Kykladen

Griechische Inselgruppe (Beliebt für Inselhüpfen)

Die­se Rei­se­infor­ma­tio­nen für die Kykla­den wur­den für Rei­sen zu den Kykla­den und auch für Insel­hüp­fen auf den Kykla­den erstellt, um Ihnen dabei zu hel­fen, sich zu ent­schei­den, was für eine Art von Urlaub auf den Kykla­den Sie machen möch­ten.

Natür­lich fin­den Sie hier alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen und noch vie­les mehr.
Ein idea­ler Rei­se­füh­rer für eine fan­tas­ti­sche Rei­se zu den Kykla­den, die Sie mit den Sei­ten die­ses Buches bereits jetzt antre­ten kön­nen. Der Rei­se­füh­rer wird Ihnen dabei hel­fen, sich zu ent­schei­den, auf wel­cher Kykla­den­in­sel Ihr Urlaub begin­nen soll – und er hat dann somit bereits die Hälf­te sei­ner Auf­ga­ben erfüllt.

Oder Sie möch­ten mehr von den Kykla­den Inseln, z.B San­to­ri­ni, Paros, Naxos, Myko­nos und wei­te­re Inseln der Kykla­den mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren:


Individuell Inseln und Hotels auf den Kykladen für Inselhüpfen flexibel mixen

Inselhüpfen Kykladen aus 4 Auswahlbereiche

Per­len der Kykla­den:
San­to­ri­ni Paros Naxos Myko­nos Syros Ios
(An-/Ab­rei­se: Athen bzw. Mykonos/Santorini)
West­li­che Kykla­den:
Serif­os Sifnos Mylos Kimo­los Fol­gendros
(An-/Ab­rei­se: Athen bzw. San­to­ri­ni)
Klei­ne Kykla­den:
Amor­gos Kou­fo­ni­si Ira­klia (An-/Ab­rei­se: Mykonos/Naxos bzw. San­to­ri­ni)
Obe­re Kykla­den:
Syros Tinos
Andros (An-/Ab­rei­se: Athen bzw. Myko­nos)

1. Ent­schei­den Sie sich auf eine der 4 Aus­wahl­be­rei­che

Inselhüpfen auf den Kykladen in Griechenland

2. Wäh­len selbst ob Sie ab 7 bis 21 Tagen auf 2, 3, 4 oder mehr Kykla­den Inseln hüp­fen wol­len

 Inselhüpfen Perlen der Kykladen Inseln
 Inselhüpfen westliche Kykladen Inseln
 Inselhüpfen kleine Kykladen Inseln
 Inselhüpfen nördliche Kykladen Inseln mit Mitesgeln
3. Oder Sie wäh­len eines der von uns vor­ko­or­di­nier­ten Pau­schal­pa­ke­te
Pauschalpakete für Inselhüpfen Griechenland

Mitsegeln rund um die Kykladeninseln

Übersicht

  • Will­kom­men an Bord und erle­ben Sie der Kykla­den – die Inseln des Lichts

> Als Sin­gle, als Paar eine oder mit Freun­den alle 3 Kabi­nen tei­len und
> mit dem Skip­per im seich­ten Fahr­was­ser die Per­len der Kykla­den erobern

Inter­es­siert? Mit kli­cken auf „Rei­se­an­fra­ge“ erfah­ren Sie auf der nächs­ten Sei­te mehr über das Mit­se­geln auf den Kykla­den-Inseln rund um Naxos, Myko­nos, Paros und wei­te­re Inseln sowie Pelo­pon­nes. Ger­ne kön­nen Sie eine Woche Segel­tour auch mit Insel­hüp­fen auf den Kykla­den (z.B. mit Naxos und San­to­ri­ni) kom­bi­nie­ren


Die ande­re Hälf­te wird er vor Ort über­neh­men, wenn Sie sich bereits auf den Kykla­den befin­den und ihn mehr­mals am Tag zu Rate zie­hen wer­den. Mit der Hil­fe die­ses Rei­se­füh­rers, mit Ihren eige­nen Wün­schen, Ihrem Hang zum Aben­teu­er oder mit Ihrem Pro­gramm, den Tipps von Freun­den, die die Kykla­den bereits besucht haben und den Rat­schlä­gen derer, die Sie hier ken­nen ler­nen wer­den, wer­den Sie genau das ent­de­cken, nach dem Sie sich in ihrem Urlaub schon immer gesehnt haben. Sicher ist, dass man auf den Kykla­den einen per­fek­ten Urlaub ver­brin­gen kann – in jeg­li­cher Hin­sicht.

