver­fü­gen nur über wenige Öff­nun­gen. An den Türen, Fen­stern und Balko­nen wer­den als Kon­trast zum übri­gen Weiß kräftige Far­ben (gewöhn­lich das Blau des Meeres) als far­bliche Akzente einge­set­zt. Die her­rlichen Kirchen, Burgk­löster, Wind­mühlen, Brun­nen, Land­häuser aus Stein und die berühmten Tauben­häuser sind nur einige der vielfach bewun­derten Werke.

Früchte der Felsen“ – kulinarische Vielfalt auf dem Teller

Durch den land­wirtschaftlichen Anbau wer­den auf den Kyk­laden die fol­gen­den Grundlebens­mit­tel gewon­nen: Olivenöl, Kartof­feln, Fava-Erb­sen, Tomat­en aus Trock­e­nan­bau und Kapern. Die Fis­che wer­den in Salz ein­gelegt oder auf spezielle Art und Weise getrock­net (haupt­säch­lich auf Paros), damit man sie über den Win­ter lagern kann. Das Fleisch wird zu Würsten und anderen Spezial­itäten wie Sigli­na, Louza oder Apok­ti ver­ar­beit­et. Die Molk­ereipro­duk­te der Kyk­laden sind mit­tler­weile auch jen­seits ihrer regionalen Gren­zen bekan­nt gewor­den: Kopanisti aus Syros, Tinos und Mykonos, Tyrokaf­teri aus Nax­os, Graviera aus Nax­os und Tinos, Chloro-Käse aus San­torin, San Michalis aus Syros, Arseniko aus Nax­os und Siki­nos, Petroti aus Andros und Tinos, Malach­to aus Andros, (A)skotyri aus Ios.

Lokale Spezial­ität aus Sifnos und Fole­gan­dros ist ein ganz beson­der­er Käse, der wahrschein­lich ungewöhn­lich­ste griechis­che Käse, der nach dem Reifen im Boden­satz von Wein kon­serviert wird. Und natür­lich her­vor­ra­gen­der Honig und her­rliche Weine mit einem ganz beson­deren Geschmack.

Lassen Sie es sich schmecken…im wahrsten Sinne des Wortes!!!

Die kyk­ladis­che Küche beein­druckt durch ihre Vielfalt, Orig­i­nal­ität und Schlichtheit und hält unendlich viele kuli­nar­ische Über­raschun­gen bere­it: Fisch aus dem Ofen, gefüllt mit Kräutern, Tin­ten­fis­chbällchen, Her­ingsalat, Seeigel­salat, Sch­neck­en mit Knoblauch (Paros), Tin­ten­fisch-Giou­vet­si (Schi­nous­sa), mariniert­er Fisch (Kyth­nos), Wild­hase mit Wein­sauce (Antiparos), Pas­palas (Schweine­fleis­chstückchen mit Tomate und Ei, Kea), Lade­nia (Brot mit Olivenöl, Tomate und Zwiebeln, Kimo­los), Patata­to (Ziegen­fleisch mit Kartof­feln, Tomate und Gewürzen, „Nation­al­gericht“ auf den Kleinen Kyk­laden), Kartof­feln „Pen­tarates“ (Nax­os), Fava-Erb­sen mit Thymi­an und Kapern (Thi­ra­sia), „Kar­pouzenia” (süße Pastete mit Wasser­mel­one, Honig und Sesam, Fole­gan­dros).

Davor oder danach die köstlichen Löf­fel­süßigkeit­en, gewürzte Man­deltaler, her­rliche Sesam­stan­gen mit Honig (Pasteli), Quit­ten­paste aus Nax­os, Man­del­ge­bäck (Kalathakia) aus Mykonos, Wal­nüsse in Sirup (Kary­da­ki) aus Andros und natür­lich die berühmten Lokum- und Obladen­spezial­itäten (Chal­vado­pites) aus Syros.

Bei Fes­ten, Hochzeit­en und Taufen wer­den beson­dere Gerichte und Süßspeisen ange­boten, die Sie auf­grund ihres einzi­gar­ti­gen unver­gle­ich­lichen Geschmacks unbe­d­ingt kosten soll­ten.