Auf den Kykladen gibt es alles!  Wer sagt denn das?

Jeder Ein­woh­ner der Kykla­den wird Ihnen sagen „Bei uns gibt es alles“, denn er weiß es bes­ser als jeder ande­re. Die Ein­woh­ner der Kykla­den haben hier schon viel erlebt: kal­te und son­ni­ge Win­ter­ta­ge, das auf­ge­wühl­te Meer nach einem Sturm, die Epi­ta­phi­os-Pro­zes­si­on, loka­le Fes­te mit kuli­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten, Fisch­fän­ge, alte Geschich­ten und unzäh­li­ge Freu­den der Natur – wie z.B. neu­ge­bo­re­ne Zie­gen, die im Gras zwi­schen blü­hen­den Mar­ga­ri­ten her­um­sprin­gen bis zu den Fisch­rei­hern und den Del­fi­nen am Ende der Mole.

Das ist zumin­dest die Mei­nung eines Jeden, der schon ein­mal auf den Kykla­den war – unab­hän­gig davon, wel­che Insel er besucht hat und wie lan­ge er dort geblie­ben ist.

So heißt es in den Rei­se­füh­rern auf der gan­zen Welt. So auch der ver­ant­wort­li­che Aus­schuss der Prä­fek­tur für Tou­ris­mus­för­de­rung in der Regi­on, der am bes­ten weiß, was jeden Besu­cher inter­es­sie­ren könn­te – von wel­chem Ort der Erde er sich auch auf die Rei­se machen wür­de, um die Ägä­is zu besu­chen.

Am besten auf die Kykladen  Auch Sie sind gemeint!!!

Wie alle gro­ßen Wahr­hei­ten gilt auch die Urlaubs­ein­la­dung der Kykla­den für jeder­mann. Für Jugend­li­che und Senio­ren, für Ein­zel­gän­ger, Trend­set­ter, Ver­lieb­te, grö­ße­re Grup­pen, Fami­li­en, Ver­lieb­te, Gestress­te, Aus­stei­ger und Exzen­tri­ker, Kon­ser­va­ti­ve, Sport­be­geis­ter­te, müde Geis­ter, Orga­ni­sa­ti­ons­fa­na­ti­ker, Genie­ßer, Schlem­mer, Intel­lek­tu­el­le und Natur­lieb­ha­ber und jeden, den man sich auch nur vor­stel­len kann.

Man muss nicht einer der vor­ste­hen­den Cha­rak­te­re sein. Man muss nur man selbst sein und sei­ne Wün­sche ganz nach oben stel­len. Auf den Kykla­den gibt es nicht nur eine Art von Urlaub, an die man sich anpas­sen muss. Auf den Kykla­den hat Ihr Urlaub Ihren eige­nen Stil – und falls Sie ein­mal ihre Mei­nung andern soll­ten, dann andern Sie ein­fach Ihr gan­zes Pro­gramm. Am bes­ten auf die Kykla­den. Jede Insel eine eige­ne Welt. Und in die­ser Welt wer­den Sie ent­de­cken, dass zu Ihrem Urlaub auch noch ande­re Din­ge gehö­ren, an die Sie viel­leicht gar nicht gedacht haben – die Kul­tur, die Natur und die Tra­di­ti­on.

Ver­wal­tungs­tech­nisch gese­hen bil­den die Kykla­den eine eige­ne Prä­fek­tur mit der Haupt­stadt Ermou­po­li auf der Insel Syros. Die Gesamt­be­völ­ke­rung der Kykla­den liegt heu­te bei über 110.000 Ein­woh­nern.

Schönes Wetter das ganze Jahr über

Die Son­ne scheint auf den Kykla­den über 3000 Stun­den im Jahr und ver­leiht den Far­ben des Him­mels und des Mee­res ein ganz beson­de­res Licht. Die Tem­pe­ra­tur sinkt nur sel­ten unter den Null­punkt und auf vie­len Inseln liegt die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur über 12 Grad. Obwohl im Som­mer eine durch­schnitt­li­che Tem­pe­ra­tur von über 25 Grad herrscht, bleibt die Atmo­sphä­re auf­grund der star­ken Nord­ost­win­de, der sog. Mel­temia, und der Mee­res­bri­se jedoch immer ein biss­chen frisch. Die Mel­temia begin­nen auf den Kykla­den ab Mai in sanf­ter Form und neh­men erst im Sep­tem­ber wie­der ab. Die Win­de wehen fast das gan­ze Jahr über und kom­men gewöhn­lich aus dem Nor­den. Der Nie­der­schlag ist gering. Die­se kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen ver­lei­hen den Kykla­den mit ihrem mil­den Win­ter und der Fri­sche der Mel­temia im Som­mer das gan­ze Jahr über ein schö­nes Wet­ter und erlau­ben zu jeder Jah­res­zeit eine idea­le Bekannt­schaft mit der Natur und ihren Schön­hei­ten.

Herrliche Natur

Die impo­san­te Mor­pho­lo­gie der Küs­ten der Inseln ist auf die gewalt­sa­men geo­lo­gi­schen Ver­än­de­run­gen, die in die­ser Regi­on statt­ge­fun­den haben, zurück­zu­füh­ren. Wäh­rend einem vie­ler­orts die steil abfal­len­den Fel­sen, hun­der­te Meter über dem Meer, den Atem rau­ben (Klos­ter Cho­zo­vio­tis­sa Amor­gos, Cho­ra Sik­i­nos, Cho­ra Fole­gan­dros), zeich­nen sich die Küs­ten ande­ren­orts durch unzäh­li­ge Buch­ten aus, in denen die Vul­kan­tä­tig­keit und die Ero­sio­nen durch den Wind und das Meer ein­drucks­vol­le For­ma­tio­nen von sel­te­ner Schön­heit, Mee­res­grot­ten und bizar­re Fels­for­ma­tio­nen wie z.B. die Was­ser­be­cken auf Paros, die Sma­ragd-Höh­le, Glaro­ni­sia, Klef­ti­ko, Venet­sia­nes auf Milos, die Strän­de von San­to­rin mit schwar­zem und rotem Sand oder mit ihren bei­gen, glat­ten Fel­sen, die natür­li­che Skulp­tu­ren und klei­ne Höh­len bil­den, geschaf­fen haben.

Gefederte Besucher, Land- und Meeresbewohner

Die Inseln der Kykla­den zeich­nen sich durch eine beson­ders inter­es­san­te Fau­na aus, die vie­le ende­mi­sche Arten umfasst, die nur in Grie­chen­land oder viel­leicht sogar nur auf einer Insel oder einer Fel­sen­in­sel der Kykla­den anzu­tref­fen ist! Auf den Kykla­den sind eini­ge ende­mi­sche Rep­ti­li­en­ar­ten behei­ma­tet: die euro­päi­sche Hor­not­ter von Milos (Milos, Kimo­los, Poly­ai­gos, Sifnos), die Ech­se von Milos (Milos, Anti­mi­los, Kimo­las), und die Ster­nen­a­ga­me (Delos, Naxos, Paros, Anti­paros, Myko­nos) die (her­kömm­li­che) Äsku­lap­nat­ter. Unter den Säu­ge­tie­ren der Kykla­den sind vor allem die sel­te­ne Wild­zie­ge von Anti­mi­los, die nur hier zu fin­den ist, die Mit­tel­meer­rob­be (das wich­tigs­te Säu­ge­tier in der Ägä­is) und ver­schie­de­ne Del­fin­ar­ten (Tümm­ler, Schwarz­del­fin, Rund­kopf­del­fin) zu erwäh­nen. Von gro­ßem Reich­tum ist auch die übri­ge Mee­res­fau­na der Kykla­den, die über 200 Fisch­ar­ten umfasst

(Rot­bar­ben, Rot­bras­sen, Gold­bras­sen, Geiß­bras­sen, Band­bras­sen, Gelb­schwanz­ma­kre­le) und auch Tin­ten­fi­sche, Kala­ma­ris, Sepi­en, Hum­mer und See­pferd­chen – ein wah­res Para­dies für Har­pu­nen­jä­ger und Tauch­be­geis­ter­te.

Sie sind nicht die Ersten, die hierher kommen…

Die ers­te mensch­li­che Besied­lung der Kykla­den fand auf der Insel Kyth­nos statt und ist in das Jahr 9000 v.Chr. ein­zu­ord­nen. Ab dem Ende des 4. Jahr­tau­sends v.Chr. und wäh­rend des 3. Jahr­tau­sends ent­wi­ckel­te sich zeit­gleich zur früh­mi­noi­schen Kul­tur von Kre­ta und der früh hel­la­di­schen Kul­tur des grie­chi­schen Fest­lands auf den Kykla­den in Kea (Sied­lung Kefa­la, 3300 bis 3200 v.Chr) eine Kul­tur mit beson­de­ren Merk­ma­len, die nun­mehr als kykla­di­sche Kul­tur bekannt ist und inter­na­tio­nal ein­zig­ar­ti­ge Kunst­ge­gen­stän­de her­vor­ge­bracht hat, unter denen die berühm­ten kykla­di­schen Ido­le einen ganz beson­de­ren Platz ein­neh­men.