Traditionelle und schöne Künste

Im Bere­ich der tra­di­tionellen Kun­st set­zen die Ein­wohn­er der Kyk­laden ihre langjähri­gen Tra­di­tio­nen fort, sei es z.B. beim Meißeln von Mar­mor, dem Korbflecht­en, dem Schiff­bau aus Holz, dem Weben, der Mosaikgestal­tung, der Keramik und Schnitzerei sowie dem Bauen mit Steinen und Dachziegeln.

Neben den vie­len volk­stüm­lichen unbekan­nten Kün­stlern gibt es auch eine beein­druck­ende Vielzahl an bekan­nten Kün­stlern. Die Maler Niki­foros Lytras, Niko­laos Gkyzis, Gian­nis Gaitis und die Bild­hauer Gian­noulis Chalepas, Dim­itrios Fil­ip­po­tis aus Tinos, der Maler Kon­stan­ti­nos Panorios aus Sifnos und wichtige Per­sön­lichkeit­en aus der griechis­chen Lit­er­atur wie etwa Andreas Empirikos (Andros), Emmanouil Roidis und Dim­itrios Vike­las (Syros).

Die volk­stüm­liche musis­che Tra­di­tion der Kyk­laden ist über­aus vielfältig und für ihre her­rlichen Inseltänze bekan­nt. Erwäh­nenswert ist in diesem Zusam­men­hang die „Pankyk­ladis­che Zusam­menkun­ft volk­stüm­lich­er Bläs­er“, die in Kea mit dem Ertö­nen der Tsabouna ihren Anfang nimmt und jedes Jahr die gesamten Kyk­laden bereist.

Von den Kyk­laden, d.h. genauer gesagt von der Insel Syros, stammte auch Markos Vam­vakaris, der in Piräus inspiri­ert durch die „Lieder“ der Flüchtlinge die Musikrich­tung Rebetiko schuf und aus diesem Grund auch als „Lehrmeis­ter“ dieses Gen­res beze­ich­net wurde.

Auch dann lohnt sich ein Besuch….

Zu den Fes­ten der lokalen Schutz­pa­trone, bei denen die „Pany­gy­rades“ (Sifnos, Kou­fonis­si) und die „Kti­tores“ (Ser­i­fos) ihren organ­isatorischen Beitrag zum per­fek­ten Ablauf leis­ten. Anlässlich der Fes­tiv­itäten zum 15. August und nach weit­eren neun Tagen — am 23. August.

Am let­zten Don­ner­stag vor Karneval (Tsi­knopemp­ti) und während des gesamten Karnevals gibt es ein unglaublich­es Spek­takel, das in der Ver­bren­nung der Fig­ur des Karneval­prinzen gipfelt.

Auch die Osterzeit, in der der Epi­taphios in ein­er schlicht­en und würde­vollen Prozes­sion durch die frisch gestrich­enen Gäss­chen getra­gen wird und die Feste und Tänze in der fol­gen­den Woche nach Ostern sind auf den Kyk­laden etwas ganz Beson­ders. Am Abend des 23. Juni, am Vor­abend des Tags des Hl. Johannes bzw. am Feiertag selb­st find­et auf Andros, Antiparos, Ios, Kea, Nax­os der tra­di­tionelle Kli­donas-Brauch statt.

Sehenswert sind das Fest zu Ehren des Heili­gen Georgs Methysti am 3. Novem­ber auf Paros, das Fest zu Ehren des Heili­gen Philipps am 14. Novem­ber auf Ser­i­fos und die Feste zu Ehren des Hl. Niko­laos auf fast allen Inseln…

Selb­st Wei­h­nacht­en und Sil­vester sind auf den Kyk­laden anders als im übri­gen Griechen­land, aber einzi­gar­tig.

Kopieren und weit­er­ver­bre­itung auf keinen Fall erlaubt

© Priv.-Doz. Dim­itrios Zachos
Bilder: visitgreece.gr
Quelle und Exk­lu­sive Genehmi­gung: Αναπτυξιακή Εταιρεία Κυκλάδων Α.Ε. ©

Weit­ere Videos über Griechen­land Reisen auf den Kyk­laden: https://www.youtube.com/user/Griechenlandreisen

Inter­essiert? Wir leit­en Sie auf die Über­sicht unser­er Kom­bi­na­tionsvorschläge inklu­sive Infor­ma­tio­nen für Insel­hüpfen auf den Kyk­laden. Bitte nun auf “Anfra­gen” drück­en.

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