Die Kul­tur ent­wi­ckel­te sich in Form von klei­nen eigen­stän­di­gen Gemein­schaf­ten, die stark mit dem Meer ver­bun­den waren, da die Inseln gro­ßer land­wirt­schaft­li­cher Anbau­flä­chen ent­behr­ten und sich am Kreuz­punkt der ver­schie­de­nen See­we­ge zwi­schen Klein­asi­en, dem grie­chi­schen Fest­land und Kre­ta befan­den.

Bei der gro­ßen hel­le­ni­schen Kolo­ni­sa­ti­on im 8. Jahr­hun­dert v.Chr. spiel­ten die Kykla­den eine wich­ti­ge Rol­le. Die bei­den fol­gen­den Jahr­hun­der­te gel­ten als größ­te Blü­te­zeit der Kykla­den. Der Volks­stamm, die Spra­che, die Reli­gi­on und die Sit­ten und Gebrä­che ver­ban­den die Inseln unter­ein­an­der. In poli­ti­scher Hin­sicht stell­te jede Stadt wie im übri­gen Grie­chen­land jedoch eine eigen­stän­di­ge Gemein­schaft dar – mit eige­nem Herr­scher, eige­ner Aris­to­kra­tie und einer star­ken Mit­tel­schicht aus Kauf­manns­leu­ten.

Wäh­rend der Klas­si­schen Zeit tra­ten sie dem Atti­schen Bund bei und unter­stütz­ten im Pelo­pon­ne­si­schen Krieg Athen – mit Aus­nah­me von Milos.

Nach der Auf­lö­sung des 2. Atti­schen Bun­des erlang­ten die Kykla­den ihre Auto­no­mi­tät. Die Blü­te­zeit im Bereich der Kunst, die dar­auf­hin folg­te, war von beson­de­rer Bedeu­tung. Zu den wich­tigs­ten Bei­spie­len gehö­ren in die­sem Zusam­men­hang die Aphro­di­te von Milos, der Her­mes von Andros sowie die Mosai­ke und Wand­ma­le­rei­en von Delos. In den fol­gen­den Jahr­hun­der­ten wur­den die Kykla­den zuneh­mend zum Zank­ap­fel. Die Herr­scher wech­sel­ten regel­mä­ßig und die Inseln erleb­ten einen all­mäh­li­chen Ver­fall, der noch bis vor kur­zem andau­er­te.

Das kykladische architektonische Wunder

Bei der volks­tüm­li­chen kykla­di­schen Archi­tek­tur sol­len die Gebäu­de sowohl sinn­voll auf die all­täg­li­chen Bedürf­nis­se ihrer Bewoh­ner aus­ge­rich­tet sein als auch har­mo­nisch in das schlich­te und schö­ne Land­schafts­bild der Kykla­den ein­ge­fügt wer­den. Bei einem Spa­zier­gang durch ein tra­di­tio­nel­les Dorf auf den Kykla­den hat man den Ein­druck als wür­de man sich in einem Laby­rinth, umge­ben von einer atem­be­rau­ben­den Film­ku­lis­se befin­den.

Die kykla­di­schen Häu­ser ver­fü­gen über ein oder zwei Stock­wer­ke und eine Außen­trep­pe aus Natur­stein. Sie sind schlicht gehal­ten, ohne deko­ra­ti­ve Ele­men­te und ver­fü­gen nur über weni­ge Öff­nun­gen. An den Türen, Fens­tern und Bal­ko­nen wer­den als Kon­trast zum übri­gen Weiß kräf­ti­ge Far­ben (gewöhn­lich das Blau des Mee­res) als farb­li­che Akzen­te ein­ge­setzt. Die herr­li­chen Kir­chen, Burg­klös­ter, Wind­müh­len, Brun­nen, Land­häu­ser aus Stein und die berühm­ten Tau­ben­häu­ser sind nur eini­ge der viel­fach bewun­der­ten Wer­ke.

„Früchte der Felsen“ – kulinarische Vielfalt auf dem Teller

Durch den land­wirt­schaft­li­chen Anbau wer­den auf den Kykla­den die fol­gen­den Grund­le­bens­mit­tel gewon­nen: Oli­ven­öl, Kar­tof­feln, Fava-Erb­sen, Toma­ten aus Tro­cken­an­bau und Kapern. Die Fische wer­den in Salz ein­ge­legt oder auf spe­zi­el­le Art und Wei­se getrock­net (haupt­säch­lich auf Paros), damit man sie über den Win­ter lagern kann. Das Fleisch wird zu Würs­ten und ande­ren Spe­zia­li­tä­ten wie Sig­li­na, Lou­za oder Apok­ti ver­ar­bei­tet. Die Mol­ke­rei­pro­duk­te der Kykla­den sind mitt­ler­wei­le auch jen­seits ihrer regio­na­len Gren­zen bekannt gewor­den: Kopa­nis­ti aus Syros, Tinos und Myko­nos, Tyro­kaf­te­ri aus Naxos, Gra­vie­ra aus Naxos und Tinos, Chlo­ro-Käse aus San­to­rin, San Micha­lis aus Syros, Arsen­iko aus Naxos und Sik­i­nos, Petro­ti aus Andros und Tinos, Malachto aus Andros, (A)skotyri aus Ios.

Loka­le Spe­zia­li­tät aus Sifnos und Fole­gan­dros ist ein ganz beson­de­rer Käse, der wahr­schein­lich unge­wöhn­lichs­te grie­chi­sche Käse, der nach dem Rei­fen im Boden­satz von Wein kon­ser­viert wird. Und natür­lich her­vor­ra­gen­der Honig und herr­li­che Wei­ne mit einem ganz beson­de­ren Geschmack.

Lassen Sie es sich schmecken…im wahrsten Sinne des Wortes!!!

Die kykla­di­sche Küche beein­druckt durch ihre Viel­falt, Ori­gi­na­li­tät und Schlicht­heit und hält unend­lich vie­le kuli­na­ri­sche Über­ra­schun­gen bereit: Fisch aus dem Ofen, gefüllt mit Kräu­tern, Tin­ten­fisch­bäll­chen, Hering­sa­lat, See­igel­sa­lat, Schne­cken mit Knob­lauch (Paros), Tin­ten­fisch-Giou­ve­t­si (Schi­n­ous­sa), mari­nier­ter Fisch (Kyth­nos), Wild­ha­se mit Wein­sauce (Anti­paros), Pas­pa­las (Schwei­ne­fleisch­stück­chen mit Toma­te und Ei, Kea), Lade­nia (Brot mit Oli­ven­öl, Toma­te und Zwie­beln, Kimo­los), Pata­ta­to (Zie­gen­fleisch mit Kar­tof­feln, Toma­te und Gewür­zen, „Natio­nal­ge­richt“ auf den Klei­nen Kykla­den), Kar­tof­feln „Pen­tara­tes“ (Naxos), Fava-Erb­sen mit Thy­mi­an und Kapern (Thi­ra­sia), „Kar­pou­ze­nia” (süße Pas­te­te mit Was­ser­me­lo­ne, Honig und Sesam, Fole­gan­dros).

Davor oder danach die köst­li­chen Löf­fel­sü­ßig­kei­ten, gewürz­te Man­del­ta­ler, herr­li­che Sesamstan­gen mit Honig (Pas­te­li), Quit­ten­pas­te aus Naxos, Man­del­ge­bäck (Kalat­ha­kia) aus Myko­nos, Wal­nüs­se in Sirup (Kary­da­ki) aus Andros und natür­lich die berühm­ten Lokum- und Obla­den­spe­zia­li­tä­ten (Chal­va­do­pi­tes) aus Syros.

Bei Fes­ten, Hoch­zei­ten und Tau­fen wer­den beson­de­re Gerich­te und Süß­spei­sen ange­bo­ten, die Sie auf­grund ihres ein­zig­ar­ti­gen unver­gleich­li­chen Geschmacks unbe­dingt kos­ten soll­ten.

Traditionelle und schöne Künste

Im Bereich der tra­di­tio­nel­len Kunst set­zen die Ein­woh­ner der Kykla­den ihre lang­jäh­ri­gen Tra­di­tio­nen fort, sei es z.B. beim Mei­ßeln von Mar­mor, dem Korb­flech­ten, dem Schiff­bau aus Holz, dem Weben, der Mosa­ik­ge­stal­tung, der Kera­mik und Schnit­ze­rei sowie dem Bau­en mit Stei­nen und Dach­zie­geln.

Neben den vie­len volks­tüm­li­chen unbe­kann­ten Künst­lern gibt es auch eine beein­dru­cken­de Viel­zahl an bekann­ten Künst­lern. Die Maler Niki­fo­ros Lyt­ras, Niko­la­os Gky­zis, Gian­nis Gai­tis und die Bild­hau­er Gian­nou­lis Cha­lepas, Dimi­tri­os Filip­po­tis aus Tinos, der Maler Kon­stan­ti­nos Pan­o­ri­os aus Sifnos und wich­ti­ge Per­sön­lich­kei­ten aus der grie­chi­schen Lite­ra­tur wie etwa Andre­as Empi­ri­kos (Andros), Emma­nouil Roidis und Dimi­tri­os Vikelas (Syros).

Die volks­tüm­li­che musi­sche Tra­di­ti­on der Kykla­den ist über­aus viel­fäl­tig und für ihre herr­li­chen Insel­tän­ze bekannt. Erwäh­nens­wert ist in die­sem Zusam­men­hang die „Pan­ky­kla­di­sche Zusam­men­kunft volks­tüm­li­cher Blä­ser“, die in Kea mit dem Ertö­nen der Tsa­bou­na ihren Anfang nimmt und jedes Jahr die gesam­ten Kykla­den bereist.

Von den Kykla­den, d.h. genau­er gesagt von der Insel Syros, stamm­te auch Mar­kos Vam­va­ka­ris, der in Pirä­us inspi­riert durch die „Lie­der“ der Flücht­lin­ge die Musik­rich­tung Rebe­ti­ko schuf und aus die­sem Grund auch als „Lehr­meis­ter“ die­ses Gen­res bezeich­net wur­de.

Auch dann lohnt sich ein Besuch….

Zu den Fes­ten der loka­len Schutz­pa­tro­ne, bei denen die „Pany­gy­ra­des“ (Sifnos, Kou­fo­nis­si) und die „Kti­to­res“ (Serif­os) ihren orga­ni­sa­to­ri­schen Bei­trag zum per­fek­ten Ablauf leis­ten. Anläss­lich der Fes­ti­vi­tä­ten zum 15. August und nach wei­te­ren neun Tagen – am 23. August.

Am letz­ten Don­ners­tag vor Kar­ne­val (Tsik­no­pemp­ti) und wäh­rend des gesam­ten Kar­ne­vals gibt es ein unglaub­li­ches Spek­ta­kel, das in der Ver­bren­nung der Figur des Kar­ne­val­prin­zen gip­felt.

Auch die Oster­zeit, in der der Epi­ta­phi­os in einer schlich­ten und wür­de­vol­len Pro­zes­si­on durch die frisch gestri­che­nen Gäss­chen getra­gen wird und die Fes­te und Tän­ze in der fol­gen­den Woche nach Ostern sind auf den Kykla­den etwas ganz Beson­ders. Am Abend des 23. Juni, am Vor­abend des Tags des Hl. Johan­nes bzw. am Fei­er­tag selbst fin­det auf Andros, Anti­paros, Ios, Kea, Naxos der tra­di­tio­nel­le Kli­do­nas-Brauch statt.

Sehens­wert sind das Fest zu Ehren des Hei­li­gen Georgs Methys­ti am 3. Novem­ber auf Paros, das Fest zu Ehren des Hei­li­gen Phil­ipps am 14. Novem­ber auf Serif­os und die Fes­te zu Ehren des Hl. Niko­la­os auf fast allen Inseln…

Selbst Weih­nach­ten und Sil­ves­ter sind auf den Kykla­den anders als im übri­gen Grie­chen­land, aber ein­zig­ar­tig.

Kopie­ren und wei­ter­ver­brei­tung auf kei­nen Fall erlaubt

© Priv.-Doz. Dimi­tri­os Zachos
Bil­der: visitgreece.gr
Quel­le und Exklu­si­ve Geneh­mi­gung: Αναπτυξιακή Εταιρεία Κυκλάδων Α.Ε. ©

Wei­te­re Vide­os über Grie­chen­land Rei­sen auf den Kykla­den: https://www.youtube.com/user/Griechenlandreisen

Inter­es­siert? Wir lei­ten Sie auf die Über­sicht unse­rer Kom­bi­na­ti­ons­vor­schlä­ge inklu­si­ve Infor­ma­tio­nen für Insel­hüp­fen auf den Kykla­den. Bit­te nun auf „Anfra­gen“ drü­cken.

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